BAFTA Awards 2011: Konsens

Viele Preise für einen Gewinner: The King's Speech mustert sich nach den Golden Globes immer mehr zum Konsensfilm der aktuellen Preisverleihungssaison. Der Film erhält sieben der am Sonntag verliehenen Auszeichnungen, Colin Firth nach seinem letztjährigen Sieg für A Single Man gleich noch eine. Als bester fremdsprachiger Film wird die Bestseller-Verfilmung Verblendung den überlegeneren Filmen Von Menschen und Göttern und Biutiful vorgezogen. The Social Network kann sich immerhin in den relevanten Kategorien für Regie, adaptiertes Drehbuch und Schnitt behaupten. Verlierer des Abends ist Inception, der mit neun Nominierungen ins Feld gezogen war, darunter für den besten Film, Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt, um dann lediglich in den Kategorien Produktionsdesign, Ton und Spezielle visuelle Effekte ausgezeichnet zu werden. Als britisches Debüt wurde Chris Morris Four Lions geehrt.

Kommentare zu „BAFTA Awards 2011: Konsens“


Dominik

Schade für "The Social Network" (mein Favorit), aber falls sich der Trend bei den Oscars fortsetzt wäre "The King´s Speech" meiner Meinung nach doch ein weitaus stärkerer Siegerfilm als frühere Fehlgriffe der Academy wie etwa "Chicago", "A beautiful mind", "Million Dollar Baby" oder "Gladiator".
Immerhin, wird oft vergessen, ist er eine Art Small-Budget-Film mit lediglich 15 Mio. Produktionskosten. Für ein Historiendrama wie "King´s Speech" ist das erstaunlich wenig!


mix

Ich empfinde den Film nicht nur als günstig, sondern auch als billig.






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