Fantasyfilm

Sexy Durga

Wroclaw Film Festival: Der indische Regisseur Sanal Kumar Sasidharan schnallt seinen Kameramann aufs Dach eines Kleinbusses – und macht aus der Geschichte eines aus der Provinz fliehenden Paares einen der beklemmendsten Filme des Jahres. Filmkritik 

A Ghost Story

Karlovy Vary 2017: Irgendwo zwischen Weerasethakul und Andersen: In David Lowerys A Ghost Story verweilen die Einstellungen so lange, bis in ihnen Geister zum Leben erwachen. Filmkritik 

Sie sind verdammt

Die Menschheit ist längst ausgestorben, sie weiß es nur noch nicht. In Joseph Loseys Sie sind verdammt stellen verstrahlte Kinder existenzielle Fragen, während um sie herum die Zivilisation zerfällt. Ein Film aus einer Zeit, als Doomsday-Storys noch keine Zombies brauchten, liegt jetzt als DVD vor. Filmkritik 

Wonder Woman

Das Wunder der Empathie: Wonder Woman besinnt sich auf die Schauwerte der Vorlage und bastelt mit Kitsch und Camp an einem Gegenmodell zu den Männlichkeitsbildern der Konkurrenz. Filmkritik 

King Arthur: Legend of the Sword

Titanenkämpfe und Goldgeklimper: In Guy Ritchies King Arthur prallen die Rhythmen der Vorzeit und der modernen Großstadt ungehemmt aufeinander. Doch Rhythmen sind eine zerbrechliche Sache. Filmkritik 

Métamorphoses

Die Götter neu stylen: Der französische Filmemacher Christophe Honoré tobt in Ovids Metamorphosen und lässt Jupiter und Konsorten auf eine moderne Europa los. Filmkritik 

Planetarium

Woche der Kritik 2017: Zwei Schwestern beschwören die Toten. Einem Filmproduzenten gefällt das. In Planetarium geistert Rebecca Zlotowski wie in Trance durch das Paris der 1930er Jahre. Filmkritik 

Assassin's Creed

Gehopse und Geschubse im Dämmerlicht der Renaissance: Assassin’s Creed schwadroniert über den freien Willen, stellt ihn aber gar nicht erst auf die Probe. Filmkritik 

Der Ornithologe

Der heilige Antonius in der Golden Shower: João Pedro Rodrigues verführt uns mit seinem so rätselhaften wie zugänglichen neuen Film dazu, an das Unglaubliche zu glauben. Filmkritik 

Swiss Army Man

Eine Leiche als Allzweckwerkzeug in einer modernen Robinson-Geschichte, die sich in ihrer eigenen Seltsamkeit am wohlsten fühlt. Über eine entzückende Reise – mit Rückenwind aus Daniel Radcliffes Darm. Filmkritik