Die Filme von Lamberto Bava

La casa dell'orco

Eine Kreatur aus dem Keller macht Jagd auf drei Amerikaner in einem italienischen Schloss, und Lamberto Bava zeigt Dynamiken im Kleinst-Kosmos Familie. Filmkritik 

Eyewitness

In der Nacht sind alle Mörder blau. Mit einem düsteren und minimalistischen Giallo über eine blinde Mordzeugin bringt Lamberto Bava 1989 sein großes Jahrzehnt mit einem Paukenschlag zu Ende. Filmkritik 

Il maestro del terrore

Kontrolle über das Licht, Kontrolle über den Raum: In der Residenz seines fiktiven Regiekollegen Vincent Omen findet Lamberto Bava den perfekten Schauplatz für ein kleines Meisterstück des postklassischen Horrorfilms. Filmkritik 

Blastfighter

Blastfighter verknüpft die aus US-Filmen wie Rambo bekannte Melancholie über verlorene Maskulinität mit der unbeirrten Virilität europäischer Genrefilme der späten 70er und frühen 80er. Filmkritik 

Delirium

Wie Lamberto Bava versucht, Argento, De Palma und Hitchcock, die großen drei des voyeuristischen Kinos, gleichzeitig zu überbieten und zu profanisieren. Filmkritik 

The Torturer

Lamberto Bavas Kino-Comeback ist anachronistische Exploitation, die uns das Ende des italienischen Genrefilms noch einmal schmerzhaft vor Augen führt. Filmkritik 

Per sempre

Gottlob hatte niemand das Geld oder die Hausfrauenqualitäten, das Filmset zu reinigen. In Per sempre eröffnet uns Lamberto Bava eine matte, dunstige, in sich verstrickte Welt von Uferschlamm und Alltagsstaub, „trashiger“ Poesie und schmutzigem Schönheitssinn. Filmkritik 

La maschera del demonio

Lamberto Bava begeht mit seinem selten gesehenen Remake des großen Klassikers nicht nur kein Sakrileg, er schafft einen außergewöhnlichen Film, der sich hinter der außerweltlichen Schönheit des Vorbilds nicht verstecken muss. Filmkritik 

Die Villa und die Gruft: Zum Werk von Lamberto Bava

Eine große Abschiedsparty für den italienischen Horrorfilm: In den kommenden Wochen würdigen wir das verkannte Werk von Lamberto Bava mit einer Retrospektive. Eine Einführung von Christoph Daxtra zu einem Kino zwischen Genre-Klassizismus und Postmoderne. Special