USA 2008. Regie: Barry Levinson. Mit: Robert De Niro, Bruce Willis Start:
Bei der Verfilmung seines Buches nahm Art Linson nicht nur die ihm vertraute Rolle des Produzenten ein, sondern schrieb auch gleich das Drehbuch. Ob er dazu noch besser die Regie übernommen hätte? Kritik
GB, F, IT 2008. Regie: Saul Dibb. Mit: Keira Knightley, Ralph Fiennes Start:
VoD: Adel verpflichtet. Saul Dibbs Historienfilm über die Herzogin von Devonshire zeugt einmal mehr davon, dass ein Film über das Vergangene die Gegenwart nicht ausschließen kann. Kritik
USA 2009. Regie: Steve Carr. Mit: Kevin James, Jayma Mays Start:
Eine Komödie über Beweglichkeit und zugleich deren genaues Gegenteil. In der Titelrolle rast Kevin James durch ein Einkaufszentrum und eine Reihe lahmer Gags. Kritik
GB, USA 2008. Regie: Sam Fell, Rob Stevenhagen Start:
Computeranimationsfilme für Groß und Klein erfreuen sich größter Beliebtheit. Despereaux ist das aktuellste Beispiel für das kassenträchtige und noch verhältnismäßig junge Genre des Hollywoodkinos. Kritik
GB 2008. Regie: Guy Ritchie. Mit: Gerard Butler, Tom Wilkinson, Thandie Newton Start:
Coole Action, rasante Schnitte, keine Bedeutung: In Guy Ritchies neuem Film zeigen sowohl der Regisseur als auch sein Hauptdarsteller Gerard Butler, dass sie sich vor allem auf eines verstehen: die Oberfläche. Kritik
TR, F, IT 2008. Regie: Nuri Bilge Ceylan. Mit: Yavuz Bingöl, Hatice Aslan Start:
In Cannes als bester Regisseur ausgezeichnet, widmet sich Nuri Bilge Ceylan nach Uzak und Iklimler – Jahreszeiten dramatischer als zuvor dem Thema der Kommunikationsunfähigkeit. Eine Brücke zum Zuschauer schlägt seine Familientragödie aber nur in einigen ausdrucksstarken Momenten. Kritik
D 2008. Regie: Florian Baxmeyer. Mit: Chancellor Miller, Nick Price Start:
Wieder einmal haben die drei Fragezeichen einen mysteriösen Fall zu lösen, diesmal in den tiefen Wäldern Nordkaliforniens. Mit seinem zweiten Teil der Drei-???-Trilogie liefert Baxmeyer einen temporeichen Film, der nicht ganz an an den ersten heranreicht. Kritik
In der Tschechoslowakei des Jahres 1980 besteht das Leben vor allem aus Zwängen, politischer wie privater Natur. Dagegen hilft nur Musik und Sex. Kritik
IRL 2007. Regie: Leonard Abrahamson. Mit: Pat Shortt, Anne-Marie Duff, Conor Ryan Start:
Einsamkeit und soziale Kontrolle: Diese beiden Seiten dörflichen Lebens zeigt Larry Abrahamson unaufgeregt am Beispiel eines unbeholfenen Tankwarts. Kritik
D 2009. Regie: Esther Gronenborn. Mit: Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara Start:
Bei Hinter Kaifeck stehen selbst eingefleischten Horrorfans die Haare zu Berge. Leider hat das nichts damit zu tun, dass der Film besonders gruselig wäre. Kritik
D 2007. Regie: Niels Laupert. Mit: Ludwig Trepte, Martin Kiefer, Jil Funke Start:
„Kannst du einen Menschen töten?“, fragt Tommek. Adam kann. Regisseur Niels Laupert begibt sich auf die Suche nach den Motiven für einen Mord und nimmt dafür die Perspektive der Täter ein. Kritik
USA 2008. Regie: Clint Eastwood. Mit: Clint Eastwood Start:
„I’ve been called a lot of things – but never funny!“ Clint Eastwood verschmilzt mit seiner vielleicht letzten Filmfigur und überführt den Vigilante-Film ins Tragikomische. Kritik
F, D 2008. Regie: Claire Denis. Mit: Alex Descas, Mati Diop Start:
Das schmerzliche Loslassen eines allein erziehenden Vaters von seiner erwachsen gewordenen Tochter erzählt die französische Regisseurin Claire Denis in leisen und poetischen Bildern. Kritik
USA 2008. Regie: David Wain. Mit: Paul Rudd, Seann William Scott Start:
Eine weitere schöne Mainstreamkomödie aus Amerika: Paul Rudd und Seann William Scott sollen in Vorbilder?! zwei Problemkindern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Kritik
F, D 2008. Regie: Pascal-Alex Vincent. Mit: Alexandre Carril, Victor Carril Start:
Mit viel Naturmetaphorik erzählt dieser Debütfilm von zwei Zwillingsbrüdern auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Mutter – und auf der Suche nach ihrer Individualität. Kritik
D 2006. Regie: Thomas Wendrich. Mit: Alexander Beyer, Annika Blendl Start:
Eine Geschichte Genesis – oder – ein Mann auf der Suche nach seinen Wurzeln. Doch auch Opferlämmer, Orgelpfeifen und Oratorien versprechen kein Heil. Kritik
D 2009. Regie: Sebastian Niemann. Mit: Rick Kavanian, Nora Tschirner Start:
An Stars und Locations spart Sebastian Niemanns Komödie ebensowenig wie an filmischen Reminiszenzen. Über das Stadium einer Ideensammlung kommt sie dabei aber kaum hinaus. Kritik
USA, D 2008. Regie: Stephen Daldry. Mit: Kate Winslet, Ralph Fiennes Start:
Stephen Daldry hat den Weltbestseller Der Vorleser verfilmt – ein schwieriges Unternehmen, das leicht unter Kitsch- und Katharsisverdacht gerät. Trotz großer Schauspielleistungen bleibt ein konventioneller Nachgeschmack. Kritik
USA 2008. Regie: Darren Aronofsky. Mit: Mickey Rourke Start:
Ganz unten: Darren Aronofsky zeigt mit ungewöhnlich bescheidenen filmischen Mitteln den täglichen Überlebenskampf eines abgehalfterten Wrestlers. Kritik
Ö 2009. Regie: Wolfgang Murnberger. Mit: Josef Hader, Josef Bierbichler Start:
VoD: Jetzt ist schon wieder was passiert. In Wolfgang Murnbergers dritter, bisher gelungensten Wolf-Haas-Verfilmung ist Kommissar Brenner den Umtrieben in einem Provinz-Gasthof auf der Spur. Kritik
USA 2008. Regie: Gus Van Sant. Mit: Sean Penn, Emile Hirsch Start:
Zurück im Mainstream: Weitaus konventioneller als in seinen vorherigen Filmen erzählt Gus Van Sant die tragische Geschichte des schwulen Bürgerrechtlers Harvey Milk. Kritik
Parallel zum deutschen Kinostart von Gus Van Sants Biopic Milk wird Rob Epsteins The Times of Harvey Milk (1984) in hiesigen Lichtspielhäusern wieder aufgeführt. Hinter der erstaunlichen narrativen Nähe beider Produktionen verbirgt sich eine grundlegende Differenz. Kritik
USA 2009. Regie: Ken Kwapis. Mit: Ben Affleck, Jennifer Aniston, Jennifer Connelly, Ginnifer Goodwin Start:
Liebe in Zeiten des Internet: Ein großes Starensemble steht im Mittelpunkt dieser Literaturverfilmung, die mal als Ratgeber, mal als Komödie vom Suchen, Finden und Verlieren der Liebe berichtet.Kritik
D 2008. Regie: Hermine Huntgeburth. Mit: Julia Jentsch, Sebastian Koch Start:
Die Neuverfilmung des Klassikers von Theodor Fontane versucht herauszufinden, was uns die altbekannte Geschichte von Ehebruch und Freiheit heute noch zu sagen hat. Kritik
USA 2008. Regie: John Patrick Shanley. Mit: Meryl Streep, Philip Seymour Hoffman Start:
Aus einem Theaterstück, das uns den Zweifel am Eindeutigen lehren möchte, wurde ein überdeutliches Kriminalkammerspiel mit Meryl Streep als dogmatischer Nonne auf Pädophilenjagd.Kritik
D 2008. Regie: Ina Weisse. Mit: Josef Bierbichler, Hilde Van Mieghem Start:
Familiendrama in den Tiroler Bergen: Nachdem der Architekt Georg in sein Heimatdorf zurückkehrt, um seine Mutter zu beerdigen, wird er von den Geistern der Vergangenheit eingeholt. Kritik
USA 2009. Regie: Gary Winick. Mit: Anne Hathaway, Kate Hudson Start:
Kate Hudson als resolute Anwältin mit kindlicher Ungeduld und Anne Hathaway als Mauerblümchen mit Emanzipationsdefizit bilden das Zentrum von Bride Wars. Kritik
USA 2008. Regie: Frank Miller. Mit: Gabriel Macht, Eva Mendes Start:
Frank Millers eklektische Verfilmung von Will Eisners legendärer Comicreihe The Spirit bietet wunderschöne Frauen und Schießereien ohne Tote. Spannung oder Interesse werden allerdings leider nicht geweckt. Kritik