USA 2011. Regie: Francis Lawrence. Mit: Robert Pattinson, Reese Witherspoon Start:
Kein Sex, keine Gaunereien, absolut kinderfreundlich: Die Zirkusgesellschaft in Francis Lawrence’ Film bleibt künstlich und steril, nur der Sozialdarwinismus wirkt real. Kritik
Geschichte einer Freundschaft: Anhand der Biografien von Truffaut und Godard entfalten Emmanuel Laurent und Antonie de Baecque das Porträt einer der zentralen Epochen der Filmgeschichte. Kritik
USA 2011. Regie: Justin Lin. Mit: Vin Diesel, Paul Walker Start:
Höher, schneller und weiter: Mit seinem dritten Beitrag zum Auto-Raser-Franchise setzt Justin Lin auf Erprobtes und Bewährtes und furiose Showeffekte. Kritik
Vom Wert der gemeinsam verbrachten Zeit: In seiner fünften Kinoarbeit erzählt Rodrigo García die Geschichte von drei Frauen, deren Schicksale tragisch verbunden sind. Kritik
Eine schicke Neubausiedlung am Waldrand, ein Ort sozialer Kontrolle und Sorglosigkeit, ist der Schauplatz von geheimnisvollen Ritualen und Mutproben einer Gruppe Jugendlicher. Kritik
F 2010. Regie: Pascal Bourdiaux. Mit: Jose Garcia, Gilbert Melki Start:
Vom Banker zum Gangster ist es nicht weit. Wie man den Branchenwechsel schafft, zeigt diese von Tarantino inspirierte Action-Komödie aus Frankreich. Kritik
GB 2010. Regie: Chris Morris. Mit: Riz Ahmed, Arsher Ali Start:
Darf man über islamistische Selbstmordattentäter lachen? Ein CSU-Abgeordneter hielt das für zu brisant und wollte den Kinostart der tiefschwarzen englischen Satire verhindern – zum Glück ohne Erfolg. Kritik
USA, AUS 2010. Regie: Alister Grierson. Mit: Rhys Wakefield, Richard Roxburgh Start:
Wasser zu filmen ist einer der sichersten Wege, beeindruckende Bilder zu finden. Der visuelle Zauber wirkt auch hier – nur der Plot stört beim Staunen. Kritik
RUS, D, UA 2010. Regie: Alexander Mindadze. Mit: Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Marcinkevich Start:
Kurz nach der Reaktorexplosion in Tschernobyl haben einige Bewohner der Stadt Prypjat ihr eigenes Mittel gegen die Verstrahlung gefunden: Saufen und Feiern. Kritik
GB, USA, F 2011. Regie: Greg Mottola. Mit: Simon Pegg, Nick Frost Start:
Das Erfolgsduo Pegg und Frost jagt in seinem neuesten Film zwei Comic-Freaks samt Alien durch die USA und entzündet dabei doch kein Nerd-Feuerwerk. Kritik
USA 2010. Regie: Mark Romanek. Mit: Carey Mulligan, Andrew Garfield Start:
Hinter den Mauern eines britischen Internats wachsen Kinder zu Jugendlichen heran und knüpfen erste zarte Liebesbeziehungen. Doch ihr staatlich vorbestimmtes Schicksal als biologische Ersatzteillager hängt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Schüler. Kritik
F 2010. Regie: Michel Leclerc. Mit: Jacques Gamblin, Sara Forestier Start:
Bahia Benmahmoud sieht die Dinge nicht unnötig differenziert. Es gibt nun einmal Faschos und Nicht-Faschos, und sie will dafür sorgen, dass die Zahl der Faschos sinkt. Umbringen? Ach was, vögeln! Kritik
Mit seinem neuen Film über einen idealistischen Elektriker reflektiert der Kirgise Aktan Arym Kubat (a.k.a. Aktan Abdikalikov) die politische Entwicklung in seinem Heimatland, ohne den lyrischen Stil seiner früheren Werke aufzugeben. Kritik
HU, D, F 2010. Regie: Benedek Fliegauf. Mit: Eva Green, Matt Smith Start:
Das Inzest-Drama Womb fragt nach den Auswirkungen des Klonens auf die Identität von Individuen und das menschliche Miteinander. Eindrucksvolle Landschaftsbilder voller Wasser und Wind dienen dabei als Metaphern von Aufruhr und Veränderung. Kritik
USA 2011. Regie: Simon West. Mit: Jason Statham, Ben Foster Start:
Im Remake von Kalter Hauch (The Mechanic, 1972) wird atmosphärische Düsternis durch harte Action ersetzt und existenzielle Angst durch souveräne Coolness. Nicht jedermanns Sache. Kritik
Neapel ist nicht nur den Vesuv und die Fußballlegende Diego Maradona berühmt, sondern auch dank seiner reichen Musikgeschichte. John Turturro inszeniert diese eher, als dass er sie dokumentiert. Kritik
USA 2010. Regie: Jake Scott. Mit: James Gandolfini, Kristen Stewart Start:
Leben bedeutet, im Takt zu bleiben. Das Leben zu meistern heißt, den Rhythmus der Trauer und des Glücks zu tanzen. Wer in Stille lebt, ist lebendig tot. Welcome to the Rileys. Kritik
USA 2010. Regie: Debra Granik. Mit: Jennifer Lawrence, John Hawkes Start:
Die vielfach preisgekrönte Charakter- und Milieustudie schickt eine 17-Jährige auf eine Coming-of-Age-Odyssee durch ein Territorium, das an Slasher-Film-Settings erinnert. Kritik
D, F 2010. Regie: Christoph Hochhäusler. Mit: Robert Hunger-Bühler, Nicolette Krebitz Start:
„Frankfurt ist ganz schön runter...“ In seinem jüngsten Film versucht Christoph Hochhäusler ins Herz der Wohlstandsgesellschaft vorzudringen – und findet dort vor allem viel Sehnsucht und die Unfähigkeit, mit dieser umzugehen. Kritik
USA 2011. Regie: Tim Hill. Mit: Elizabeth Perkins, James Marsden Start:
Vom verborgenen Wunsch, ein Osterhase zu sein: In seiner neuesten Animations-Realfilm-Kombination schickt Tim Hill den Sohn des Osterhasen auf einen Selbstfindungstrip nach L.A. Kritik
„Alles, was man für einen Film braucht, sind ein Mädchen und eine Kanone“, hat Jean-Luc Godard einmal gesagt. Zack Snyder hat diesen Ratschlag beherzigt. Kritik
USA 2011. Regie: Christian E. Christiansen. Mit: Minka Kelly, Leighton Meester Start:
Das Medium Film dient im inner-amerikanischen Kulturkampf immer wieder als trojanisches Pferd. In diesem Fall werden homophobe Ideologien eingeschleust, um Teenager subtil auf den rechten Pfad zu lenken. Kritik
F 2010. Regie: François Ozon. Mit: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu Start:
Eine „Potiche“ ist im Französischen eine dekorative Vase, ein hübsches, aber etwas nutzloses Schmuckstück: So möchte die Protagonistin von François Ozons bezaubernder Komödie dann aber doch nicht sein. Kritik
USA 2011. Regie: D.J. Caruso. Mit: Alex Pettyfer, Timothy Olyphant Start:
Neuer Stoff für Fantasy-affine Teenies: Schöner Boy aus einer anderen Welt verliebt sich in ein süßes High-School-Girl und muss sich nebenbei gegen Verfolger aus dem Weltall wehren. Kritik
D, Ö, GB 2010. Regie: Phil Traill. Mit: Felicity Jones, Bill Nighy Start:
Im Pulverschnee von St. Anton steigt ein einfaches Mädchen zur Snowboardqueen auf und befreit seinen Märchenprinzen aus dem goldenen Käfig. Wirklich märchenhaft ist das leider nicht. Kritik
USA 2011. Regie: Mikael Håfström. Mit: Anthony Hopkins, Colin O'Donoghue Start:
Im Zweifel gegen den Zweifel: In einem Crashkurs vor römischer Kulisse exorziert der Teufel bei einem jungen Priesteranwärter die letzten Reste kritischen Verstands. Beim Kinopublikum wird das nicht gelingen. Kritik
USA 2011. Regie: John Chu. Mit: Justin Bieber, Miley Cyrus Start:
Justin Bieber ist ein junger Musiker, dessen Markenzeichen die nach vorne frisierten blonden Haare sind. Jetzt gibt’s ihn in Spielfilmlänge im Kino. Kritik
Eine Fahrt in die alte Heimat Anatolien wird für einen deutsch-türkischen Familienclan zur aufwühlenden Reise in die Vergangenheit. Eine Mischung aus Komödie und Drama mit einem differenzierten Blick auf Türken in Deutschland. Kritik
D 2010. Regie: Stephen Manuel. Mit: Axel Wedekind, Rungano Nyoni Start:
Stephen Manuels Film blickt auf einen Mann, der in einem Bunker ohne Nahrung und Orientierung eingeschlossen ist. Als Zuschauer braucht man keine 3D-Brille, um darin eine billige Kopie zu erkennen. Kritik
USA 2011. Regie: Peter Farrelly, Bobby Farrelly. Mit: Owen Wilson, Jason Sudeikis Start:
Von spätpubertären Ehemännern: In ihrem neuesten Komödien-Streich ergründen die Farelly-Brüder das Ego amerikanischer Ehemänner um die vierzig – mit den üblichen derben Zoten und einer erstaunlich konservativen Moral. Kritik
Pünktlich zum 80. Geburtstag des erfolgreichen deutschen Kinderbuchautors und Illustrators Janosch kommt der zweite Zeichentrickfilm mit seinen Figuren ins Kino. Oder vielmehr: fünf schon bekannte Folgen aus der gleichnamigen TV-Serie. Kritik
Und noch ein Hitler. Urs Odermatt hat George Taboris Bühnenstück „Mein Kampf“ fürs Kino inszeniert. Beim Balancieren zwischen Realismus und Farce bleibt die Komik auf der Strecke. Kritik
D 2011. Regie: Hans W. Geißendörfer. Mit: Anna Maria Mühe, Max von Thun Start:
Liebe geht durch die Adern. Eva und Jo suchen im gemeinsamen Heroin-Gebrauch nach Nähe, rutschen dabei aber in die Drogenkriminalität ab. In der Welt habt ihr Angst setzt ihre Liebe stilistisch geschickt ins Bild, stolpert jedoch über einige Drehbuchmängel. Kritik
USA, GB, JP, D, CA, F 2011. Regie: Jaume Collet-Serra. Mit: January Jones
, Diane Kruger Start:
Berlin ist eine Reise wert, sei es, um das eigene Leben zu überdenken. Oder auch einfach nur, um den einen oder anderen Ort in Schutt und Asche zu legen. Kritik