DVD & Blu-ray: Empfehlungen

Die Syrische Braut – Kritik

ISR, D, F 2004; Regie: Eran Riklis; Mit: Hiam Abbass, Makram J. Khoury, Clara Khoury, Ashraf Barhoum, Eyad Sheety
Start: (Verleih), (Verkauf)

In Die syrische Braut erzählt Regisseur Eran Riklis eindringlich von den privaten und politischen Konflikte einer drusischen Familie in den Golanhöhen, die seit 1967 von Israel besetzt werden, eigentlich aber zu Syrien gehören. weiter 

Dumplings – Delikate Versuchung - Special Edition – Kritik

HOK 2004; Regie: Fruit Chan; Mit: Bai Ling, Miriam Yeung
Start: (Verleih), (Verkauf)

Tante Meis Teigtaschen sind eine kostbare Delikatesse, denn sie haben eine verjüngende Wirkung. Obwohl ihre Füllung gewöhnungsbedürftig ist, kostet auch die reiche Frau Li diese Dumplings und ist fortan von ihnen abhängig. weiter 

Netto – Kritik

D 2004; Regie: Robert Thalheim; Mit: Milan Peschel, Sebastian Butz
Start: (Verleih), (Verkauf)

Eine echte Überraschung: Der Seminarfilm des Studenten Robert Thalheim wurde zum diesjährigen Gewinner der Berlinale-Reihe Perspektive deutsches Kino. Seine Vater-Sohn-Geschichte sagt mit Witz und Einfühlungsvermögen zugleich viel über unser Land aus. weiter 

Schildkröten können fliegen – Kritik

IR, IRQ 2004; Regie: Bahman Ghobadi; Mit: Avaz Latif, Soran Ebrahim
Start: (Verkauf)

Schildkröten können fliegen zeigt den letzten Golfkrieg (2003) aus der Sicht von Kindern. Der Festivalhit (San Sebastian: „Bester Film“; Berlinale: „Friedensfilmpreis“) überrascht mit einer einzigartigen Reflektion zum Thema Krieg. weiter 

Der wilde Schlag meines Herzens – Kritik

F 2005; Regie: Jacques Audiard; Mit: Romain Duris, Niels Arestrup
Start: (Verleih), (Verkauf)

Als Immobilienmakler scheut Tom (Romain Duris) auch zwielichte Methoden am Rande der Legalität nicht. Durch eine zufällige Begegnung wird seine alte Leidenschaft fürs Klavierspielen wieder geweckt: Ein Doppelleben zwischen schlagkräftigem Maklerjob und poetischer Künstlerambition beginnt. weiter 

Session 9 – Kritik

USA 2001; Regie: Brad Anderson; Mit: Peter Mullan, David Caruso
Start: (Verleih), (Verkauf)

The Machinist ist der bislang einzige von sechs Spielfilmen des Regisseurs Brad Anderson, der in deutschen Kinos startet. Seine Filme liefen bislang auch in den USA nur in ausgewählten Kinos, wurden zwar ebenso außerhalb der amerikanischen Grenzen auf etlichen Festivals vorgestellt, schafften es aber kaum auf reguläre Kinopläne. Mit seinem vorletzten Film, Session 9 (2001) lieferte Anderson bereits einen stilsicheren Schocker, der als Wegbereiter zu The Machinist zu verstehen ist. Bei critic.de können Sie exklusiv auch die Kritik zu Session 9 lesen. weiter 

Whity – Kritik

D 1971; Regie: Rainer Werner Fassbinder; Mit: Ron Randell, Hanna Schygulla
Start: (Verkauf)

Fassbinder goes Wild Wild West. Und bleibt sich treu. weiter 

Die Perlenstickerinnen – Kritik

F 2004; Regie: Eléonore Faucher; Mit: Lola Naymark, Ariane Ascaride
Start: (Verleih), (Verkauf)

Ein unkonventionelles Portrait einer Außenseiterin: Abgestoßen von ihrem provinziellen Umfeld flüchtet sich ein junges Mädchen in die faszinierende Welt der Perlenstickerei. weiter 

Das Leben ist ein Wunder – Kritik

JU, F 2004; Regie: Emir Kusturica; Mit: Slavko Stimac, Natasa Solak
Start: (Verleih), (Verkauf)

In seiner chaotischen Groteske Das Leben ist ein Wunder zelebriert Emir Kusturica den Bürgerkrieg in Jugoslawien als Verlängerung eines extravaganten Balkangefühls. weiter 

The Brown Bunny – Kritik

USA, JP, F 2003; Regie: Vincent Gallo; Mit: Vincent Gallo, Chloë Sevigny, Mary Morasky
Start: (Verleih), (Verkauf)

Kann ein Film, der beim Festival in Cannes von der versammelten Filmkritik höhnisch verrissen wurde, vollkommen schlecht sein? The Brown Bunny ist ein reduktionistischer Autorenfilm von und mit Vincent Gallo, der einen quälen, einschläfern und am Ende doch beeindrucken kann. weiter 

Brothers: Zwischen Brüdern – Kritik

DK 2004; Regie: Susanne Bier; Mit: Connie Nielsen, Ulrich Thomsen
Start: (Verkauf)

In Brothers gerät das Gleichgewicht zweier Brüder durch die politische Weltlage durcheinander. Der charakterstarke wird zum Monster und der Loser wird zum verantwortungsvollen Menschen. Wie sehr der Zufall unser Leben und unsere Liebe auf die Probe stellen kann, untersucht die Dänin Susanne Bier wirkungsvoll ohne vereinfachende Erklärungsschemata oder überdramatisierenden Pathos. weiter