Die Spur des Fremden
Regisseur Orson Welles konnte sich mit dem eigenen Film Noir Die Spur des Fremden (The Stranger, 1946) nie richtig anfreunden, waren ihm die künstlerischen Hände bei dieser Studioproduktion doch weitestgehend gebunden.

Welles selbst spielt einen Mann, der sich als Professor Charles Rankin im beschaulichen amerikanischen Connecticut niedergelassen hat, in Form des Ermittlers Wilson jedoch mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Mit Welles und Edward G. Robinson treffen hier zwei Schwergewichte aufeinander, die sich ein schauspielerisches Duell der Extraklasse liefern. Welles’ dämonische Figur wirkt wie ein Vorläufer seiner Paraderolle in dem eigens inszenierten Zeichen des Bösen (Touch of Evil, 1958). (sk)
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