dokfilmwoche

Mehr Aufmerksamkeit für ein Stiefkind des Kinos. Vom 28. August bis zum 3. September gibt es in Berlin aktuelle Dokumentarfilme zu sehen.

Neuland dokfilmwoche

Kaum ein Genre hat es in der Kinolandschaft so schwer wie der Dokumentarfilm – zumindest, wenn es sich dabei weder um schematische Reportagen handelt noch um Produktionen, die mit der Schönheit der Natur überwältigen. Für spannende Beiträge bleiben einem als Zuschauer oft nur Festivals. Eine gute Gelegenheit bietet etwa die dokfilmwoche, die vom 28. August bis zum 3. September in den Berliner Kinos fsk und Sputnik 18 aktuelle Dokumentarfilme präsentiert. Der Schwerpunkt der Auswahl liegt dabei auf Produktionen aus deutschsprachigen Ländern, die von Migration handeln, von Menschen am Rande der Gesellschaft oder von den konfliktreichen Familienverhältnissen der Regisseure. Neben eher klassischen Dokumentationen stehen ästhetisch wagemutige Filme wie Nicole Vögeles nebel oder Tsai Ming-Liangs Journey to the West, der mit seiner radikalen Form die Grenzen des dokumentarischen Kinos im Schneckentempo überschreitet. Einen besonderen Höhepunkt bildet außerdem Sauerbruch Hutton Architekten, der letzte Film des erst kürzlich verstorbenen Harun Farocki.

Das gesamte Programm gibt es hier.

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