Filmfestival Cottbus 2020
Vom 8. bis 31.12. findet das auf osteuropäische Filme spezialisierte Festival online statt. Wie gewohnt gibt es wieder Wettbewerbe und thematische Schwerpunkte, nur kann man das Programm diesmal deutschlandweit sehen.

Seit 1991 wird das vorwiegend auf osteuropäisches Kino spezialisierte Festival im brandenburgischen Cottbus ausgetragen. Wegen der aktuellen Schließung kultureller Einrichtungen wird es in diesem Jahr eine Online-Ausgabe geben. Für drei Wochen steht mehr als die Hälfte des ursprünglich geplanten Programms zum deutschlandweiten Streaming zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen dabei wieder die Wettbewerbe für Lang-, Kurz- und Jugendfilme. Dort läuft etwa Magnus von Horns für Cannes ausgewählter Sweat über drei Tage im Leben einer Fitnesstrainerin sowie Szabolcs Hajdus (Bibliothèque Pascal, 2010) neuer Film Treasure City.
Außerdem gibt es unter anderem Schwerpunkte zum aktuellen russischen, tschechischen und polnischen Kino sowie ein Programm über die steigende Popularität rechtsextremer Bewegungen, in dem ältere Dokumentarfilme wie Roland Steiners Unsere Kinder (1989) und Thomas Heises Stau – Jetzt geht’s los (1992) Pablo Ben Yakovs kontrovers diskutiertem Lord of the Toys (2018) gegenübergestellt werden. Tickets für alle Filme und Programme gibt es jeweils für 3,99 Euro auf der Website des Festivals.





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