Neu im Kino

Der Fremde – Kritik

F 2025. Regie: François Ozon. Mit: Benjamin Voisin, Denis Lavant
Start:

Ein Franzose steht in Algerien für den Mord an einem Araber vor Gericht – und für die eigene Gefühlskälte. François Ozons Adaption von Der Fremde ist voller atmosphärischer Bilder, die aber nicht immer zur nüchtern-philosophischen Grundhaltung von Albert Camus’ Romanklassiker passen. Kritik 

Holy Meat – Kritik

D 2025. Regie: Alison Kuhn. Mit: Pit Bukowski, Homa Faghiri
Start:

Auf dem schmalen Grat zwischen stilisierter Satire und schablonenhafter Komödie nimmt Alison Kuhns Debütfilm Holy Meat die katholische Kirche, das ländliche Dorfleben und die zeitgenössische Kunst ins Visier. Kritik 

Die jüngste Tochter – Kritik

F, D 2025. Regie: Hafsia Herzi. Mit: Park Ji-min, Mouna Soualem
Start:

Fatima beobachtet viel und schweigt viel. Hafsia Herzi verfilmt und verdichtet in Die jüngste Tochter gekonnt einen Roman über das lesbische Begehren einer jungen Frau, die in der Banlieu aufgewachsen ist. Kritik 

Herz aus Eis – Kritik

F, D, IT 2025. Regie: Lucile Hadzihalilovic. Mit: Marion Cotillard, Gaspar Noé
Start:

In ihrem düsteren Märchen Herz aus Eis spielt Regisseurin Lucile Hadžihalilović gekonnt auf der Klaviatur des Unheimlichen. Vor lauter Schönheit wird jedoch auch der Plot manchmal von einer allzu eisigen Starre erfasst. Kritik 

Lurker – Kritik

USA, IT 2025. Regie: Alex Russell. Mit: Théodore Pellerin, Archie Madekwe
Start:

In Alex Russells Lurker schleust sich ein obsessiver Fan in das Umfeld eines aufstrebenden Popstars ein. Die Geschichte von Freundschaft und Macht ist am stärksten, wenn sie die Motivationen ihrer Figuren behutsam in der Schwebe lässt. Kritik 

Sorry, Baby – Kritik

USA, E, F 2025. Regie: Eva Victor. Mit: Eva Victor, Naomi Ackie
Start:

Eva Victor macht in ihrem Regiedebüt Sorry, Baby mit ganz wenig ganz viel. Ein wenig irritierend ist die Marketingkampagne rund um den Film, die versucht, sich von gängigen dramaturgischen Mustern im filmischen Umgang mit sexueller Gewalt zu emanzipieren. Kritik 

Avatar: Fire and Ash – Kritik

USA 2025. Regie: James Cameron. Mit: Giovanni Ribisi, Kate Winslet
Start:

Pandora glimmt nur noch vor sich dahin. James Camerons zweite Blockbusterfortsetzung Avatar: Fire and Ash lockt mit feurigen Ambivalenzen, aber wirkt im Ganzen doch nur wie eine Resterampe seiner Vorgänger. Kritik 

Stille Beobachter – Kritik

BG, D 2024. Regie: Eliza Petkova
Start:

Stille Beobachter wirft einen Blick auf das Leben in einem bulgarischen Bergdorf – aus der Perspektive seiner tierischen Bewohner. Spielerisch offenbart Eliza Petkovas Dokumentarfilm dabei eine Spannung zwischen Realismus und Mystik. Kritik 

Im Rosengarten – Kritik

D 2024. Regie: Leis Bagdach. Mit: Verena Altenberger, Husam Chadat
Start:

Frostige Landschaften, migrantische Lebenswelten. Angesiedelt im winterlichen Süddeutschland erzählt das Road Movie Im Rosengarten eine betont menschliche Geschichte um Fragen nach Heimat, Herkunft und Identität. Kritik 

Der geheimnisvolle Blick des Flamingos – Kritik

CHI 2025. Regie: Diego Céspedes. Mit: Matías Catalán, Tamara Cortes
Start:

In einer Siedlung inmitten der chilenischen Wüste herrscht der Glaube, dass der Blick einer Transfrau krank macht. Der geheimnisvolle Blick des Flamingos gestaltet diese Idee zu einer Ergründung von Liebe und Isolation aus, in der das Magische und das Körperliche verschmelzen. Kritik 

Sentimental Value – Kritik

NO, F, S, DK 2025. Regie: Joachim Trier. Mit: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård
Start:

Überall unterdrückte Gefühle und Vermeidungsstrategien. Joachim Triers Sentimental Value gibt sich viel Mühe, ambivalent und kunstsinnig zu erscheinen, dringt aber selten in die Tiefe seiner Familiengeschichte vor. Kritik 

Zweitland – Kritik

D, IT, Ö 2025. Regie: Michael Kofler. Mit: Thomas Prenn, Aenne Schwarz
Start:

Zwei Brüder in den Wirren des separatistischen Terrors im Südtirol der 60er-Jahre: Michael Kofler versucht in Zweitland, anhand einer klassischen Familiengeschichte eine bewegte historische Epoche einzufangen. Aufklärerische und erzählerische Impulse gehen dabei eine prekäre Balance ein. Kritik