John Frankenheimer: Sieben Tage im Mai

John Frankenheimer: Sieben Tage im Mai

Unter dem Eindruck der Kuba-Krise entstand Chalres W. Baileys 1962 veröffentlichter Roman „Seven Days in May“, der wenig später von Regisseur John Frankenheimer verfilmt wurde und 1964 ins Kino kam – im selben Jahr wie Stanley Kubricks Dr. Strangelove. Unterschiedlicher könnte die Herangehensweise der beiden Filmemacher kaum sein. Während Kubrick das Unfassbare als Irrwitz satirisch in der völligen Übersteigerung münden lässt, entwickelt Frankenheimer einen psychologischen Polithriller, der als moderner Vorläufer solcher Filme wie Thirteen Days (2000) gesehen werden kann. Was die beiden Filme dann wieder verbindet, ist ihre Starpower. Wo Kubrick neben Sterling Hayden und George C. Scott vor allem auf den geklonten Peter Sellers setzt, stellt Frankenheimer Burt Lancaster und Kirk Douglas an die Spitze eines Ensembles, dem unter anderem auch Fredric March, Ava Gardner und Martin Balsam angehören.


(sk)

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, Das Vierte

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