Neu im Kino

Jack in Love – Kritik

USA 2010. Regie: Philip Seymour Hoffman. Mit: Philip Seymour Hoffman, Amy Ryan
Start:

In seinem tragikomischen Debütfilm über Einsamkeit und Liebe eines New Yorker Limousinenfahrers überzeugt der Schauspieler Philip Seymour Hoffman vor allem durch seine Leistungen vor der Kamera. Kritik 

True Grit – Kritik

USA 2010. Regie: Joel Coen, Ethan Coen. Mit: Jeff Bridges, Hailee Steinfeld
Start:

Der Western ist tot? Kritik 

Engel des Bösen - Die Geschichte eines Staatsfeindes – Kritik

IT, F 2010. Regie: Michele Placido. Mit: Kim Rossi Stuart, Filippo Timi
Start:

Die Geister, die die Presse rief – die Lebensgeschichte des Renato Vallanzasca wird in Michele Placidos Film zu einer Auseinandersetzung mit von Medien erschaffenen Gangsterhelden und der Agonie des Männlichen. Kritik 

Der ganz große Traum – Kritik

D 2011. Regie: Sebastian Grobler. Mit: Daniel Brühl, Burghart Klaußner
Start:

Der Fußball als subversive Kraft: In unernstem Tonfall erzählt Sebastian Grobler davon, wie eine neue Sportart anno 1874 das Kaiserreich erschütterte. Kritik 

127 Hours – Kritik

USA, GB 2010. Regie: Danny Boyle. Mit: James Franco, Kate Mara
Start:

Danny Boyle dreht einen Videoclip über den Bergsteiger Aron Ralston, der fünf Tage lang in einer Höhle eingeklemmt war. Kritik 

Dschungelkind – Kritik

D 2011. Regie: Roland Suso Richter. Mit: Nadja Uhl, Thomas Kretschmann
Start:

Deutsches Mädchen wächst im Urwald von Neuguinea auf: eine verkitschte Verfilmung der gleichnamigen Bestseller-Biografie mit Nadja Uhl und Thomas Kretschmann. Kritik 

Freundschaft Plus – Kritik

USA 2011. Regie: Ivan Reitman. Mit: Natalie Portman, Ashton Kutcher
Start:

Ivan Reitmans neue Komödie erinnert streckenweise an die originellen Filme seines Sohnes Jason, teilt aber auch dessen stets konservative Moral. Kritik 

3faltig – Kritik

D 2010. Regie: Harald Sicheritz. Mit: Christian Tramitz, Matthias Schweighöfer
Start:

Leider nur verschoben. 3Faltig kommt doch noch ins Kino. Kritik 

Die Kinder von Paris – Kritik

F 2010. Regie: Roselyne Bosch. Mit: Hugo Leverdez, Mélanie Laurent
Start:

Frankreich und Vichy – zur Vergangenheit ihres Landes unter deutscher Besatzung haben die Franzosen ein kompliziertes Verhältnis. Rose Bosch stellt sich mit Die Kinder von Paris den dunklen Seiten der Geschichte. Kritik 

Tucker & Dale vs Evil – Kritik

CA 2010. Regie: Eli Craig. Mit: Tyler Labine, Alan Tudyk
Start:

Endlich mal wieder eine Splatterkomödie, die mit Originalität, Witz und Cleverness überzeugt. Kritik 

Das Lied in mir – Kritik

D 2010. Regie: Florian Cossen. Mit: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek
Start:

Eine junge Deutsche entdeckt in Argentinien eine zweite Familie und das dunkle Geheimnis ihrer Eltern. Der mehrfach ausgezeichnete Debütfilm erzählt manchmal zu wenig, aber mit viel Geschick. Kritik 

Picco – Kritik

D 2010. Regie: Philip Koch. Mit: Constantin von Jascheroff, Joel Basman
Start:

Basierend auf verschiedenen Missbrauchsfällen in deutschen Jugendgefängnissen zeichnet Picco die Verrohung von Häftlingen durch das System nach. Kritik 

I Killed My Mother – Kritik

CA 2009. Regie: Xavier Dolan. Mit: Anne Dorval, Xavier Dolan
Start:

VoD: Distanz und Nähe eines 17-Jährigen zu seiner Mutter - Xavier Dolans Porträt eines Heranwachsenden in Québec überzeugt durch seine erfrischende Selbstverständlichkeit und stimmige Referenzen. Kritik 

To Die Like a Man – Kritik

F, P 2009. Regie: João Pedro Rodrigues. Mit: Fernando Santos, Alexander David
Start:

Ein Grund mehr, warum man sich den Namen João Pedro Rodrigues merken sollte: Mit seinem Film über eine gealterte Nachtclub-Diva ist dem portugiesischen Regisseur eine eigenwillige Mischung aus Melodram, Musical und abgehobenem Kunstfilm gelungen. Kritik 

Poll – Kritik

Ö, D, EST 2010. Regie: Chris Kraus. Mit: Paula Beer, Edgar Selge
Start:

Mit einer überwältigenden Bildsprache erzählt Chris Kraus erneut von einer emotionalen Symbiose zweier Charaktere aus konträrem Milieu. Kritik 

Mein Glück – Kritik

D, NL, UA 2010. Regie: Sergei Loznitsa. Mit: Victor Nemets, Vlad Ivanov
Start:

Nach mehreren Dokumentationen debütiert Sergei Loznitsa mit einem frei strukturierten Spielfilm, der eine Art Anti-Tourismuswerbung für die Ukraine ist. Kritik 

Tron Legacy – Kritik

USA 2010. Regie: Joseph Kosinski. Mit: Jeff Bridges, Garrett Hedlund
Start:

28 Jahre nach ihrem Science-Fiction-Film Tron haben sich die Disney-Studios an eine Fortsetzung gewagt. Wie sein Vorgänger legt auch Tron Legacy vor allem Wert auf eine ansprechende Verpackung. Kritik 

Bergblut – Kritik

D, Ö 2010. Regie: Philipp J. Pamer. Mit: Inga Birkenfeld, Wolfgang Menardi
Start:

Eine junge Arzttochter aus Bayern erlebt 1809 den Befreiungskampf der Tiroler unter Andreas Hofer mit. Philip J. Pamers versucht mit seinem Regiedebüt, einen eigenen Zugang zu der Geschichte zu finden. Kritik 

Another Year – Kritik

GB 2010. Regie: Mike Leigh. Mit: Jim Broadbent, Ruth Sheen
Start:

Über Bande ins Herz des Publikums: Mike Leighs Another Year. Kritik 

Brothers – Kritik

USA 2009. Regie: Jim Sheridan. Mit: Jake Gyllenhaal, Natalie Portman
Start:

Wozu ein US-amerikanisches Remake, wenn das dänische Original großartig war? Vorhang auf für einen weiteren Beitrag aus dem „Varieté der Adaptionen“. Eine Vorstellung, in der vieles gleich und doch alles anders ist. Kritik 

Hereafter - Das Leben danach – Kritik

USA 2010. Regie: Clint Eastwood. Mit: Matt Damon, Cécile de France
Start:

Mit stolzen 80 Jahren dreht Clint Eastwood einen Film über das Sterben. Was nach einem sehr persönlichen Werk klingt, ist leider nur die ziemlich dröge Verfilmung eines unausgereiften Drehbuchs von Peter Morgan. Kritik 

72 Stunden - The next three days – Kritik

USA, F 2010. Regie: Paul Haggis. Mit: Russell Crowe, Elizabeth Banks
Start:

Russell Crowe als biederer Jedermann, der zum zwielichtigen Helden wird: Er will seine wegen Mordes einsitzende Frau aus dem Gefängnis befreien. Regisseur Paul Haggis versucht sich an der Neuverfilmung eines französischen Thrillers. Kritik 

Im Alter von Ellen – Kritik

D 2010. Regie: Pia Marais. Mit: Jeanne Balibar, Julia Hummer
Start:

Kranke und betrogene Stewardess hat Gepard-Vision, verteilt Flugblätter in Eselsmaske und flüchtet vorm Laborratten-Dasein nach Afrika. Pia Marais (Die Unerzogenen) schickt ihre Protagonistin auf eine zoologische Odyssee. Kritik 

Black Swan – Kritik

USA 2010. Regie: Darren Aronofsky. Mit: Natalie Portman, Mila Kunis
Start:

Erst die nüchtern beobachteten Neurosen eines Wrestlers, jetzt die Psychose einer Ballerina: Darren Aronofsky liefert mit Black Swan ein aufregendes Gegenstück zu seinem letzten Film. Kritik 

Glückliche Fügung – Kritik

D 2010. Regie: Isabelle Stever. Mit: Annika Kuhl, Stefan Rudolf
Start:

„Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Ungefähr so lässt sich Isabelle Stevers Film zusammenfassen, in dem eine Frau sich selbst im Weg steht. Kritik 

Fasten auf Italienisch – Kritik

F 2010. Regie: Olivier Baroux. Mit: Kad Merad, Valérie Benguigui
Start:

Die Verwechslungskomödie der etwas anderen Art sucht eine Antwort auf die Frage: Welcher Einwanderer ist der sympathischere? Kritik 

Der Freund – Kritik

CH 2008. Regie: Micha Lewinsky. Mit: Philippe Graber, Johanna Bantzer
Start:

Vor dem Hintergrund des Selbstmords einer jungen Frau nimmt Micha Lewinskys preisgekrönter Film nicht nur die Figuren gefangen, sondern fesselt auch den Zuschauer. Kritik 

Das rote Zimmer – Kritik

D 2010. Regie: Rudolf Thome. Mit: Peter Knaack, Katharina Lorenz
Start:

VoD: Die Lösung liegt bei Rudolf Thome mal wieder im Weiblichen. Ein Kussforscher wird von zwei jungen schönen Frauen eingeladen, einen Harem zu gründen. Und das Subgenre des Dreiecks-Films wird um einen schönen Beitrag bereichert. Kritik 

Satte Farben vor Schwarz – Kritik

D 2011. Regie: Sophie Heldman. Mit: Senta Berger, Bruno Ganz
Start:

Nach Andreas Dresens Wolke 9 (2008) und Leander Haußmanns Dinosaurier (2009) liefert Sophie Heldman in ihrem Debüt einen unspektakuläreren, aber sehr eindrucksvollen Beitrag zum „Seniorenkino“. Kritik 

The Green Hornet – Kritik

USA 2011. Regie: Michel Gondry. Mit: Seth Rogen, Jay Chou
Start:

Die Grüne Hornisse ist zurück. Seth Rogen und Michel Gondry machen sich an die komödiantische Dekonstruktion eines Superhelden. Kritik 

Morning Glory – Kritik

USA 2010. Regie: Roger Michell. Mit: Rachel McAdams, Harrison Ford
Start:

Hauptsache, die Quote stimmt: Rachel McAdams soll als TV-Producerin eine Frühstücksfernsehshow vor dem Aus retten. Auch gegen den Willen von Harrison Ford in seiner ersten echten Altersrolle als Grumpy Old Man. Kritik 

We Want Sex – Kritik

GB 2010. Regie: Nigel Cole. Mit: Sally Hawkins, Bob Hoskins
Start:

Mit seinem historischen, sozial engagierten Komödiendrama setzt Regisseur Nigel Cole den Arbeiterinnen der Ford-Werke von Dagenham, Essex und ihrem Kampf für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein großartiges Denkmal. Kritik 

Eine Flexible Frau – Kritik

D 2010. Regie: Tatjana Turanskyj. Mit: Mira Partecke, Laura Tonke
Start:

Es mag kein Zufall sein, dass Tatjana Turanskyj den Titel von Richard Sennetts Studie Der flexible Mensch nicht einfach übernommen, sondern verändert hat. Denn ihre Perspektive auf den modernen Arbeitsmarkt ist zuallererst eine feministische. Kritik 

Der Auftragslover – Kritik

F 2010. Regie: Pascal Chaumeil. Mit: Romain Duris, Vanessa Paradis
Start:

Das französische Talent Romain Duris kehrt zurück auf die Kinoleinwand: als Mann, der Frauen gegen Bezahlung aus ihren Beziehungen heraushilft. Kritik 

Das Labyrinth der Wörter – Kritik

F 2010. Regie: Jean Becker. Mit: Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus
Start:

Gérard Depardieu wagt sich als unbedarfter Illiterat ins Labyrinth der Wörter und entdeckt dadurch unverhoffte Schönheiten des Lebens. Kritik 

Burlesque – Kritik

USA 2010. Regie: Steve Antin. Mit: Cher , Christina Aguilera
Start:

Treffen der Pop-Generationen. Christina Aguilera sucht ihr Glück auf der Bühne von Cher. Dabei muss sie gegen einen übermächtigen Gegner ansingen: eine langatmige und klischeebeladene Story. Kritik 

Howl - Das Geheul – Kritik

USA 2010. Regie: Jeffrey Friedman, Rob Epstein. Mit: James Franco, Todd Rotondi
Start:

Aus Allen Ginsbergs leidenschaftlichem Schmerzens- und Lustschrei wurde ein lahm seufzendes Poesie-Pic mit einem hörenswerten Hauptdarsteller. Kritik 

Alles über Elly – Kritik

IR 2009. Regie: Asghar Farhadi. Mit: Golshifteh Farahani, Shahab Hosseini
Start:

Schon vor seinem Meisterwerk Nader und Simin – Eine Trennung schwankte Asghar Farhadi zwischen Erzählgenie und One-Trick-Pony. Kritik