Fargo

Das Weiß der verschneiten Minnesota-Tundra scheint kein Ende zu nehmen. Irgendwo dazwischen ein überdimensionales Holzfäller-Monument. Und ein paar Leichen. Willkommen in Brainerd.

Fargo

Hätten in den USA der Neunziger Jahren die Gebrüder Coen nicht ihre ungewöhnlichen Ideen umgesetzt, wäre die Clinton-Dekade zweifelsohne um einige bizarre und grandiose Komödien ärmer gewesen. Nach ihrem surrealen Cannes-Erfolg Barton Fink (1991) und dem fast vergessenen Hudsucker – Der große Sprung (The Hudsucker Proxy, 1994) machten sie sich in Fargo daran, ein schwarzhumoriges Entführungsszenario in einem kleinen Kaff namens Brainerd zu installieren. Wie so oft begehen sie hierbei einen filmischen Drahtseilakt. Die ausgeklügelte Balance von Thriller und Komödie schafft eine sonderbare Dynamik, der es gelingt jegliche Albernheit zu umgehen. Außerdem sind es ein weiteres Mal die Figurenzeichnung und die Verkettung der Ereignisse, die die Einzigartigkeit des Coen-Universums vor Augen führen. Ein Universum, das eigensinniger nicht sein könnte. (jlo)

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