Sasori-Jailhouse 41

Shunya Ito: Sasori-Jailhouse 41

Anfang der siebziger Jahre erfreute sich ein Subgenre des Exploitationkinos großer Beliebtheit: Der Women-in-Prison-Film. Nicht nur Roger Corman war mit dieser ganz speziellen Mixtur aus lesbischer Erotik, Action und oft durchaus unangenehmen Gewaltszenen erfolgreich, auch japanische Produzenten sprangen auf den fahrenden Zug auf. Die Sasori-Reihe gehört zweifellos zu den Highlights des japanischen Genrekinos ihrer Zeit. Weitaus experimentierfreudiger und vitaler als der Großteil ihrer europäischen und amerikanischen Kollegen gingen die japanischen Exploitationfilmer zu Werke. Meiko Kaji ist in den ersten vier Episoden in der Hauptrolle als Strafgefangene Matsu zu sehen, Shunya Ito inszeniert die ersten drei mit großem handwerklichen Geschick und einem unübersehbaren Hang zum stilistischen Experiment. Die erste Episode erzählt die Vorgeschichte und widmet sich den ersten wilden Eskapaden im Knast. Von großem Melodram bis zu extravaganten musikalischen Einlagen wird alles geboten, was das Herz des Genrefilmfans begehrt. (lf)

Seite drucken

Foto: © ZDF / Hanjiro Nakazawa / Rapid Eye Movies

Sendetermine

, arte

, arte

, Arte

Kommentare zu „Sasori-Jailhouse 41“


Andy

Die Hauptdarstellerin "Meiko Kaji" ist wirklich aussergewöhnlich hübsch, man kann sich ihrem Blick kaum entziehen. Ich war selbst schon in Japan, habe dort viele hübsche Frauen gesehen, aber sowas wie MEIKO KAJI ist mir damals leider nicht begegnet. Die Filme sind interessant gemacht und Genre-Vorreiter.






Kommentare der Nutzer geben nur deren Meinung wieder. Durch das Schreiben eines Kommentars stimmen sie unseren Regeln zu.