Alle Specials

Jenseits der Betonwände

Interview mit Shinya Tsukamoto

Mit seinen exzessiven Body-Horrorfilmen zählt Shinya Tsukamoto zu den profiliertesten Regisseuren des japanischen Gegenwartskinos und zu den radikalsten Kritikern gesellschaftlicher Normierung. Auf dem Filmfestival von Marrakesch haben wir mit ihm über seine Anfänge im 8mm-Bereich, sein zwiespältiges Verhältnis zu großen Budgets und die Unterschiede zwischen urbaner und natürlicher Gewalt gesprochen. weiter 

Podcast: Wie im Kopf von Werner Herzog

Filme, die man gar nicht so leicht zu fassen kriegt: Mit Right Now, Wrong Then kommt endlich ein Film des südkoreanischen Meisters Hong Sang-soo in deutsche Kinos, und mit Salt and Fire sorgt Werner Herzog für jede Menge Verwirrung. Ein Gespräch über zwei besondere Kinoereignisse. weiter 

Warum ich gern die Frauen in erotischen Filmen bin – Sex Trouble (II)

Nach der Sexwelle in den 1970er Jahren erlitt der erotische Film eine gesellschaftliche Abwertung, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Unter Verdacht und Kritik geriet vor allem der „männliche Blick“. Im zweiten Teil unseres Specials erzählt Silvia Szymanski von der Freiheit, sich auch und gerade in diesen Filmen als „Frau“ zu sehen, als sexuelles Wesen. weiter 

Die Kleinbürgerlichkeit des queeren Kinos – Sex Trouble (I)

Das queere und das feministische Kino wollen Strukturen aufreißen und schaffen dabei selbst Stereotype. Mit einem zweiteiligen Special wollen wir uns dem Unbehagen widmen, wenn man gemeint ist, sich aber nicht angesprochen fühlt. Im ersten Teil erklärt Michael Kienzl die gängige Vorstellung von queerem Kino zu einem Fall für die Mottenkiste. weiter 

Wofür Festivals gut sind – Sehtagebuch Torino (II)

Ben Wheatley hat eine völlig entkernte Gangsterkomödie gedreht, die fast nur aus einer Szene besteht. Frédéric Jaeger hat den Abschlussfilm des Festivals in Turin gesehen – und eine Überraschung, die aus dem Nichts zu kommen schien. weiter 

Duisburger Filmwoche: 40 und zahm

Was ist bloß passiert? In Duisburg wird diskutiert, als gäbe es einen Preis zu gewinnen für den affirmativsten Umgang mit den geladenen Gästen. Und als es einmal kontrovers wird, gibt es keine Debatte, sondern eine Performance abgestandener Positionen. Hat sich die legendär streitbare Dokumentarfilmwoche selbst überlebt? Eine Bestandsaufnahme. weiter