2046

„If I hadn’t run into her that night, I wouldn’t have seen that number“ – 2046. Der Schriftsteller Chow mietet sich in einem Hotel ein und beginnt, an einem Roman zu schreiben. Darin befinden sich Reisende auf der Fahrt ins Jahr 2046 - auf der Suche nach ihren Erinnerungen. Bereits in In the Mood for Love griff Wong Kar Wai zu der Metapher 2046 - dort ist es die Nummer eines Hotelzimmers, in dem sich Liebende treffen – und das ist nicht die einzige Verbindung zwischen den Filmen. Tony Leung spielt wieder die Hauptrolle und mit einem Gastauftritt von Maggie Cheung gedenkt er seiner verloren gegangenen Liebe. In seiner Quasi-Welt, einer Mischung aus Traum und Wirklichkeit, die er sich zwischen Schreibmaschine und Erinnerungsfragmenten aufbaut, trifft er auf verschiedene Frauen, die, von Sehnsucht, Trauer und Verlust getrieben, herumirren. 2046 erscheint wie eine weitere Folge aus Wong Kar Wais Filmuniversum, bei der es Kameramann Christopher Doyle auch dieses Mal schafft, die Ideen des Regisseurs in hoch stilisierte und gleichzeitig traumhafte Bilder umzusetzen. ()
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