Coming-of-Age-Film

Les Démons – Die Dämonen

My French Film Festival 2017: Dämonen im Kopf eines Kindes und ein Dämon in der Stadt. Der kanadische Regisseur Philippe Lesage verquickt in seinem Debüt zwei Filme und überzeugt vor allem dann, wenn er Verwirrung stiftet. Filmkritik 

L'armée du salut

Afrikamera 2016: In seinem Regiedebüt verwebt Abdellah Taïa, basierend auf seinem eigenen Roman, postkoloniale Lebenswelten mit der sexuellen Identitätssuche seines Protagonisten. Das gesprochene Wort ersetzt er dabei durch eine intensive Choreographie der Blicke. Filmkritik 

Closet Monster

Stephen Dunns erster Langfilm jagt seinen Protagonisten aus einer kindlichen Fantasiewelt in die Untiefen der Adoleszenz. Einzige Ankerpunkte dort sind ein Baumhaus voller Erinnerungen und Fetischen – und eine sprechende Hamsterfrau. Filmkritik 

Henry Gamble's Birthday Party

The Spirit and the Flesh – Über Religion im US-Kino und den Chicagoer Regisseur Stephen Cone, dessen neuester Film beim diesjährigen US-Independent-Festival in Berlin zu sehen ist. Filmkritik 

Mit siebzehn

Boys will become Boys, oder: Wenn die verstörte Mutter lauter Blutergüsse sieht, in denen das Kino längst Knutschflecke erkannt hat. Filmkritik 

Un jeune poète

Das weiße Blatt filmen: Damien Manivel porträtiert einen Jungen, der Großes dichten will, aber keine Inspiration findet. Filmkritik 

Whiplash

Schneller, höher, weiter, besser: Damien Chazelle erzählt den Weg eines jungen Schlagzeugers hin zu stilistischer Vollendung als Tour de Force, die vor allem in die Beine geht. Filmkritik 

It Felt Like Love

Wenn sich Erfahrungen nicht einstellen, erfindet man welche. In ihrem Debütfilm spitzt Eliza Hittman ein klassisches Coming-of-Age-Motiv zu. Filmkritik 

It Follows

Auf dem freien Feld des Horrorgenres: David Robert Mitchell lässt den Zuschauer durch ein merkwürdiges Dickicht aus Grusel und Coming-of-Age torkeln. Filmkritik 

Still the Water

Für ihren neuesten Film hat Naomi Kawase den Schauplatz gewechselt. Doch der erhabene Ozean bietet wenig Reibungsflächen. Filmkritik