Cannes 2015: Ausblick
Mögen die Spiele beginnen. Mit unserer bisher umfangreichsten Berichterstattung melden wir uns ab morgen vom Gipfeltreffen des internationalen Autorenkinos.

Noch einmal schlafen, dann werden in Cannes die 68. Filmfestspiele eröffnet. Die Erwartungen liegen gewohnt hoch – höher vielleicht sogar, als es sonst der Fall ist. Selbst an der Croisette gibt es nur wenige Jahrgänge, in denen derart viele interessante Regisseure ihre neuen Filme vorstellen. Um nur einige zu nennen: Philippe Garrel, Miguel Gomes, Hou Hsiao Hsien, Naomi Kawase, Gaspar Noé, Apichatpong Weerasethakul, Todd Haynes, Maïwenn, Brillante Mendoza, Corneliu Porumboiu, Kiyoshi Kurosawa und Souleymane Cissé. Dabei verlagert sich die Aufmerksamkeit in diesem Jahr vom Wettbewerb stärker an die Ränder des Festivals, in die Nebensektionen sowie die beiden parallel stattfindenden Festivals Quinzaine des Réalisateurs und Semaine de la Critique. Wie die letzten Jahre werden auch diesmal wieder Frédéric Jaeger, Till Kadritzke und Michael Kienzl vom Festival berichten. Verstärkung bekommen sie von Lukas Stern und Claudia Reinhard. Claudia wurde neben vier weiteren jungen Filmjournalisten für das Projekt Talents Critiques ausgewählt, für das sie über die Semaine de la Critique schreiben wird. Neben der Berichterstattung wird es außerdem auch wieder einen Kritikerspiegel geben, zu dem wir Freunde und Kollegen eingeladen haben. Wir hoffen, dass sich unsere Leser genauso auf die kommenden zwei Wochen freuen wie wir.
Einen ersten Vorgeschmack auf das Festival-Programm gibt es auf unserer Trailer-Seite




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