Von Stereotypen und Vorurteilen: In Josh Appignanesis Komödie entdeckt ein Muslim seine jüdischen Wurzeln und gerät in eine veritable Identitäts- und Glaubenskrise. Kritik
USA 2010. Regie: Peter Weir. Mit: Jim Sturgess, Colin Farrell Start:
Eine Gruppe Kriegsgefangener flüchtet aus einem sibirischen Arbeitslager. Dabei vergisst der Film diese Reise wirklich beschwerlich zu gestalten. Kritik
USA 2011. Regie: Michael Bay. Mit: Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley Start:
Das Weiße Haus und die NASA werden nicht erfreut sein: Wenn Michael Bay nicht gerade außerirdische Auto-Roboter aufeinander krachen lässt, verrät er streng geheime Hintergründe der Mondlandung. Kritik
GB 2010. Regie: Bernard Rose. Mit: Rhys Ifans, Chloë Sevigny Start:
Howard Marks war einer der erfolgreichsten Drogendealer Europas. Bernard Roses Biopic blickt mit viel Humor und stilistischem Esprit auf seine Vergangenheit, ohne sich dabei der Illusion von historischer Authentizität hinzugeben. Kritik
Denis Villeneuve begibt sich zusammen mit seiner Protagonistin auf eine Reise in den Nahen Osten, hin zu den Abgründen einer interkulturellen Familiengeschichte. Kritik
USA 2011. Regie: Brad Furman. Mit: Matthew McConaughey, Ryan Phillippe Start:
Ein trickreicher Anwalt übernimmt die Verteidigung eines verwöhnten Sprösslings der oberen Zehntausend, der eine Frau vergewaltigt und fast ermordet haben soll. Spannender Gerichtskrimi, der vor allem durch seine Schauspieler besticht. Kritik
F 2011. Regie: Ulrich Köhler. Mit: Pierre Bokma, Jean-Christophe Folly Start:
Entfremdung, Einsamkeit und ein Herz voller Dunkelheit in Afrika: Ulrich Köhlers Schlafkrankheit, der erste deutsche Beitrag im Wettbewerb der Berlinale, verlegt die Berliner Schule nach Kamerun. Kritik
USA 2011. Regie: Luke Greenfield. Mit: Kate Hudson, Ginnifer Goodwin Start:
Die Angel wird in Luke Greenfields Liebeskomödie nach Männern ausgeworfen: vorzugsweise denen der besten Freundin. Mit den Folgen für feste und beste Freundschaften beschäftigt sich die Kinoadaption von Emily Giffins Bestseller. Kritik
Panda Po schlägt wieder zu: In der Fortsetzung des Animationserfolgs von 2008 muss der tierische Kung-Fu-Kämpfer gegen einen neuen Widersacher und alte Ängste antreten. Kritik
D 2011. Regie: Markus Sehr. Mit: Kurt Krömer, Fritzi Haberlandt Start:
Der Mann ohne Eigenschaften: Markus Sehrs Spielfilmdebüt erzählt von einem Mann, der aufgrund völliger Unscheinbarkeit und Mittelmäßigkeit von seiner Umwelt nicht wahrgenommen wird. Kritik
IT 2011. Regie: Fausto Brizzi. Mit: Ficarra, Picone Start:
Von trotteligen Männern und gnädigen Frauen: Fausto Brizzi spielt einmal mehr die ermüdenden Klischees des Kampfes zwischen den Geschlechtern durch. Kritik
Ö 2009. Regie: Brigitte Weich, Karin Macher Start:
Im total(itär)en Abseits: Die Doku von Brigitte Weich und Karin Macher folgt vier Fußballnationalspielerinnen. Da sie aus dem Team Nordkoreas stammen, wird der Sport zur Nebensache. Kritik
D 2010. Regie: Nick Baker-Monteys. Mit: Robert Stadlober, Jessica Schwarz Start:
Ein Fantasy-Plot im realistischen Arthouse-Gewand: Wie einst Werner Herzog wandert der junge Julian Hunderte Kilometer, um mit der dabei freigesetzten Energie einen kranken Menschen zu heilen. Kritik
Von Loach zu Lynch und wieder zurück: Szabolcs Hajdu erzählt eine Geschichte von Menschenhandel und Zwangsprostitution als skurriles Märchen – und bewirkt damit eine unbehagliche Faszination. Kritik
Regisseur Jorge Michel Grau zeigt mit der Geschichte über eine Kannibalenfamilie in Mexico City, wie klein der Schritt vom Sozialdrama zum Horrorfilm ist. Kritik
Als der verheiratete Erland eine Affäre mit der Frau seines besten Freundes beginnt, wagt er den Schritt nach vorne. Er schlägt dem Ehepaar und seiner eigenen Frau vor, zu viert zusammen zu leben. Doch das freie Spiel mit den Gefühlen erweist sich als gefährlich. Kritik
USA 2011. Regie: Todd Phillips. Mit: Bradley Cooper, Ed Helms Start:
Hangover 2 ist vielleicht das, was man ein archetypisches Sequel nennen könnte, oder jedenfalls: die Bestätigung all der Vorurteile, die man über nachgereichte Zweitfilme so haben kann. Kritik
D 2010. Regie: Hans Steinbichler. Mit: Juliane Köhler, Karoline Herfurth Start:
Regisseur Hans Steinbichler bezeichnet dieses tränenreiche Melodram als Frauenfilm – ein Film für Frauen über Frauen. Männer dürfen aber auch reingehen. Kritik
In seiner Dokumentation über Sicherheitsvorkehrungen in Atomkraftwerken schafft Volker Sattel ein Spannungsverhältnis zwischen imposanter Architektur und den gefährlichen Vorgängen, die in ihr stattfinden. Kritik
D 2011. Regie: Otto Alexander Jahrreiss. Mit: Olli Dittrich, Katja Riemann Start:
Dieser Film beweist vor allem eins: Relativer als Zeit, Raum und Liebe ist die Witzigkeit deutschen Humors, von dem man sich manchmal wünscht, er würde in ein Schwarzes Loch gesaugt. Kritik
GB, BR 2010. Regie: Lucy Walker, João Jardim ... Start:
Waste Land nimmt uns mit an einen ganz und gar widerlichen Ort, zu dem niemand je gehen wollte. Doch der Empfang ist so freundlich, dass man sich fast wohl fühlt. Kritik
D, USA, GB 2011. Regie: Joe Wright. Mit: Saoirse Ronan, Eric Bana Start:
Eine zarte junge Frau beweist Feinden und Publikum ihre spektakulären Kampfkünste. Doch Joe Wrights Film hat vor allem visuell mehr zu bieten als Stunts und weibliche Reize. Kritik
D 2011. Regie: Benjamin Cantu. Mit: Lukas Steltner, Kai Michael Müller Start:
In seinem Langfilmdebüt verbindet Benjamin Cantu eine Dokumentation über industrialisierte Landwirtschaft in Brandenburg mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen zwei Azubis. Kritik
F 2010. Regie: Renaud Barret, Florent de La Tullaye Start:
Zwei französische Regisseure widersetzen sich der Versuchung, ihr Porträt der kongolesischen Band Staff Benda Bilili zu einem „Kinshasa Social Club“ werden zu lassen. Kritik
Jodie Foster führt Regie und spielt eine der Hauptrollen in dieser Tragikomödie über Depressionen. Doch der Star des Films ist Mel Gibsons linke Hand. Kritik
D 2011. Regie: Karin Kaper, Dirk Szuszies. Mit: Edwarda Zukowska, Maria Wojewoda Start:
Flucht und Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg: Karin Kaper und Dirk Szuszies setzten sich in Aber das Leben geht weiter mit dem kontroversen Thema innerhalb des neuen deutschen Opferdiskurses auseinander. Kritik
140 Minuten darf Joschka Fischer in diesem Dokumentarfilm von Pepe Danquart über sich selbst reden. Das bereitet ihm offensichtlich großes Vergnügen, aber der Zuschauer kommt auch nicht zu kurz. Kritik
USA 2011. Regie: Rob Marshall. Mit: Johnny Depp, Penélope Cruz Start:
Die Pirates Of The Caribbean sind nicht tot zu kriegen - für viele Figuren gilt das sogar im wörtlichen Sinne. Damit das auch so bleibt, machen sich Jack Sparrow, Barbossa und Neuzugang Blackbeard im vierten Teil auf die Suche nach dem sagenumwobenen Jungbrunnen. Kritik
D 1927. Regie: Fritz Lang. Mit: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Rudolf Klein-Rogge Start:
Mehr Action und ein beeindruckender Bösewicht. Die (nahezu) vollständige Fassung von Fritz Langs Metropolis ist nach ihrer Premiere auf der Berlinale nun auch auf DVD erhältlich. Die Restaurierung wurde möglich durch einen Sensationsfund in Buenos Aires. Kritik
D, ZA 2010. Regie: Oliver Schmitz. Mit: Khomotso Manyaka, Keaobaka Makanyane Start:
Vom Scheitern der beobachtenden Haltung: In Oliver Schmitz’ eindringlicher Adaption des Erfolgsromans „Worüber keiner spricht“ von Allan Stratton kämpft ein 12-jähriges südafrikanisches Mädchen um den Erhalt seiner von AIDS zerstörten Familie. Kritik
Mit einer dramatisch stark verdichteten Dokumentation leistet Asif Kapadia seinen Beitrag zur Legendenbildung um den 1994 verunglückten Posterboy der Formel 1. Kritik
D 2011. Regie: Jakob Ziemnicki. Mit: Henry Hübchen, Grażyna Szapołowska Start:
In der Stereotypenfalle: In seiner Tragikomödie schickt Jakob Ziemnicki einen mit Vorurteilen beladenen deutschen Bäckermeister in geheimer Mission nach Polen. Dabei erliegt der Film gerade den Klischees, auf die er satirisch abzielen will. Kritik
15 Jahre nach seinem letzten Spielfilm meldet sich Haile Gerima mit einem zwei Jahrzehnte umspannenden Epos zurück. Vor dem Hintergrund jüngerer äthiopischer Geschichte sucht ein Mediziner nach politischer und persönlicher Erfüllung. Kritik
D, CH 2010. Regie: Miklós Gimes. Mit: Tom Kummer, Nina Kummer Start:
Ihm verdanken wir das Schlagwort Borderline-Journalismus: Jahrelang fälschte Tom Kummer Star-Interviews und wurde selbst zur Berühmtheit. Zehn Jahre nach seinem Absturz porträtiert ein Dokumentarfilm den begabten Betrüger. Kritik
Im stalinistischen Gulag-System wurden Millionen unschuldiger Menschen gefangen gehalten, gefoltert und ermordet. Marleen Gorris’ Drama ist einer der ersten Filme, der sich dieses Themas annimmt. Kritik
USA 2011. Regie: Jason Winer. Mit: Russell Brand, Jennifer Garner Start:
Drei Jahrzehnte nach Dudley Moore schlüpft Russel Brand in die Rolle des Millionärssöhnchens Arthur. Den Spaß haben in dem gleichnamigen Remake vor allem die Darsteller. Kritik
AR 2008. Regie: Paula Hernández. Mit: Valeria Bertuccelli, Ernesto Alterio Start:
Nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein. Paula Hernández erzählt mit Im Regen des Südens von einem Augenblick, in dem sich die Lebenslinien zweier Menschen im Schatten eigener Probleme kreuzen. Kritik