Preis der deutschen Filmkritik 2008 vergeben

Jerichow_Set

Christian Petzold erhielt gestern Abend bereits zum vierten Mal den Preis der deutschen Filmkritik in der Rubrik „bester Spielfilm“. Schon im letzten Jahr hatte er mit Yella triumphiert, heuer wurde sein in Venedig uraufgeführter Jerichow ausgezeichnet. Etwas überraschend gingen keine weiteren Preise an die James M. Cain Adaption. Andreas Dresens hoch gehandelter Wolke 9 wurde unverständlicher Weise sogar überhaupt nicht bedacht.

Als beste Schauspieler wurden Elmar Wepper für seine Rolle in Doris Dörries Kirschblüten - Hanami und Karoline Herfurth für ihre Leistung in Caroline Links Im Winter ein Jahr geehrt. Der Schweizer Niki Reiser wurde für seinen Anteil am Erfolg des Films ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal konnte er sich in der Kategorie „Musik“ durchsetzen. In seiner Dankesrede betonte er die Besonderheit des Preises und vor allem des Projekts für ihn, da eine tragische Parallele zwischen Stoff und Privatleben existierte.

Die Auszeichnung für das beste Debüt ging an Brigitte Maria Berteles Nacht vor Augen. Philip Stölzls Bergsteigerdrama Nordwand ging in den Kategorien Drehbuch und Kamera siegreich hervor. Dr. Aléman wurde für den besten Schnitt juriert, Falsche Freunde als bester Experimentalfilm und Holunderblüte als Dokumentarfilm.

Emotionaler Höhepunkt einer organisatorisch leider nicht gelungenen Veranstaltung war die Verleihung des Ehrenpreises an den jahrzehntelangen Filmpromoter Klaas Akkermann.

Kommentare zu „Preis der deutschen Filmkritik 2008 vergeben“

Es gibt bisher noch keine Kommentare.






Kommentare der Nutzer geben nur deren Meinung wieder. Durch das Schreiben eines Kommentars stimmen sie unseren Regeln zu.