Frédéric Jaeger hat Filmwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert. 1998-1999 präsentierte er im Münchner Lokalfernsehen Kinobesprechungen und gründete anschließend die Vorläuferseite von critic.de. Neben der Chefredaktion des Online-Magazins hat er von 2003 bis 2006 an Unbeleuchtet - einer Langzeitdokumentation über Schauspieler - als Co-Autor, Kameramann und Cutter mitgewirkt und einen experimentellen Kurzfilm fertiggestellt. 2004 wurde er als jüngstes Mitglied in die deutsch-französische Berlinale-Jury „Dialogue en perspective“ berufen und koordinierte in dessen Folge Jurys bei unterschiedlichen Filmfestivals. In Cannes leitet er seit 2005 den Filmkritik-Workshop Ganz Junge Kritik.
Maurice Lahde hat Germanistik und Filmwissenschaft in Berlin und Marburg studiert. Seit 2000 arbeitet er als Lektor für den Bertz + Fischer Verlag. Als Autor (Veröffentlichungen u.a. in montage/av) widmete er sich bislang vor allem lügenden Rückblenden, narrativen Taschenspielertricks und filmischen Darstellungen von Traum, Halluzination und Wahnsinn. Lieblingsfilme und -regisseure wechseln häufig – bei einem konstanten Faible für epische Erzählungen und für klassisches Hollywood-Kino, für Stanley Kubrick und für Sergio Leone –, der wissenschaftliche Fokus lag jedoch stets bei Erzähltheorie und Rezeptionsästhetik, und bis heute treibt ihn genre- und medienübergreifend die Frage um, warum wir uns eigentlich Geschichten erzählen.
Michael Kienzl studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Wien und Berlin. Seit mehreren Jahren arbeitet er als Autor von Film- und Musikrezensionen für diverse Online- und Printmedien. Sein filmisches Interesse gilt dem internationalen Aufbruchskino der späten sechziger und siebziger Jahre, insbesondere der japanischen Neuen Welle, dem Exploitation-, Experimental- und Dokumentarfilm sowie singulären Autorenpositionen im gegenwärtigen Kino.
Josef Lommer studiert Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft an der Universität Regensburg. Sein Interesse gilt dabei neben Theorie und Geschichte des Films vor allem der digitalen Medienkultur. Vorher sammelte er über Praktika Erfahrungen im redaktionellen und filmpraktischen Bereich. Fasziniert vom Grotesken und Traumhaften, haben es ihm die stilisierten Welten der Coen-Brüder, Jean-Pierre Jeunets und Wong Kar-Wais angetan, doch auch einem Eric Rohmer oder dem Neorealismus ist er nicht abgeneigt. Nebenher beschäftigt er sich mit Projektionstechnik und ist als Kinovorführer tätig.
Sascha Keilholz ist seit 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg. 2009 erschien seine Monographie Zerfallstudien. Verlusterfahrungen im Nordamerikanischen Independent Kino 1991-2002. Im Frühjahr 2012 erscheint unter seiner Herausgeberschaft im Schüren Verlag eine Publikation über James Gray. 2000-2010 arbeitete Sascha als Lektor für die Redaktionen Fernsehfilm/Sonderprojekte des NDR, 2004-2011 war er als Stellvertretender Chefredakteur für critic.de verantwortlich. Seit 2009 leitet Sascha Heimspiel – Das Regensburger Filmfest.
Lukas Foerster studiert seit dem Jahr 2004 Filmwissenschaft und Japanologie an der Freien Universität Berlin. Derzeit bereitet er sich auf seine Abschlussprüfungen vor und arbeitet an seiner Magisterarbeit über urbanen Raum in der amerikanischen Polizeiserie The Wire. Sein Interesse an Film ist breit, Schwerpunkte bilden der aktuelle asiatische Autorenfilm, das amerikanische Mainstreamkino, amerikanische Fernsehserien sowie diverse Untiefen der Filmgeschichte. Mehr von ihm auf seinem Blog.
Thorsten Funke arbeitet als Nachrichtenredakteur beim Deutschlandfunk in Köln. Er hat Neuere Deutsche Literatur und Islamwissenschaft studiert und sich währenddessen viel mit Filmgeschichte beschäftigt. Bei critic.de und in seinem Blog widmet er sich der Cinephilie. Robert Altman, Pedro Almodóvar und François Truffaut zählen zu seinen ständigen Favoriten. Immer lieben wird er das klassische US-Kino (je schwarzweißer, desto besser) und französische Filme mit schönen Frauen. Grundsätzlich mag er es, wenn auf der Leinwand viel geredet wird.
Rochus Wolff ist Journalist mit den Schwerpunkten Film, Geschlechterfragen, Literatur und Netzkultur. Er gibt sich gerne seinen Leidenschaften fürs Mainstreamkino und den Animationsfilm hin, ist aber auch stets für einen guten Dokumentar- oder Kinderfilm zu begeistern. Er lebt in Berlin.
Nino Klingler studiert seit 2005 an der Freien Universität Berlin Filmwissenschaft und Philosophie. Im Spannungsfeld beider Disziplinen beschäftigt er sich mit Fragen der Filmtheorie und Ästhetik des Films, vor allem mit der Bedeutung von Bewegung und Zeit im Kino. Besondere Beachtung finden dabei Stop-Motion-Animationen und Found-Footage-Filme. Außerdem widmet sich Nino neben dem Studium bei kleineren Filmprojekten auch der Praxis. Dabei interessieren ihn insbesondere Postproduktion und Montage.
Birte Lüdeking lebt in ihrer Heimatstadt Hamburg, wo sie als freie Journalistin und Drehbuchlektorin arbeitet. Während ihres Studiums der Germanistik und Amerikanistik war sie unter anderem in einer Schauspielagentur und für das Hamburger Filmforschungszentrum „CineGraph“ tätig. In diversen Verlagen sammelte sie redaktionelle Erfahrungen als Praktikantin und freie Mitarbeiterin und rezensierte Filme sowohl für Print- wie für Onlinemedien. Ihre Begeisterung für das Kino ist genreübergreifend.
Martin Gobbin hat Politikwissenschaften, Medienwissenschaften und Philosophie in Potsdam und Berlin studiert und sich dabei intensiv mit Filmgeschichte, -analyse und -theorie befasst. Sein cineastisches Interesse gilt insbesondere Kunst-, Experimental- und Horrorfilmen. Neben Guy Maddin, Mike Figgis und Michael Haneke zählt zu seinen Lieblingsregisseuren auch Lars von Trier, nach dessen Meisterwerk Dogville Martin seinen Blog benannt hat.
Sonja M. Schultz hat Theaterwissenschaft/Kulturelle Kommunikation an der Berliner Humboldt-Universität studiert – mit den Schwerpunkten Dramaturgie und Filmgeschichte. 2010 hat sie ihre Dissertation fertiggestellt, die im Bertz+Fischer Verlag erscheint:Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds. Zu ihren weiteren Interessen zählen Dokumentarfilme und der Trashfilmbereich, hin und wieder verfolgt sie auch eigene Digitalprojekte. Sie arbeitet als Filmjournalistin.
2006 hat Almut Steinlein ihre filmwissenschaftliche Dissertation mit dem Thema „Une esthétique de l’authentique : les films de la Nouvelle Vague“ [Ästhetik des Authentischen: Die Filme der Nouvelle Vague] abgeschlossen. Die Arbeit ist als Doppelpromotion an den Universitäten Regensburg und Paris III entstanden und in französischer Sprache verfasst. Neben einem Diplom in Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien der Universität Passau verfügt sie über ein Diplom DEA in Medienwissenschaften der Université Lyon 2. Zurzeit arbeitet sie im Filmlizenzhandel und schreibt als freie Autorin Kritiken und Rezensionen. Bisherige Publikationen sind: Dürr/Steinlein (Hg.), Der Raum im Film. L’espace dans le film, Frankfurt 2002 und Kratochwill/Steinlein (Hg.), Kino der Lüge, Bielefeld 2004. Sie interessiert sich besonders für Bild- bzw. Filmsemiotik, das Kino der Moderne und für den französischen und den italienischen Film.
Robert Zimmermann studierte Rechtswissenschaften und Polonistik und erhielt bereits früh eine Ausbildung in den Fächern Klavier und Komposition. Seine Interessenschwerpunkte sind neben Film- und Medienrecht die Funktion von Musik in Film und Medien. So initiierte er unter anderem den deutschlandweit ersten Kurzfilmpreis, der sich mit dem dramaturgischen Umgang von Ton im Kurzfilm befasst - den KlangMusikPreis des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau. Robert ist als freischaffender Filmemacher, Produzent, Filmkomponist und Autor tätig. Er lebt in Berlin.
Till Kadritzke studiert seit 2006 Regionalwissenschaften Lateinamerika, Politikwissenschaften und Anglo-Amerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Neben dem Studium setzt er sich seit vielen Jahren mit dem Medium Film auseinander. Neben der Tätigkeit als Rezensent arbeitet er außerdem als freier Lektor im Bereich der Filmstiftungsarbeit. Neben dem studiumsbedingten Interesse am lateinamerikanischen Kino zählen die Filme der New-Hollywood-Ära und des europäischen Autorenkinos der sechziger und siebziger Jahre zu seinen Favoriten, dabei bewundert er so unterschiedliche Regisseure wie Terrence Malick, John Cassavetes, Jean-Luc Godard oder Luis Buñuel. Sein theoretisches Interesse richtet sich vor allem auf den Film als historische Quelle, das Verhältnis von Film und Politik sowie die filmische Verhandlung von Geschlechterverhältnissen.
Stefan Jung studiert Medienwissenschaft an der Universität Regensburg. 2008-2010 arbeitete er als Filmvorführer für die Regensburger Altstadtkinos. Als freier Journalist und Filmkritiker ist er für diverse Online- und Printmedien tätig, im März 2012 erschien seine schriftliche Abhandlung Zeitebenen in Ridley Scotts Blade Runner im Corian-Verlag. Neben Moderationen auf Filmfestivals ist er aktiv als Teammitglied bei hard:Line – Kino extrem. Lieblingsfilme sind von unterschiedlicher Genreherkunft, wobei der Fokus häufig auf Produktionen der 1970er Jahre liegt.
Tobias Radlinger hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Köln und Rom studiert. Sein filmisches Interesse gilt insbesondere Buñuel, Wilder, Kubrick sowie dem selbstreflexiven Film.
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