Kino-Empfehlungen

Frozen Angels – Kritik

D, USA 2005. Regie: Frauke Sandig, Eric Black. Mit: Bill Handel
Start:

Die Zukunft hat längst begonnen: Frauke Sandig und Eric Black porträtieren eine Reihe von Menschen in Los Angeles, die einen Einblick in die neusten Techniken der Reproduktionsmedizin gewähren - und in die Schicksale, die damit verbunden sind. weiter 

Tropical Malady – Kritik

TH 2004. Regie: Apichatpong Weerasethakul. Mit: Banlop Lomnoi, Sakda Kaewbuadee
Start:

Gleichzeitig homoerotische Liebesgeschichte und mythologisches Dschungelmärchen: Apichatpong Weerasethakuls Tropical Malady sprengt alle Genregrenzen und bietet ein einmaliges Kinoerlebnis. weiter 

Kiss Kiss Bang Bang – Kritik

USA 2005. Regie: Shane Black. Mit: Robert Downey Jr., Val Kilmer
Start:

Shane Black schreibt wieder: Mit Kiss Kiss Bang Bang ist ihm eine rasante und äußerst selbstreferenzielle Actionkomödie gelungen. weiter 

Was lebst Du? – Kritik

D 2004. Regie: Bettina Braun. Mit: Ali el Mkllaki, Kais Setti
Start:

Der Dokumentarfilm Was lebst Du? verfolgt über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren die Entwicklung vier Kölner Jugendlicher ausländischer Abstammung und vermeidet dabei fest eingeschriebene Klischees. weiter 

A History of Violence – Kritik

USA, CA 2005. Regie: David Cronenberg. Mit: Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris
Start:

Thematisch bleibt Kultregisseur David Cronenberg seinem Kassenflop Spider (2002) nah: Wieder muss sich ein Mann seiner Identität und der Gewalt in seiner Vergangenheit stellen. Diesmal bewegt sich der Kanadier allerdings auf ein weitaus größeres Publikum zu, dem er jedoch exzessive und explizite Gewalt inmitten vielfach bekannter Muster zumutet. weiter 

The Cremaster Cycle – Kritik

USA 1994. Regie: Matthew Barney. Mit: Matthew Barney, Norman Mailer, Ursula Andress
Start:

Mit seinem Filmzyklus kreiert Allround-Künstler Matthew Barney einen faszinierenden Kosmos aus ambivalenter Sexualität, persönlicher Mythologie und protzigem Kitsch. Drei Jahre nach seiner Vollendung tourt das Mammutprojekt nun endlich durch deutsche Großstädte. weiter 

Pommerland – Kritik

D 2005. Regie: Volker Koepp
Start:

Die Menschen, die der Dokumentarfilm Pommerland portraitiert, sind von Unbillen der Geschichte und wirtschaftlichen Schwierigkeiten gezeichnet. Doch die Hoffnung haben sie noch lange nicht aufgegeben. weiter 

Paradise Now – Kritik

F, D, NL, ISR 2004. Regie: Hany Abu-Assad. Mit: Kais Nashef, Ali Suliman
Start:

VoD: Zwei junge Palästinenser sind für ein Selbstmordattentat auserkoren, doch die Operation scheitert in einem ersten Versuch gewaltig. Plakative Schuldzuweisungen vermeidend, liefert der Film das subtile Portrait eines für Europäer unverständlichen Phänomens. weiter 

Wächter der Nacht – Kritik

RUS 2004. Regie: Timur Bekmambetow. Mit: Konstantin Chabenski, Wladimir Menschow, Marija Poroschina
Start:

Das russische Kino ist in Deutschland weitgehend unbekannt; mit Wächter der Nacht ist auch in deutschen Kinos ein Erfolgsfilm aus Russland zu sehen, der einen mythisch verbrämten Kampf zwischen Gut und Böse in die Gegenwart des heutigen Moskau verlegt. weiter 

Dark Water – Dunkle Wasser – Kritik

USA, JP 2005. Regie: Walter Salles. Mit: Jennifer Connelly, Ariel Gade
Start:

Hollywood hat den „J-Horror“ längst für sich und sein Publikum entdeckt. Daher verwundert die amerikanische Neuauflage des japanischen Gänsehautstreifens Dark Water nicht. Was zunächst mehr überrascht, ist die Tatsache, dass Walter Salles hierbei die Regie übernahm. weiter 

Der wilde Schlag meines Herzens – Kritik

F 2005. Regie: Jacques Audiard. Mit: Romain Duris, Niels Arestrup
Start:

Als Immobilienmakler scheut Tom (Romain Duris) auch zwielichte Methoden am Rande der Legalität nicht. Durch eine zufällige Begegnung wird seine alte Leidenschaft fürs Klavierspielen wieder geweckt: Ein Doppelleben zwischen schlagkräftigem Maklerjob und poetischer Künstlerambition beginnt. weiter 

Gespenster – Kritik

D 2005. Regie: Christian Petzold. Mit: Julia Hummer, Sabine Timoteo
Start:

Christian Petzolds Film verschließt sich dem Zuschauer in etwa so, wie sich seine Protagonisten dem Leben, der Umwelt verschließen. Doch unter dem Panzer gibt es episodische Erzählungen über Formen der Einsamkeit, Abkehr und Umkehr zu entdecken, die nachwirken. weiter 

Broken Flowers – Kritik

USA, F 2005. Regie: Jim Jarmusch. Mit: Bill Murray
Start:

Traditionell feiern Komödien die erneuernde Kraft des Eros. Dieses klassische Prinzip auf den Kopf stellend, gewinnt Broken Flowers seinen unnachahmlich trockenen Humor aus dem versiegten Sexleben eines einstigen Gigolos und lässt uns über die Endlichkeit der Liebe lachen. weiter