Frédéric Jaeger ist Chefredakteur von critic.de. Schwerpunkte in seiner Arbeit sind Produktionsdiskurse, französische Filme, deutscher Nachwuchs und die Vermittlung von Kino und Kritik an Jugendliche. Medienpädagogische Projekte betreut er regelmäßig seit 2005, etwa in Cannes für die Semaine de la Critique, wo er den Workshop „Ganz Junge Kritik“ von 2005 bis 2011 geleitet hat. Seit 2010 ist er Mitglied im Beirat des Verbands der deutschen Filmkritik. Er hat Filmwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert.
Maurice Lahde ist als Redakteur bei critic.de für die Endredaktion der Texte und für die Betreuung von neuen Autoren zuständig. Er arbeitet als freier Lektor für das Filmbuchprogramm des Berliner Bertz + Fischer Verlags sowie für verschiedene andere Verlage in den Segmenten Geisteswissenschaften, populäres Sachbuch und Kinderbuch. Er hat Neuere Deutsche Literatur, Linguistik und Filmwissenschaft in Marburg und in Berlin studiert.
Michael Kienzl studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Wien und Berlin. Seit mehreren Jahren arbeitet er als Autor von Film- und Musikrezensionen für diverse Online- und Printmedien. Sein filmisches Interesse gilt dem internationalen Aufbruchskino der späten sechziger und siebziger Jahre, insbesondere der japanischen Neuen Welle, dem Exploitation-, Experimental- und Dokumentarfilm sowie singulären Autorenpositionen im gegenwärtigen Kino.
Josef Lommer studiert Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft an der Universität Regensburg. Sein Interesse gilt dabei neben Theorie und Geschichte des Films vor allem der digitalen Medienkultur. Vorher sammelte er über Praktika Erfahrungen im redaktionellen und filmpraktischen Bereich. Fasziniert vom Grotesken und Traumhaften, haben es ihm die stilisierten Welten der Coen-Brüder, Jean-Pierre Jeunets und Wong Kar-Wais angetan, doch auch einem Eric Rohmer oder dem Neorealismus ist er nicht abgeneigt. Nebenher beschäftigt er sich mit Projektionstechnik und ist als Kinovorführer tätig.
Sascha Keilholz ist seit 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg. 2009 erschien seine Monographie Zerfallstudien. Verlusterfahrungen im Nordamerikanischen Independent Kino 1991-2002. Im Frühjahr 2012 erscheint unter seiner Herausgeberschaft im Schüren Verlag eine Publikation über James Gray. 2000-2010 arbeitete Sascha als Lektor für die Redaktionen Fernsehfilm/Sonderprojekte des NDR, 2004-2011 war er als Stellvertretender Chefredakteur für critic.de verantwortlich. Seit 2009 leitet Sascha Heimspiel – Das Regensburger Filmfest.
Lukas Foerster studierte Filmwissenschaft und Japanologie an der Freien Universität Berlin. Heute ist er an derselben Universität wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sfb 626 Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste und ist außerdem als freier Journalist und Kurator tätig. Schwerpunkte seines cinephilen Interesses bilden der aktuelle asiatische Autorenfilm, das amerikanische Mainstreamkino, amerikanische Fernsehserien sowie diverse Untiefen der Filmgeschichte. Mehr von ihm auf seinem Blog.
Thorsten Funke arbeitet als Nachrichtenredakteur beim Deutschlandfunk in Köln. Er hat Neuere Deutsche Literatur und Islamwissenschaft studiert und sich währenddessen viel mit Filmgeschichte beschäftigt. Bei critic.de und in seinem Blog widmet er sich der Cinephilie. Robert Altman, Pedro Almodóvar und François Truffaut zählen zu seinen ständigen Favoriten. Immer lieben wird er das klassische US-Kino (je schwarzweißer, desto besser) und französische Filme mit schönen Frauen. Grundsätzlich mag er es, wenn auf der Leinwand viel geredet wird.
Nino Klingler studiert seit 2005 an der Freien Universität Berlin Filmwissenschaft und Philosophie. Im Spannungsfeld beider Disziplinen beschäftigt er sich mit Fragen der Filmtheorie und Ästhetik des Films, vor allem mit der Bedeutung von Bewegung und Zeit im Kino. Besondere Beachtung finden dabei Stop-Motion-Animationen und Found-Footage-Filme. Außerdem widmet sich Nino neben dem Studium bei kleineren Filmprojekten auch der Praxis. Dabei interessieren ihn insbesondere Postproduktion und Montage.
Birte Lüdeking lebt in ihrer Heimatstadt Hamburg, wo sie als freie Journalistin und Drehbuchlektorin arbeitet. Während ihres Studiums der Germanistik und Amerikanistik war sie unter anderem in einer Schauspielagentur und für das Hamburger Filmforschungszentrum „CineGraph“ tätig. In diversen Verlagen sammelte sie redaktionelle Erfahrungen als Praktikantin und freie Mitarbeiterin und rezensierte Filme sowohl für Print- wie für Onlinemedien. Ihre Begeisterung für das Kino ist genreübergreifend.
Martin Gobbin hat Politikwissenschaften, Medienwissenschaften und Philosophie in Potsdam und Berlin studiert und sich dabei intensiv mit Filmgeschichte, -analyse und -theorie befasst. Sein cineastisches Interesse gilt insbesondere Kunst-, Experimental- und Horrorfilmen. Neben Guy Maddin, Mike Figgis und Michael Haneke zählt zu seinen Lieblingsregisseuren auch Lars von Trier, nach dessen Meisterwerk Dogville Martin seinen Blog benannt hat.
Sonja M. Schultz hat Theaterwissenschaft/Kulturelle Kommunikation und Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität studiert – mit den Schwerpunkten Dramaturgie und Filmgeschichte. 2012 ist ihre Dissertation im Bertz+Fischer Verlag erschienen: Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds. Zu ihren weiteren Interessen zählen Dokumentarfilme und der Trashfilmbereich, hin und wieder verfolgt sie auch eigene Digitalprojekte. Sie arbeitet als Filmjournalistin in Berlin. Mehr zu Sonja hier: www.apocalypstick.de
2006 hat Almut Steinlein ihre filmwissenschaftliche Dissertation mit dem Thema „Une esthétique de l’authentique : les films de la Nouvelle Vague“ [Ästhetik des Authentischen: Die Filme der Nouvelle Vague] abgeschlossen. Die Arbeit ist als Doppelpromotion an den Universitäten Regensburg und Paris III entstanden und in französischer Sprache verfasst. Neben einem Diplom in Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien der Universität Passau verfügt sie über ein Diplom DEA in Medienwissenschaften der Université Lyon 2. Zurzeit arbeitet sie im Filmlizenzhandel und schreibt als freie Autorin Kritiken und Rezensionen. Bisherige Publikationen sind: Dürr/Steinlein (Hg.), Der Raum im Film. L’espace dans le film, Frankfurt 2002 und Kratochwill/Steinlein (Hg.), Kino der Lüge, Bielefeld 2004. Sie interessiert sich besonders für Bild- bzw. Filmsemiotik, das Kino der Moderne und für den französischen und den italienischen Film.
Till Kadritzke studiert seit 2006 Regionalwissenschaften Lateinamerika, Politikwissenschaften und Anglo-Amerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Neben dem Studium setzt er sich seit vielen Jahren mit dem Medium Film auseinander. Neben der Tätigkeit als Rezensent arbeitet er außerdem als freier Lektor im Bereich der Filmstiftungsarbeit. Neben dem studiumsbedingten Interesse am lateinamerikanischen Kino zählen die Filme der New-Hollywood-Ära und des europäischen Autorenkinos der sechziger und siebziger Jahre zu seinen Favoriten, dabei bewundert er so unterschiedliche Regisseure wie Terrence Malick, John Cassavetes, Jean-Luc Godard oder Luis Buñuel. Sein theoretisches Interesse richtet sich vor allem auf den Film als historische Quelle, das Verhältnis von Film und Politik sowie die filmische Verhandlung von Geschlechterverhältnissen.
Jochen Werner hat in Potsdam Germanistik und Medienwissenschaft studiert. Er lebt in Berlin und schreibt über das Kino, neben critic.de auch für Perlentaucher und Splatting Image. Zuletzt erschienen Beiträge zu den Sammelbänden Sex und Subversion. Pornografie jenseits des Mainstreams (Bertz + Fischer 2010) und Dawn of an Evil Millennium. Horror / Kultur im neuen Jahrtausend (Büchner 2011) sowie Essays zu DVD-Editionen. Seit 2007 ist er außerdem Kurator des Pornfilmfestivals Berlin.
Michael Fleig hat Medienwissenschaft sowie Soziologie und Politikwissenschaft in Regensburg studiert. Seit 2009 wirkt er bei dem Festival Regensburger Kurzfilmwoche mit und ist hier unter anderem für die Programmzusammenstellung mitverantwortlich. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der Universität Regensburg. Er kann sich für Werke unterschiedlichster Sparte und Herkunft begeistern. Einen besonderen Reiz hat der transgressive Film für ihn und seit geraumer Zeit beschäftigt Michael die Frage nach dem postmodernen Kino.
Stefan Jung studiert Medienwissenschaft an der Universität Regensburg. 2008-2010 arbeitete er als Filmvorführer für die Regensburger Altstadtkinos. Als freier Journalist und Filmkritiker ist er für diverse Online- und Printmedien tätig, im März 2012 erschien seine schriftliche Abhandlung Zeitebenen in Ridley Scotts Blade Runner im Corian-Verlag. Neben Moderationen auf Filmfestivals ist er aktiv als Teammitglied bei hard:Line – Kino extrem. Lieblingsfilme sind von unterschiedlicher Genreherkunft, wobei der Fokus häufig auf Produktionen der 1970er Jahre liegt.
Danny Gronmaier hat Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft sowie Filmwissenschaft in Konstanz und Berlin studiert. Momentan arbeitet er an seiner Masterarbeit zum Verhältnis von Sound, Bild und Körperlichkeit in Kathryn Bigelows Strange Days. Er ist studentischer Mitarbeiter im DFG-Projekt Inszenierungen des Bildes vom Krieg als Medialität des Gemeinschaftserlebens an der FU Berlin. Seit 2010 engagiert er sich bei interfilm Berlin und hat dort im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals 2012 das Programm des deutschen Wettbewerbs kuratiert.
Tobias Radlinger hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Köln und Rom studiert. Sein filmisches Interesse gilt insbesondere Buñuel, Wilder, Kubrick sowie dem selbstreflexiven Film.
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