Love, Peace & Beatbox

Das Werk Love, Peace & Beatbox ist ein schönes Beispiel für einen kleinen Dokumentarfilm, der sich ganz auf sein Thema beschränkt und auch seine Spannungskurve ganz aus dem Material bezieht. Der Film, in dem fast ausschließlich Akteure der Berliner Beatbox-Szene zu Wort kommen, lief mit einem gewissen Heimvorteil auf der Berlinale 2008 und schafft es jetzt nach glücklicherweise nicht allzu langer Wartezeit auch ins Fernsehen.

Volker Meyer-Dabisch: Love, Peace & Beatbox

Die wesentlichen Elemente seiner Inszenierung sind die Gespräche, die Volker Meyer-Dabisch mit den Berliner Protagonisten des Beatbox geführt hat, und die er immer wieder mit musikalischen Einlagen, nur gelegentlich aber noch mit anderem Filmmaterial abwechselt. Aus den so immer deutlicher werdenden Verbindungen der Personen untereinander und ihrer intensiven Arbeit an und mit ihrer Musik wird unversehens das Porträt einer Kunstform. Wenn man Beatbox vorher für einen fröhlichen, belanglosen Zeitvertreib hielt, ist man am Ende von Love, Peace & Beatbox eines besseren belehrt. (rw)

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Foto: © ZDF und Philippe Zeidler

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