Zurück auf Anfang: Harun Farocki
Einmal im Monat widmet sich das Berliner Lichtblick Kino unter dem Titel “Zurück auf Anfang” dem Erstlingswerk eines Regisseurs. Das Besondere dieser Reihe ist, dass die Filmemacher selbst anwesend sind, um ihre Debüts vorzustellen. Zum Jahresausklang, am Mittwoch, den 21. Dezember um 18:30 Uhr, steht der wohl bekannteste Essay-Filmer Deutschlands im Mittelpunkt: Harun Farocki. Seit den 1960er Jahren drehte Farocki über 90 Filme, schrieb daneben Drehbücher für Christian Petzold und ist seit einigen Jahren auch vermehrt mit Installationen im Kunstkontext vertreten.

Einmal im Monat widmet sich das Berliner Lichtblick Kino unter dem Titel “Zurück auf Anfang” dem Erstlingswerk eines Regisseurs. Das Besondere dieser Reihe ist, dass die Filmemacher selbst anwesend sind, um ihre Debüts vorzustellen. Zum Jahresausklang, am Mittwoch, den 21. Dezember um 18:30 Uhr, steht der wohl bekannteste Essay-Filmer Deutschlands im Mittelpunkt: Harun Farocki. Seit den 1960er Jahren drehte Farocki über 90 Filme, schrieb daneben Drehbücher für Christian Petzold und ist seit einigen Jahren auch vermehrt mit Installationen im Kunstkontext vertreten.
Mit dem Erstling hat man es diesmal nicht ganz genau genommen. Die Worte des Vorsitzenden (1967) ist nicht Farockis erster Film und mit 3 Minuten auch etwas kurz, um einen Abend zu füllen. Deshalb werden ergänzend zwei weitere Arbeiten gezeigt. Nicht löschbares Feuer (1969) ist ein agitatorisches Werk gegen den Vietnam-Krieg und der wohl bekannteste Film des Regisseurs. Besonders eindringlich ist jene Szene, in der sich Farocki eine Zigarette auf der Hand ausdrückt, um die Folgen der Brandwaffe Napalm für die menschliche Haut zu veranschaulichen. Abgerundet wird das Programm durch den etwas neueren Film Das Bild (1983), der sich um ein Foto-Shooting der Zeitschrift Playboy dreht.




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