James Bond 007: Casino Royale

Martin Campbells Geniestreich.

Casino Royale

Vier Jahre nach dem letzten Pierce-Brosnan-Film wartete das Produzenten-Team um Barbara Broccoli, ehe es Daniel Craig als neuen Bond auf das Publikum losließ. Das Warten hat sich gelohnt. Schon heute kann man sagen, dass es sich um einen der besten Filme der Serie handelt, neben Craig großartig besetzt mit Mads Mikkelsen und vor allem Eva Green. Das Drehbuch von Neal Purvis, Robert Wade und Paul Haggis strotzt nur so vor Ideen und stechenden Dialogen. Der geniale Einstieg in die Craig-Ära profitierte vor allem davon, dass sich Casino Royale in der Agenten-Bio geschickt noch vor die Connery-Abenteuer setzte. Während der zweieinhalb Stunden Spielzeit verfolgen wir, wie Bond zu dem wird, als den wir ihn kennen. So funktioniert Campbells Beitrag vor allem als Einzelfilm, wie beispielsweise auch Peter Hunts Im Geheimdienst ihrer Majestät (On Her Majesty’s Secret Service, 1969). Die Lösung einer Neuverortung der Serie hatte man damit allerdings keineswegs gefunden. Ganz im Gegenteil: Marc Foster musste sich mit Ein Quantum Trost (2008), einer Quasi-Fortsetzung, zwischen alle Stühle setzen. (sk)

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