Kino-Empfehlungen

Team America: World Police – Kritik

D 2004. Regie: Trey Parker
Start:

Die South Park-Schöpfer Trey Parker und Matt Stone beziehen mit dem Puppenfilm Team America: World Police Stellung zu der amerikanischen Außenpolitik: Der Kampf gegen den globalen Terror und Hollywoods Friedensaktivisten sind nur zum Lachen... Ein satirischer Großangriff. weiter 

Ong Bak – Kritik

TH 2003. Regie: Prachya Pinkaew. Mit: Tony Jaa, Petchtai Wongkamlao
Start:

Ein Muay Thai-Kämpfer soll das gestohlene Haupt des Buddha-Schutzpatrons seines Dorfes wiederbeschaffen. Auf seiner Mission muss er eindrucksvoll alle erlernten Kampfkünste gegen eine Horde Finstermänner anwenden und im Stile eines Jean-Claude Van Damme Vollkontakt-Wettkämpfe überstehen. weiter 

Vom Himmel hoch – Kritik

F, B 2003. Regie: Eric Guirado. Mit: Benoît Giros, Serge Riaboukine, Jean-François Gallotte
Start:

Der etwas dümmlich wirkende Provinzler Jérôme zieht in die Großstadt, um Geld für den Bauernhof zu verdienen. Schnell findet er Anschluss: Er arbeitet für die Stadt und freundet sich mit einem Obdachlosen an. Doch dann muss er miterleben, wie die Penner in Transportern aus der Stadt geschafft werden, um die Straßen sauber zu halten. Vom Himmel hoch (Quand tu descendras du ciel) überzeugt mit naturalistisch wirkenden Schauspielern und seiner sowohl unterhaltsamen als auch sozialkritischen Haltung. weiter 

Young Adam – Kritik

GB 2003. Regie: David Mackenzie. Mit: Ewan McGregor, Tilda Swinton, Peter Mullan
Start:

Mit Young Adam, ausgezeichnet als Best New British Feature beim Edinburgh International Film Festival 2003, liefert Regisseur David Mackenzie eine gelungene Literaturverfilmung des gleichnamigen Kultromans von Alexander Trocchi. weiter 

Wild Side – Kritik

F, B 2004. Regie: Sébastien Lifshitz. Mit: Stéphanie Michelini, Edouard Nikitine, Yasmine Belmadi
Start:

VoD: In Presque Rien (Sommer wie Winter…, 2000) erzählte Sébastien Lifshitz eine Initiationsgeschichte Homosexueller. In Wild Side ist es dem Regisseur erneut gelungen, in einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte von der Universalität der Gefühle zu erzählen. weiter 

Die fetten Jahre sind vorbei – Kritik

D, Ö 2004. Regie: Hans Weingartner. Mit: Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg
Start:

Nach seinem Debüt, dem psychologischen Drama Das weiße Rauschen (2001), überrascht Hans Weingartner jetzt mit einer politischen Komödie: Eine Gruppe junger Idealisten von heute entführt einen alten Idealisten von gestern – die Liebe spielt dabei aber die größte Rolle. Ein sehenswerter Film, der vor allem durch die schauspielerischen Leistungen überzeugt. weiter 

Bad Santa – Kritik

USA 2004. Regie: Terry Zwigoff. Mit: Billy Bob Thornton, Tony Cox, Lauren Graham
Start:

VoD: Aus Scrooge und Grinch mache Bad Santa. Was sich wie ein todsicheres Weihnachtsrezept liest, hätte leicht zu einer stillosen Parodie oder einem pathetischen Machwerk werden können, wenn nicht Terry Zwigoff (Crumb, 1994 und Ghost World, 2000) die Regie übernommen hätte. Mit einem tollen Ensemble und treffsicheren Pointen rettet er Weihnachten. weiter 

Der Maschinist – Kritik

USA, E 2004. Regie: Brad Anderson. Mit: Christian Bale, Jennifer Jason Leigh
Start:

Trevor Reznik befindet sich geradewegs auf dem Highway to Hell in die Tiefen seiner eigenen Seele. Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust und Paranoia treiben ihn in den Wahnsinn. Seine Passion führt den Maschinisten schließlich zur Konfrontation mit sich selbst. Brad Anderson visualisiert das Delirium des beinahe selbstmörderisch von Christian Bale inkarnierten Protagonisten in Räumen, die fast durchgehend als Labyrinthe fungieren. Neben der im dunkelsten Farbspektrum gehaltenen alptraumhaften Optik garantiert die perfekt konstruierte Geschichte einen der elektrisierendsten Filme des Jahres. weiter