Neu im Kino

Der wunderbare Mr. Rogers – Kritik

USA, VCH 2019. Regie: Marielle Heller. Mit: Tom Hanks, Enrico Colantoni
Start:

Neu auf DVD: Wie viel Ernst des Lebens wollen wir zulassen? Marielle Heller bettet das seichte Erwachsenendrama von Der wunderbare Mr. Rogers in eine nachgestellte Kindersendung mit obersanftem Tom Hanks ein und unterwandert das Seichte gerade dadurch. Kritik 

Eine größere Welt – Kritik

F, B 2019. Regie: Fabienne Berthaud. Mit: Cécile de France, Narantsetseg Dash
Start:

Touristische Bedürfnisse: In Fabienne Berthauds Film Eine größere Welt lindert Schamanismus den Schmerz einer europäischen Frau. Kritik 

Königin – Kritik

DK, S 2019. Regie: May el-Toukhy. Mit: Trine Dyrholm, Gustav Lindh
Start:

VoD: Selbstzerstörung, allein weil man sich's leisten kann. Eine Anwältin beginnt eine Affäre mit ihrem Schwiegersohn und praktiziert in der Familie, was sie vor Gericht bekämpft. Königin erzählt von einem freien Fall ohne Motiv. Kritik 

Wir drehen keinen Film – Kritik

D 2019. Regie: Ulla Geiger. Mit: Sonia Hausseguy, Claudia Helene Hinterecker
Start:

Neu auf VoD: Schaut, ich schau mich an. In ihrem Debütfilm fingiert Ulla Geiger ein Selbstfindungsprojekt und nimmt die übermäßige Selbstbetrachtung auf die Schippe. Kritik 

Wagenknecht – Kritik

D 2020. Regie: Sandra Kaudelka
Start:

Kein Film über Sahra Wagenknecht, kein Film für sie. Wagenknecht ist ein Film über einen Betrieb und einen Körper, der zum Performen durchs Land geschleust wird. Kritik 

Die Farbe aus dem All – Kritik

P, USA, MAL 2019. Regie: Richard Stanley. Mit: Nicolas Cage, Q'orianka Kilcher
Start:

Hier etwas Hexerei, da etwas Bodyhorror: Richard Stanleys Lovecraft-Verfilmung Die Farbe aus dem All verliert sich manchmal im Kleinklein – und kommt zu sich, wenn sie sich ganz dem Rausch eines schlechten Acidtrips hingibt. Kritik 

Paris Calligrammes – Kritik

D, F 2020. Regie: Ulrike Ottinger
Start:

VoD: Eine junge Frau fährt in den 1960er Jahren nach Paris, um eine große Künstlerin zu werden. Ulrike Ottingers Paris Calligrammes ist eine autobiografische Spurensuche mit mitunter erstaunlich wenig Distanz. Kritik