Kunst und Film

Angenehm verarscht

Und plötzlich steht man im Gerichtssaal aus dem Film Abschied von gestern. In der Fondazione Prada in Venedig zeigt eine ausgezeichnete Multimedia-Ausstellung mit Arbeiten von Alexander Kluge, Thomas Demand und Anna Viebrock, welch inspirierendes Potenzial Täuschungen und Irritationen haben können. Special 

Pics or it didn't happen – Venedig Biennale 2017

Auf der Kunstbiennale in Venedig reichern die Besucher per Smartphone fleißig ihre privaten Bildarchive an. Die ausgestellten Arbeiten zeigen dagegen die Grenzen der Fotografie. Ein Bericht über die Gratwanderung zwischen Abenteuerspielplatz und politischem Anspruch und warum man den deutschen Pavillon besser nicht mit zuviel Bedeutung aufladen sollte. Special 

„Was zählt, ist die Bildfolge, wie in einem Film“

Er war Art Director für Louis Malle, Maler, Grafiker, Filmregisseur und ein Meister der Straßenfotografie. Eine Berliner Ausstellung widmet sich dem Gesamtwerk von William Klein, der in all seinen Arbeiten stets weniger an der Kontrolle über das Bild interessiert war als am unmittelbaren Rausch des Moments. Special 

Ohne Vorstellungsvermögen keine Bilder

Mit Filmen, Fotografien und Installationen entdeckt das libanesische Künstlerduo Hadjithomas/Joreige das Politische im Reich des Imaginären. Eine schöne Einzelausstellung im Münchner Haus der Kunst zeigt, wie schon das bloße Sehen zum schöpferischen Prozess wird. News 

Durch die Leinwand stechen

Die portugiesische Multimedia-Künstlerin Helena Almeida lotet in ihren Arbeiten die Grenzen des zweidimensionalen Bildes aus. Das Brüsseler Kunstzentrum Wiels widmet ihr eine sehenswerte Ausstellung, in der unter anderem ein Video zum digitalen Skizzenblock wird. Special 

Blicke in eine unbekannte Welt - Zum Werk von Gordon Parks

Bürgerrechtler, Life-Reporter, Modefotograf, Filmemacher. Das C/O Berlin widmet sich mit einer Überblicksausstellung dem Autodidakten und Shaft-Regisseur Gordon Parks – und präsentiert ein Werk, das sich der diffusen Angst schwarzer Südstaatenbewohner ebenso engagiert widmet wie der reinen Form einer weißen Badekappe. Special 

Kapitalistische Kostüme für die Gegenwartskunst

Die neue Strategie heißt Mimikry. Auf der 9. Berlin Biennale eignen sich Künstler derart überzeugend den Look des Kapitalismus an, dass man sich mitunter wie auf einer Wirtschaftsmesse fühlt. Vielleicht also genau das Richtige für eine Ausstellung, die zu Recht seit Jahren in Verruf ist. Nebenan zeigt die Sammlerin Julia Stoschek, was der Biennale noch immer abgeht. Special 

Überforderung und Platzangst – Venedig Biennale 2015

Okwui Enwezor hat in Venedig eine Kunst-Biennale kuratiert, die sich entschieden politisch gibt. Ein Rundgang vorbei an Filmen, die einem zu nahe gehen, Blumengestecken für eine kürzlich Verstorbene und Arbeiten, die sich im Event-Zirkus zu behaupten versuchen. Special