USA, JP 2026. Regie: Daniel Chong. Mit: Jon Hamm, Piper Curda Start:
Hoppers – der Film ist nicht gleich Hoppers – der Trailer. Das hat Gründe, die vielleicht mit der Angst vor Abnutzung der wenigen guten Ideen des Films zu tun haben. Vielleicht schreibt hier aber auch nur ein alter, überstimulierter Filmkritiker, der sich wünscht, diesen Film noch einmal mit den Augen seiner zehnjährigen Tochter sehen zu können. weiter
USA, F, LV, E 2025. Regie: Kristen Stewart. Mit: Imogen Poots, Thora Birch Start:
Bilder wie Gedankenblitze: Kristen Stewart bricht in ihrem Regiedebüt The Chronology of Water beherzt mit den Konventionen linearen Erzählens. Vieles bleibt schemenhaft in diesem Drama um sexuellen Missbrauch, Selbstzerstörung und die erlösende Kraft des Schreibens. weiter
D 2025. Regie: Isabella Willinger. Mit: Ana Lily Amirpour, Catherine Breillat Start:
Machen Frauen die härteren Filme? Isa Willingers Dokumentarfilm No Mercy geht dieser Frage in Gesprächen mit Regisseurinnen wie Catherine Breillat, Monika Treut und Ana Lily Amirpour nach – und schafft ein vielstimmiges Mosaik, in dem Raum für Widerspruch und Kontroverse bleibt. weiter
IR 2022. Regie: Jafar Panahi. Mit: Jafar Panahi, Mina Kavani
Neu auf MUBI: In No Bears steht Jafar Panahi exakt auf der Grenzlinie zwischen dem Iran und der Türkei. Ein Schritt und er wäre in Freiheit. Inzwischen sitzt er in einem Teheraner Gefängnis. Sein neuer Film erzählt zwei amüsante und packende Geschichten, in denen auch der Regisseur selbst mal wieder eine Rolle spielt. weiter
Regisseur Mamoru Hosoda verwandelt die Geschichte von Shakespeares „Hamlet“ in seinem Anime Scarlet inein episches Läuterungsdrama voll expressivem Wahnsinn. In dem entfachten Sturm verschiedener Animationsstile und Realitätsebenen muss man sich die Erlösung hart erarbeiten. weiter
USA, FI 2025. Regie: Josh Safdie. Mit: Timothée Chalamet, Odessa A'zion Start:
Egotripping at the gates of hell. Das Leben ist in Josh Safdies Sport- und Scheißkerldrama Marty Supreme ein aggressiv-aufreibendes Tischtennismatch, ein rasend schnelles Hin und Her. Zum Glück gibt es den coolen, lebenslustigen Tyler the Creator und die stolze, abgeklärte Gwyneth Paltrow. weiter
USA, IT, F, IRL 2025. Regie: Jim Jarmusch. Mit: Cate Blanchett, Adam Driver Start:
Und das war dann das: Drei schweigsame Familienkonstellationen vereint Jim Jarmusch in seinem neuen Film Father Mother Sister Brother. Wenn nicht gerade Françoise Lebrun durch die Tür tritt, gerät das leider etwas arg bemüht lakonisch. weiter
ROK 2026. Regie: Hong Sang-soo. Mit: Song Seon-mi, Cho Yun-hee
Berlinale 2026 – Panorama: Ängste und Wünsche kommen auf den Tisch, Suff geht mit Melancholie einher und das Alltägliche verwandelt sich in Fiktion. In The Day She Returns spielt Hong Sang-soo mit altbewährten Motiven – und schließt unerwartet an sein Frühwerk an. weiter
F 2026. Regie: Nurith Aviv. Mit: Hind Meddeb, Chowra Makaremi
Berlinale 2026 – Forum: Die Regisseurin Nurith Aviv lässt 13 Menschen die Geschichte ihres Vornamens erzählen. Dabei verschreibt sie sich ganz den Porträtierten, nichts lenkt von ihrer Sprache ab. Prénoms ist ein Freundschaftsakt, ein Film wie ein Blumengeschenk. weiter
GB, F 2026. Regie: Finlay Pretsell. Mit: Douglas Gordon
Berlinale 2026 – Panorama: Mit Douglas Gordon by Douglas Gordon ist Finlay Pretsell ein schmerzhaft intimes Porträt des berühmten Künstlers gelungen. Nicht die großen Erfolge stehen im Mittelpunkt, sondern kleine, sprechende Details – ein Hauch von Goldstaub im Gesicht macht hier ein ganzes Leben erfahrbar. weiter