Auf der Suche nach Mr. Goodbar

Diane Keaton in der Rolle ihres Lebens.

Der Filmwissenschaftler Robin Wood hat mit „Hollywood from Vietnam to Reagan“ einen wichtigen Beitrag zur Einordnung des amerikanischen Kinos der 70er und 80er Jahre geleistet. Eines der faszinierendsten Kapitel seines Werks trägt den Titel „The Incoherent Text. Narrative in the 70s.“ und analysiert Taxi Driver (1976), Cruising (1979) und eben Looking for Mr. Goodbar (1977). Allle drei Filme wirken zutiefst verstörend, folgen keiner narrativen Stringenz, bieten keine eindimensionalen Lösungen. Vor allem William Friedkin und Richard Brooks, die Regisseure der letztgenannten Filme, spielen auf streitbare Art und Weise mit Genderkonventionen. Theresa (Diane Keaton) sucht nach sexueller Erfüllung, sprich: nach sich selbst. Im Strudel der Obsessionen macht sie eine tödliche Bekanntschaft. (sk)

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