Junebug

In Junebug (2004) treffen die Chicagoer Kunstszene und der ländliche Kosmos North Carolinas als zwei gegensätzliche Welten aufeinander – Phil Morrison inszeniert den Kulturclash jedoch erfreulicherweise mit Understatement und setzt nicht auf eine einfache Karikatur bestimmter Stereotypen. Junebug handelt von ersten Eindrücken, die teils bestätigt, teils relativiert werden, und stellt die Kommunikation zwischen den einzelnen Protagonisten, drei familiär verbundene, unterschiedliche Paare, als größtes Problem dar. Dabei ist der Film kein Stück schweres Entfremdungskino. Quirliges Zentrum ist die elternlose, schwangere Ashley (Amy Adams), die mit viel Optimismus gegen die recht harmonielosen Familienstrukturen um sie herum ankämpft. (kst)
Seite druckenFoto: © ZDF und Robert Kirk
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