Hot Fuzz

Hot Fuzz

A fish out of water – das ist immer noch eines der bewährtesten Rezepte für Komödien. Also versetzt Edgar Wright seinen Hochleistungs-Großstadtcop Nicholas Angel (Simon Pegg) in die verschlafene Kleinstadt Sandford, wo praktisch keine Verbrechen geschehen. Das geübte Auge des Kriminalisten aber wittert an allen Ecken und Enden geheime Straftaten und wirbelt damit das Leben des Dorfbullen Danny Butterman (Nick Frost) ziemlich durcheinander.

Das Trio Wright/Pegg/Frost hatte vor Hot Fuzz mit Shaun of the Dead (2004) schon eine waschechte Genrefilmparodie hingelegt. Statt der großen Zombiefilme lassen sie hier nun die Topoi des Action- und Polizeifilms (von Bad Boys, 1995 bis Léon – der Profi, 1994) in einer handwerklich perfekten Parade vorbeiziehen. Das ist äußerst charmant in eine Geschichte verpackt, die hinter vordergründiger Harmlosigkeit viel, viel Blut und Totschlag versteckt: Miss Marple lässt da ebenso grüßen wie Inspektor Barnaby. Alles sehr britisch, alles ziemlich albern und alles gekonnt unterhaltend.

Pegg und Frost können, auch ohne Edgar Wright, die Finger vom Genrefilm nicht so recht lassen; zuletzt traten die beiden, die eng miteinander befreundet sind, gemeinsam in Paul, ein Alien auf der Flucht auf, einer wiederum perfekt die Zielgruppe ansprechende Parodie auf all die Alienfilme da draußen. Nur sind sie inzwischen wichtig genug, um auch einen Star wie Sigourney Weaver für eine kleine, böse Cameorolle ins Raumschiff zu bekommen. (rw)

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Sendetermine

, RTL II

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