Fantasy Filmfest 2010

Schrecken, Anspannung, Ekel, Überraschung, Verzückung. Ein Festival ganz und gar nicht wie die anderen.

Fantasy Filmfest 2010

Der Spätsommer ist in Deutschland seit 24 Jahren die Zeit der Mumien, Monstren und Mutationen: Dem Fantasy Filmfest, seit der Premiere im Jahr 1987 stetig gewachsen und nunmehr in acht deutschen Städten präsent, gelingt auch im 24. Jahr wieder ein erstaunlicher Drahtseilakt, indem es geradliniges Genrekino für eine treue Fanbasis mit experimentellen, außergewöhnlichen Werken der Filmkunst zusammenführt und in einem vielfältigen Festivalprogramm vereint.

In diesem Jahr wird unser Autor Jochen Werner vom Berliner Fantasy Filmfest berichten. Zur Eröffnung des Festivals am 17. August beginnt unser Fantasy Filmfest Special mit einer Kritik zu Black Death, den wir bereits vorab sehen konnten und der am 21. August seine Premiere in Anwesenheit von Regisseur Christopher Smith feiern wird. Smith wird nur einer von vielen Gästen auf dem Berliner Festival sein, zu dessen Highlights schon jetzt ein Special Screening von Enter the Void in Anwesenheit von Gaspar Noé zu zählen ist.

Während der Dauer des Berliner Fantasy Filmfests werden dann regelmäßig und zeitnah Kritiken zu ausgewählten Filmen aus dem Festivalprogramm bei critic.de erscheinen.

Kritiken zum Festivalprogramm:

 

Die Termine:

BERLIN 17. - 25. August 2010
HAMBURG 18. - 25. August 2010
KÖLN 25. August - 01. September 2010
FRANKFURT 25. August - 01. September 2010
HANNOVER 26. August - 02. September 2010
MÜNCHEN 31. August - 08. September 2010
STUTTGART 01. - 08. September 2010
NÜRNBERG 02. - 09. September 2010

Veröffentlicht am 12.08.2010

Bild: Fantasy Filmfest

Weitere Informationen gibts auf der Festival-Homepage.

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Verknüpfte Filme

Enter the Void

Dumpfe Bässe, eine durch Tokios Nachtleben driftende Kamera und zwei elternlose Geschwister, die niemals sterben werden. Der jüngste Film von Gaspar Noé ist ein filmischer Drogentrip und eine cineastische Gratwanderung.

The Killer Inside Me

All American Psycho.

Outrage

Cleverness auf dem Grund des Blutsees: Outrage von Takeshi Kitano ist nur für Hartgesottene von Relevanz.

Black Death

Christopher Smith hat sich bislang mit jedem seiner Filme als ein begabter Regisseur erwiesen, allerdings eher noch nicht als ein intelligenter.

14 Blades

Mit seinem neuen Film liefert Daniel Lee, einst große Hoffnung des Hongkong-Kinos, im besten Sinne routiniertes Genrehandwerk ab.

Der letzte Exorzismus

Daniel Stamms pseudodokumentarischer Horrorfilm spielt clever in den Zwischenräumen unserer mythischen Welterklärungsmodelle.

Crime d'amour

Der französische Altmeister Alain Corneau wiegt seine Zuschauer eine Stunde lang in Sicherheit – und wirft sie dann in einen völlig anderen Film.

Daylight

Wenn Kunstwille und Genrekino zusammentreffen, kann dies zu überaus faszinierenden Ergebnissen führen. Muss aber nicht.

Tucker & Dale vs Evil

Endlich mal wieder eine Splatterkomödie, die mit Originalität, Witz und Cleverness überzeugt.

Kaboom

The end of the world as we know it: Gregg Araki persifliert seine eigene Teenage Apocalypse Trilogy – bis zur ultimativen Konsequenz.

Dog Pound

Kim Chapirons Remake von Alan Clarkes klassischem Gefängnisfilm Scum setzt dezent eigene Akzente – und wirkt überraschend lang nach.

The Silent House

Dem uruguayischen Horrorfilmexperiment The Silent House gelingt es nie so recht, Form und Inhalt zusammenzuführen.

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Die schwierige Betrachtung des Angstmediums Internet: Hideo Nakatas Chatroom zählt zu den faszinierendsten Herausforderungen des Kinojahres.

 

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