HU, D, S 2014. Regie: Kornél Mundruczó. Mit: Zsófia Psotta, Sándor Zsótér Start:
Anhand von Vierbeinern zeigt diese surreale Parabel, wie es gesellschaftlichen Randgruppen im rechtskonservativ geführten Ungarn geht: hundsmiserabel. Kritik
D 2015. Regie: Marc Brummund. Mit: Louis Hofmann, Alexander Held Start:
Inmitten unwirtlicher Moorlandschaften zeichnet Freistatt das Leiden ehemaliger deutscher Heimkinder in den 1960er Jahren als systematisches Unrecht, das scheinbar aus sich selbst heraus geschieht. Kritik
F 2014. Regie: Frédéric Tcheng. Mit: Raf Simons, Marion Cotillard Start:
Wie entsteht große Mode? Frédéric Tchengs dokumentarisches Porträt über Diors Kreativdirektor Raf Simons legt unter den kühl glänzenden Mechanismen der Haute Couture die Empfindsamkeit eines Meisters frei. Kritik
Liebesgrüße aus Pjöngjang: Die südkoreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho beleuchtet ein wenig bekanntes Kapitel deutsch-koreanischer Geschichte. Kritik
USA 2015. Regie: Colin Trevorrow. Mit: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard Start:
Der Park ist eine Welt und die Autoscheibe ein Touchscreen. Abgesehen davon bleibt im vierten Teil der Jurassic Park-Reihe aber vieles beim Alten. Kritik
Was würde passieren, wenn Verbrecher nicht mehr hinter Gittern landen? In seinem neuen Dokumentarfilm stellt Hubertus Siegert die Frage, ob Täter und Opfer von Gewaltverbrechen in gegenseitiger Annäherung Erlösung finden können. Kritik
USA, GB 2015. Regie: Simon Curtis. Mit: Ryan Reynolds, Katie Holmes Start:
Gustav Klimt auf der großen Leinwand: Simon Curtis lässt Helen Mirren ihr Recht auf von den Nazis gestohlene Kunstwerke einfordern und kontrastiert dabei Alte und Neue Welt. Kritik
USA 2015. Regie: Paul Feig. Mit: Morena Baccarin, Rose Byrne Start:
Brautalarm-Regisseur Paul Feig schickt Melissa McCarthy in den Spionageeinsatz. Seine wüste Agentenfilm-Parodie quillt über vor sexistischen Witzen, erzählt im Kern aber eine Sexismus-kritische Emanzipationsgeschichte. Kritik
Die Welt, eine Insel. Mit großer Geste und dokumentarischer Präzision macht George Ovashvili aus einem kleinen Stück Land im Kaukasus eine Bühne für den Kreislauf des Lebens. Kritik
D 2014. Regie: Ingo Haeb. Mit: Vicky Krieps, Lena Lauzemis Start:
In Ingo Haebs bemerkenswertem Film wird ein dunkles, enges Fleckchen für eine junge Frau zum Ort des Glücks – und der Kinosaal für den Zuschauer. Kritik
D 2014. Regie: Rüdiger Suchsland. Mit: Siegfried Kracauer, Fritz Lang Start:
Nimmt das Kino der Weimarer Republik den kommenden Nationalsozialismus vorweg? Rüdiger Suchsland bebildert in seinem Regiedebüt Siegfried Kracauers These von „Caligari zu Hitler“. Kritik
GB, IT, E 2014. Regie: Michael Winterbottom. Mit: Kate Beckinsale, Cara Delevingne Start:
Die Mühen der Meta-Ebene: Michael Winterbottom macht einen Film über einen, der einen Film machen will – und man wünscht sich bald, er hätte lieber einfach einen Film gemacht. Kritik
Es lebe das Es: Als anregendes Gedankenspiel, aber auf Kosten ihrer Protagonistin legt Stina Werenfels den Finger in unsere verklemmte Wunde namens Sexualität. Kritik
D 2015. Regie: Jörg A. Hoppe, Heiko Lange .... Mit: Blixa Bargeld, Gudrun Gut Start:
Die Tanzfläche kocht, hier trifft sich die Scene. Auch Spätgeborene und zu spät Zugezogene sind auf dieser furios montierten historischen Stadtführung willkommen. Kritik
AUS 2015. Regie: George Miller. Mit: Tom Hardy, Nicholas Hoult Start:
Hin und zurück, doch eigentlich geht es nur ums Geradeaus. George Miller peitscht im lange erwarteten vierten Teil der Mad Max-Reihe rigoros nach vorne und kreiert ein die Bewegtheit tilgendes Monster des Bewegungskinos. Kritik
D 2015. Regie: Sonja Heiss. Mit: Laura Tonke, Hans Löw Start:
Sonja Heiss deprimiert in ihrem neuen Film eine sympathische Mittelschichtsfamilie und gelegentlich die Zuschauer, sieht dabei aber sehr genau hin. Kritik
D 2015. Regie: Margarethe von Trotta. Mit: Barbara Sukowa, Matthias Habich Start:
Margarethe von Trotta zeigt die Suche nach einer tot geglaubten Ehefrau und Mutter, auf der Verstörendes zutage kommt, die aber zum Teil so gekünstelt wirkt wie ein Lächeln fürs Familienfoto. Kritik
AUS 2014. Regie: Jennifer Kent. Mit: Essie Davis, Noah Wiseman Start:
Sein Kind zu töten. Den schmalen Grat zwischen Mutterliebe und Mutterhass beschreitet Regiedebütantin Jennifer Kent mit Der Babadook sicheren Schrittes. Kritik
D 2015. Regie: Jörg Buttgereit, Michal Kosakowski .... Mit: Annika Strauss, Milton Welsh Start:
Blut und Hoden: Ein Episodenfilm beweist, dass die Begriffe „Horrorfilm“ und „Deutschland“ sich nicht ausschließen müssen – und knüpft an eine längst vergessene Filmtradition an. Kritik
Vier Möchtegern-Ganoven verursachen durch einen kleinen Coup eine Riesensauerei aus Blei, Blut und Blessuren. Emilis Velyvis benutzt für seine Gangsterkomödie erprobte Zutaten, verkocht sich aber vor allem bei den Figuren. Kritik
In mächtigen, epochalen Schwarz-Weiß-Bildern deutet Papusza das Schicksal der polnischen Roma im 20. Jahrhundert – als langsame und ziellose, schließlich geordnete und domestizierte Bewegung. Kritik