F 2014. Regie: Mia Hansen-Løve. Mit: Félix de Givry, Pauline Etienne Start:
In der narrativen Zersplitterung zur Wahrhaftigkeit finden. Mia Hansen-Løve erzählt von einem jungen DJ, der in der Blütezeit der französischen House-Musik ein besseres Leben sucht. Kritik
USA 2014. Regie: Marjane Satrapi. Mit: Anna Kendrick, Gemma Arterton Start:
Der Psychopath von nebenan: In Marjane Satrapis Film The Voices wird ein kleiner, traumatisierter Angestellter zu einem Serienmörder mit rosa Overall und selbstironischer Attitüde. Kritik
USA 2014. Regie: Ana Lily Amirpour. Mit: Sheila Vand, Arash Marandi Start:
Ein feministischer Vampir-Western auf Iranisch? Ana Lily Amirpours Film jongliert mit den Genres und erschafft eine griffige Blaupause der Düsterkeit. Kritik
GB 2015. Regie: Alex Garland. Mit: Alicia Vikander, Oscar Isaac Start:
Alles nur Code? In Alex Garlands Regiedebüt verschiebt sich die große Science-Fiction-Frage nach dem freien Willen von Maschinen auf äußerst anregende Weise zurück auf den Menschen. Kritik
CH 2013. Regie: Anna Thommen. Mit: Nazlije Aliji, Andreas Schultheiss Start:
Anna Thommens Dokumentarfilm begleitet zwei Jahre lang eine Integrationsklasse in der Schweiz und zeigt abseits von Klischees den Werdegang junger Eingewanderter hin zu einem eigenständigen Leben. Kritik
USA 2014. Regie: Tim Burton. Mit: Amy Adams, Krysten Ritter Start:
VoD: Tim Burtons Film über das Leben der lange verhinderten Künstlerin Margaret Keane wird ziemlich niedergewaltzt. Aber vielleicht soll das auch so. Kritik
E 2013. Regie: Rodrigo Sorogoyen. Mit: Javier Pereira, Aura Garrido Start:
Zwölf Stunden, zwei einsame Seelen, eine chaotische Großstadt. Rodrigo Sorogoyen inszeniert in Stockholm eine Beziehung im Schnelldurchlauf als Tragödie in fünf Akten. Kritik
Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi wandert einen Autobahnring entlang und sammelt wortlos, was in seine Fänge gerät. Doch was genau möchte er zeigen? Kritik
S 2014. Regie: Ester Martin Bergsmark. Mit: Saga Becker, Iggy Malmborg Start:
Das Lächeln einer Sommernacht: Der Wunsch eines Menschen, vom Mann zur Frau zu werden, setzt eine Odyssee durch das nächtliche Stockholm in Gang – und durch eine Gesellschaft zwischen Offenheit und Zwang. Kritik
D 2014. Regie: Peter Krüger. Mit: Hamadoun Kassogué, Wendyam Sawadogo Start:
Peter Krüger lotet in seinem dokumentarischen Filmessay das Verhältnis zwischen europäischem Logozentrismus und afrikanischer Spiritualität aus. Kritik
S 2013. Regie: Lukas Moodysson. Mit: Alexander Karlsson Start:
Revolution Girl Style, Now? Mit vermeintlicher Punk-Attitüde erzählt Lukas Moodysson in Wir sind die Besten! eine klassische Coming-of-Age-Story. Kritik
Die Umrundung ist die Vervollkommnung der Reise. Stanislaw Mucha macht das Schwarze Meer zu einem Abdruck des 20. Jahrhunderts, das in eine ungewisse Zukunft blickt. Kritik
F 2014. Regie: Benoît Jacquot. Mit: Benoît Poelvoorde, Charlotte Gainsbourg Start:
Zwei Frauen, ein Drama und zwei Arten des Sehens. Benoît Jacquot hat ein klassisches Melodram gedreht, in dem das Begehren sich am Alltag reibt wie die filmische Poesie am Plot. Kritik
USA 2014. Regie: J.C. Chandor. Mit: Oscar Isaac, Jessica Chastain Start:
Die Legalität ist ein Grenzgang durch die Kriminalität. J.C. Chandor sucht in seinem Film über das gewalttätigste Jahr der New Yorker Stadtgeschichte nach dem Richtigen im Falschen. Kritik
USA 2015. Regie: Glenn Ficarra, John Requa. Mit: Margot Robbie, Rodrigo Santoro Start:
Viel Style um nichts: In Glenn Ficarras und John Requas Film um zwei sich liebende oder betrügende Schwindler wartet man eher unaufgeregt auf die abschließende Wendung. Kritik