Atemlos vor Angst

William Friedkin: Atemlos vor Angst

Auf der Höhe seines Schaffens, nach den phänomenalen Triumphen mit The French Connection (1971) und The Exorcist (1973) nahm sich Hollywoods Wunderkind der siebziger Jahre, William Friedkin, des französischen Klassikers Lohn der Angst (Le Salaire de la Peur, 1953) an. Der Film wurde zum – negativen – Wendepunkt für den Regisseur und seinen Hauptdarsteller Roy Scheider. In einer Phase, als im amerikanischen Kino Aktion gegenüber Suspense endgültig triumphierte, musste Atemlos vor Angst (Sorcerer, 1977) beim Publikum scheitern. Als Konsequenz ist das Remake in Deutschland nur in einer gekürzten Fassung zu sehen, die vor allem beim atmosphärischen Aufbau und der Figureneinführung zu Beginn des Films einspart. Die spannenden Sequenzen beim Transport sind jedoch nahezu vollkommen auch in dieser Fassung erhalten. So gelingt es, immerhin einen guten Eindruck von einem der beinahe verlorenen, vergessenen und verkannten Meisterwerke des amerikanischen Kinos der siebziger Jahre zu bekommen. (sk)

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, Das Vierte

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