Wolf Creek

Folter und Mord im australischen Outback: Trotz aller äußerlichen Ähnlichkeiten zu Filmen wie The Texas Chainsaw Massacre und The Hills Have Eyes bietet Greg McLeans wahrhaft erschreckend intensiver Horrorfilm mehr als reine Genrekost.

Wolf Creek

Liest man einige der Kritiken, die zum US-Start des australischen Horrorfilms Wolf Creek – pünktlich zum Weihnachtsfest 2005 – erschienen sind, so bekommt man den Eindruck, man habe es mit einem besonders widerwärtigen Beispiel des Genres zu tun, einem äusserst explizit brutalen Vertreter jener „neuen Härte“ im Horrorgenre, die man etwa in Saw II und Hostel heraufdämmern sehen könne. Moira Macdonald, Kritikerin der Seattle Times, verliess das Kino vorzeitig, entsetzt über die Darstellung von Gewalt als reinem Nervenkitzel, und Roger Ebert fragte sich öffentlich, was, bitteschön, Sinn und Zweck „dieses sadistischen Zelebrierens von Schmerz und Grausamkeit“ sein könne. Man bekommt den Eindruck, die letzte halbe Stunde des Films sei eine einzige, noch dazu äusserst frauenfeindliche Aneinanderreihung von Folterszenen.

Allerdings scheinen sich die Reaktionen von Ebert und Macdonald auf einen anderen Film zu beziehen, denn wer nach Splatterorgien in Blutrot sucht, die dem Publikum als Spektakel dargeboten werden, wird bei Wolf Creek nicht fündig; Der beträchtliche Schrecken, den Greg McLean in seinem ersten Spielfilm verbreitet – er zeichnet auch für das Drehbuch verantwortlich –, entsteht auf subtilere Weise als durch die möglichst detaillierte Ausweidung menschlicher Körper.

Dabei hätte der Film alle Voraussetzungen dafür: Drei etwas unbedarfte junge Leute fahren mit einem ziemlich gebrauchten Wagen durch das australische Outback und geraten dort in die Hände des zurückgezogen lebenden sadistischen Mörders Mick Taylor (John Jarratt), der große Freude daran findet, ahnungslose Touristen zu foltern und nach allen Regeln der Kunst umzubringen. Nur geht es McLean gar nicht hauptsächlich um die körperliche Qual, sondern, nichts könnte schrecklicher sein, um die Furcht der Opfer.

Wolf Creek

So lässt er sich zunächst fast die Hälfte des Films lang Zeit, um seine Figuren vorzustellen, die britischen Rucksacktouristinnen Liz und Cristy (Cassandra Magrath und Kestie Morassi) und ihren australischen Freund Ben (Nathan Phillips). Mit Handkamera-Aufnahmen, zum Teil mit Material wie aus Bens kleiner Videokamera, rückt McLean den Zuschauer ganz nahe an seine Protagonisten heran – dank der für das Genre eher ungewöhnlich guten Schauspieler bleiben diese keine gesichtslosen Typen. Auch später, während Liz’ und Cristys Fluchtversuchen, bleibt die Kamera bei den Opfern und nimmt nur äußerst selten einmal den Blickwinkel Taylors an. Die Furcht und Verzweiflung, aber eben auch die Desorientierung, die entsteht, als sie versuchen, im Dunkeln aus Taylors mitten in der Wüste gelegenem Lager zu entkommen, wird dadurch unmittelbar spürbar.

Zu keinem Zeitpunkt lässt der Film es zu, sich mit Taylor zu identifizieren; anders als solche Monster des Slasher- und Horrorkinos wie Michael Myers aus der Halloween-Reihe (1978-1998), Freddy Krueger (Nightmare on Elm Street, 1984-1994) oder eben auch Leatherface aus Blutgericht in Texas (The Texas Chainsaw Massacre, 1974) ist er nie übermenschlich, sondern immer auch ein Mensch wie du und ich. Unter seiner unnachgiebigen Grausamkeit verbergen sich Abgründe der Unmenschlichkeit, auf die man eigentlich nur mit entsetztem Schweigen reagieren kann.

McLean unterstützt diesen Eindruck noch, indem er sich in den Momenten des Tötens von den Opfern zurückzieht auf eine noch immer beunruhigend nahe, aber doch fast klinisch distanziert wirkende Beobachterposition, die einerseits das Entsetzen der Opfer einzufangen vermag und andererseits die Nüchternheit, fast möchte man sagen, trockene Professionalität Taylors herausstellt: Der Mörder als Handwerker des Todes und als Trophäensammler noch dazu.

Wolf Creek

Natürlich weiß McLean, dass er es dabei die ganze Zeit mit Genre-Konventionen zu tun hat, mit denen er aber durchaus gekonnt spielt: So manche Erwartung wird erfüllt, während einige andere, insbesondere über den Fortgang der Handlung, schlichtweg ignoriert werden. Dies führt dann auch zum erwähnten Vorwurf der Frauenfeindlichkeit: McLean interessiert sich nicht für das genretypische Final Girl, das dem Monster bis zuletzt die Stirn bietet.

Wolf Creek ist aber kein Spiel, sondern ein Film, der das Töten ernst nimmt und nicht verharmlosen will, der aber gerade deshalb so immens zu verstören vermag. Taylor setzt das Töten in einigen Äußerungen sowohl in den Kontext der Ungeziefervernichtung – am Lagerfeuer erzählt er ausführlich von seinen Erfahrungen – als auch in den Kontext des Kriegshandwerks. Man könnte auch sagen: Wolf Creek zeigt den Tod in seinem ganzen Schrecken, wie er üblicherweise im Kriegs- und Actionfilm nicht zu sehen ist, weil er dort die Handlung oder die patriotische Botschaft stören würde.

Zugleich inszeniert McLean das Outback – das australische Pendant jenes amerikanischen Hinterlandes, in dem seit jeher und zuletzt dieses Jahr wieder im Remake von Hügel der blutigen Augen (The Hills Have Eyes, 1977) das Böse lauert – als gefahrvolle Leere: Keine Hilfe, nirgends. In vielen Totalen während der ersten Hälfte des Films und schließlich in den Fluchtsequenzen zum Schluss hin dominiert die Natur das Bild, Auto und Menschen verschwinden fast in der Weite der Umgebung.

Dass ganz zum Schluss die Natur allerdings noch ein Sinnbild für die moralische Verkommenheit der Menschen abwerfen muss – eine totale Sonnenfinsternis verdunkelt die Erde –, das hätte dann doch nicht sein müssen. Wolf Creek setzt sich auch so in den Gehirnwindungen fest, wenn man sich traut: Empfindsameren Naturen ist der Film nicht zu empfehlen.

Trailer zu „Wolf Creek“


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Kommentare


Bumer

Ist keine Meilenstein oder was neues,aber sehr spannende.
Kein schlechter Film


Marky Mark

Dieser Film ist einer der besten, wenn nicht der beste Horrorthriller der letzten 15 Jahre. Obwohl weniger blutig als andere Vertreter des Genre, überzeugt er durch den hohen Realismus der Darstellung und sehr gute schauspielerische Leistungen.


Möller

habe den film gerade erst gesehen.

bin kein wenig davon fasziniert.

ein ewiges ,nervtötendes geschereie und viele realitätsferne szenen rücken den film in ein sehr schlechtes licht.

hinzukommt, dass es sich , für mich, eher um ein road-movie als um einen horrorfilm handelt.

es gibt 2 szenen die nicht gerade appetitlich sind, damit hat s sich auch.



FAZIT: nicht sehenswürdig... zumindest nicht im kino!


vnm

ich schließe mich bumer an,
wobei ich aber auch dazu sagen muss das es ein guter film war, also ich habe ihn gerne geguckt ich fand ihn ganz in ordnung.

er ist für mich besser als irgendein helloween, freddy, oder the hill have eyes streifen.

wobei ich texas chansaw masacre (remake versioN!!) besser finde.
(die alte version hab ich nicht gesehen)


Enttäuschter

lol sorry Jungs und Mädels

Also dieser Film übertrifft alles was ich bisher gesehen habe an Schlechtigkeit! Was soll daran Horror sein ?

Das einer Frau die Finger abgeschnitten, ihr nachher noch das Rückrad durchbohrt wird, und 2 weitere Menschen erschossen und verbrandt werden ? Oder der ans Kreuz geschlagene männliche Begleiter ?

Der Film verdient es meines erachtens nicht den Titel Horrorfilm zu tragen.

Bei einem Horrorfilm will ich Gänsehaut, ich will mich erschrecken und wenn möglich nicht alles so simpel gestrickt , wie in diesem streifen.

Der Enttäuschte


Peter

Ich finde dieser Film ist eindeutig überbewertet. Ein Film sollte sich nicht nur dadurch auszeichnen, alles (oder in meinen Augen einiges) richtig zu machen, sondern etwas besser oder anders zu machen als vergleichbare Projekte.
Der altbewärte Storyaufbau 1/2 Darsteller vorstellen 1/2 Horror mag zwar funktionieren doch wird dies auf die Dauer sehr durchschaubar.

Rein der Horror-Part das Films mag in seiner Darstellung und im Aufbau sehr gut sein doch sind einige phatale Fehler nicht übersehbar. Warum tötet Liz Mick nicht als sie die Scheune verlassen und schlägt ihm stattdessen nur auf den Rücken? Warum schieben Sie den Wagen in den Krater anstatt ihn als Fluchtwagen zu benutzen? Warum ist der durchtrainierte Ben viel länger bewusstlos als die zahrte Liz? In einer guten Kritik sollte soetwas hinterfragt werden...


Sehr Enttäuschter

Der Film war nicht schlecht.
Er war Grottenschlecht und überhaupt nicht sein geld wert (ich hab 5€ bezahlt).Das fanden auch die anderen Besucher, die nach dem Film ihre Enttäuschungen in Worte losgelassen haben. Er war nicht sehr spannend und gruelig überhaupt nicht. Selbst ein 12 Jähriger kann sich eine bessere Storry ausdenken.

Leute, verschwendet euer Geld nicht und tuht Euch diese Enttäuschung nicht an.


Etti

Der Film war der Hammer !
Seit "The Blair Witch Projekt" war ich nicht mehr so an einen Horrorfilm gefesselt.
Nicht so ein typischer abmetztel-scheiss !!


Der Aufpasser

Mensch Leute, denkt mal darüber nach, was Ihr hier schaut und woran Ihr Euch ergötzt!!!! Das ist KRANK!!!
Wo soll das hinführen? Geht nach draußen, trefft Euch mit Freunden, aber vergiftet Euer Unterbewusstsein nicht mit so einem Mist! 99 Minuten, die Ihr nie wieder bekommt. Mein Vorschlag, denkt 99 Minuten darüber nach, wie gut die Welt und die Menschen um Euch herum sind, und nicht (auch wenn es manchen leichter fällt) an schlechte Dinge...


keks

ich finde die story an und für sich ganz "interessant". jedoch hat sie an machen stellen lücken, an denen das verstehen schwer fällt. auch manche handlungsschritte sind nicht nachvollziehbar.
der film baut zudem eher auf psycho auf als auf horror, was ne tolle idee wäre, aber dann hätte man das durch´ziehen müssen. zudem sollte er dann in die dementsprechende kategorie eingeordnet werden sollen.
meine erwartungen waren jedenfalls höher.


Chris

An sich finde ich den Film nicht so schlecht aber wie schon gesagt: Es gibt einige Fehler in dem Film, die man nicht nachvollziehen kann! Wie z.B. das Liz Mick in der Scheune nicht getötet hat...obwohl hinter ihr eine geladene Schrotflinte lag! Und wieso hat sie ihn kurz vor Ende des Films nicht mit dem Revolver erschossen und sich stattdessen die Finger abhacken lassen?


ToniMontana

Ich fand den Film sehr gut. Besser als Halloween oder Freddy. Okay, paar Dinge sind wirklich unverständlich, aber was solls, die Story war gut,allein die Natur sollte einem zu Bedenken geben. Ich bin für eine Fortsetzung


Dipl.Ing.Wolfgang Klein

der Film ist krank - genauso wie der Drehbuchautor + Regisseur + Zuschauer, die davon noch "begeistert"sind!!??
Ich hatte die Kinokarten gewonnen und mich leider nicht vorher über diesen perversen Schwachsinn informiert.
Jedenfalls ist das erst der 3. Film den ich mir nicht zu Ende ansehen wollte!!!


papapuuh

kann mich meinem vorredner nur anschließen...


Dave

Muss sagen das dies einer der besten Horror/Psycho Filme ist die ich bis jetzt gesehen habe.
Bin ohne jegliche Vorkenntnisse der Story an den Film rangegangen, desto eindruckvoller war es, wie sich das Geschehen zusend verdüsterte.
War selten so gefesselt von einem Film, finde den DFilm von der Spannung und dem Psycho-Faktor um einiges besser als TheHillsHaveEyes oder andere aktuelle Filme in der Richtung.
Kann nicht verstehen, wie man einen solchen Film tatsächlich schlecht machen kann - und einige von uns sollten sich wohl lieber Titanic ansehen oder mit der Liebsten in eine Caffeteria gehen - finde es schade das Leute die solch eine Art Horror nicht vertragen uns mit derart unqualifizierten und voreingenommenen Meinungen langweilen.

EINER DER BESTEN FILME DES GENRES!


nikki

Der Film war total langweilig und hatte ein sch... Ende. Hatte mir mehr davon versprochen...also nicht sehenswert für RICHTIGE Horrorfans!!!


velvetpain

Ein Film mit deutlichen Längen am Anfang. Jedoch ist dies gerade notwenig, um die Spannung, den Nervenkitzel und die Atmosphäre aufzubauen.Im Vordergrund steht mehr das Subtile, als typische Splattereffekte. Insgesamt fand ich ihn recht überzeugend inszeniert. Verstörend,da realitätsnah.


Lobo

Man ist nicht krank wenn man so etwas schaut/dreht oder sich ausdenkt.
Man ist krank wenn man es für die Realität hält.


englishonlyplz

ein Mega langweiliger Teenie Horror wie ich ihn schon 1000x gesehen habe.
Da lob ich mir doch den guten Jason aus Freitag der 13. der bringt die Leute auch brutal aber wenigstens schnell um.
Bis auf das bisl sadismus und das er in Australien spielt unterscheidet sich der Film null von anderen Tennie Slashern.


Frank-Stefan Horn

Bei allem Respekt für die Detailarbeit der Filmemacher hat mich eines etwas verstört: Der Film gibt vor, authentisch zu sein, sagt aber letzlich nichts über das wahre Schicksal der beiden Mädchen. Mir fällt es schwer zu glauben, daß man den Ort dieses abscheulichen Verbrechens mit den heutigen technischen Mitteln nicht ermitteln konnte. Daß der überlebende Zeuge dazu in Haft gesessen haben soll, macht das ohnehin denkwürdige Ende des Filmes eher noch zweifelhafter.
Positiv finde ich die lange und eingehende Exposition und die daraus entstehende Kontrastspannung in der zweiten Hälfte.


Heidenblut

Ich stimme Nikki voll und ganz zu!
Schauen wir uns den Film doch mal im detail an:
Die ersten geschlagenen 53 min. (!!) passiert erstmal gar nichts. Der Regisseur versucht im Dokumentarstil (schlechte Blair Witch abkupferung) einen Einblick in die 3 Hauptcharaktere zu verschaffen, welches aber nun wirklich nicht gelingt, da die 3 Personen einfach nur langweilig sind, und auch eingefleischte Rucksacktouristen oder Camper sich damit nicht identifizieren können.
Nachfolgend kommt die Begegnung mit dem Mörder. Von hier an überschlägt sich eine Dummheit nach der anderen und man bekommt Bauchweh von den stupiden Verhaltensweisen der Schauspieler.Nur um ein PAAR zu nennen:
Der Mörder ist bereits überwältigt, doch anstatt ihm mit dem Gewehr in der Hand den Kopf einzuschlagen, haut das Mädchen auf den Rücken, als würd es ihre Mutter schlagen.

Die 2 Frauen flüchten, schmeissen das Auto die Klippe herunter um dann ins Lager des Verrückten zurückzukehren um sich ein neues Auto zu besorgen.

Die Frau die alleine am Felsen zurückgelassen wurde schläft ein (das muss man sich mal vorstellen!! Das soll realitätsnah sein??? Ich werde von einem Mörder verfolgt und halte ein Nickerchen???)
Die Frau im Camp des Mörders greift sich einen Revolver den sie nach 2-3 Szenen einfach verloren hat, und findet noch die Zeit alles gemütlich zu erkunden und sich Videos reinzuziehen, lächerlich vorraussehbar das sie nun auch gekillt wird...

Die Liste wäre endlos...

Dazu kommt ein gekreische der Mädels welches einem nicht unter die Haut geht sondern nur Nervt!(man möchte sie nun selber um die Ecke bringen^^)

UND DAS GROßE FINALE:
Der Typ steigt von seinem "Kreuz" Runter läuft ins Outback - Filmende.

Die 3 Schockerszenen sind zwar gut gemacht (besonders das Messer im Rücken) verpuffen aber sofort in der einöde der Story.

Also wer sich dann noch von dem Satz "Nach einer wahren Begebenheit" beeinflussen lässt ist selber Schuld.

Alles in allem so ziemlich der schlechteste "Horrorfilm" seit Critters 3.


Sirana

Wenn einige denken, dieser Film basiere nicht auf der Realität,liegt er Falsch.
Im echten Leben heißt er Ivan Milat und man nennt ihn den Rucksack Mörder.Und es ist nicht richtig das man Ivan Milat nicht gekriegt hat, er wurde festgenommen, angeklagt und für 7 Morde die man ihm nachweisen konnte, zu Lebenslanger Haft verurteilt. Ihr müsst nur mal auf australischen Seiten nachforschen. Am Ende des Films wird nur gesagt das man die zwei Mädchen nie gefunden hat und nicht das man den Mörder nicht gefunden hätte.


Cecil

Hallo Sirana,
ich würde gerne mehr über die wahre Geschichte nachlesen. Kannst Du mir ein paar Links / Infos geben wo ich das finde? Danke
LG Cecil


towerofungol

Eigentlich kann ich der Kritik von Heidenblut nichts hinzufügen.
Ein ganz langweiliger Abklatsch von TCM. Extrem dünne Story, dünner geht es nicht mehr. Man vergleiche mal den Sheriff Hoyt aus TCM mit diesem Killer.
Er hat seine Rolle zwar nicht schlecht gespielt aber geschockt hat er nur ein einziges Mal. Das war die Szene mit dem Messer.
Fazit: Rohstoffverschwendung.


Matthias Haueter

Das der Film und Täter erfunden ist würde ich nicht sagen, aber ich sage er lässt Fragen um Fragen offen und macht sich so etwas unglaubwürdig.

Wie kann man sich solches erklären:

1.Der Typ der überlebt hatte, wie wusste er wie die Frauen, der Täter reagiert und aggiert haben? Was sich halt alles abgespielt hatte?
Er hing ohne Sichkontakt aufgespiesst in einem Schacht oder Höhle.

2. Die eine Frau hat dem Täter eine Kugel in den Hals gejagt, warum hatte sie ihn nachher nicht ganz gekillt wenn er schon am Boden lag? Mut zum ihm eine Kugel verpassen hatte sie ja auch. Zudem wie kann man mit einer Kugel im Hals wieder aufstehen und der grosse Killer Täter sein wie wenn nichts gewesen wäre? Wo war das Blut beim Täter? Überlebt man einen Schuss in den Hals überhaupt? Er konnte ja nachher auch noch grosse Verfolgungsjagden starten.

3. Wie bedeppt muss man sein wenn man dem Täter schon entkommt mit einem Auto dieses nachher eine Schlucht hinunterzulassen und nachher wieder zurück zu gehen um wieder ein neues zu holen?
Es hiess von der Frau er sieht uns in der Nacht wegen den Lichtern.
Wie wäre es mit Hebel betätigen und Licht ablöschen?
Der Täter hätte in der Nacht keine Chance mehr gehabt die beiden zu finden und schiessen hätte er auch nicht können, also eine bessere Chance zu entkommen gibts nicht mehr.
Zudem beim zweitem Auto hätten Sie auch wieder Licht gehabt.

Ausserdem wie kann die andere Frau ein Nickerchen abhalten wenn man von einem Mörder verfolgt wird?

Ud wie kann die andere seelenruhig im Camp des Täters Fotos und Videos betrachten statt so schnell wie möglich wieder weg zu kommen?
Klar wird man so erwischt.

4. Wie brachte es eigentlich der Täter fertig 3 Personen, davon 1 Mann so schwupps gefangen zu nehmen und aufzuspiessen ohne das man an ihm einen Kratzer oder eine Verletzung sah? Wie ging das? War im Wasser Schlafmittel?

5. Warum wurde am Schluss das Opfer als Täter vermutet und verhaftet? Der wurde ja selber fast Tod in der Wüste gefunden mit Löcher in den Handgelenken durch die Nägel.

6. Warum fand man den Ort des Geschehens und die Frauen nie wieder? Auch wenn der Typ keine Ahnung mehr hatte, das sollte man doch wiederfinden mit den modernen Hilfsmittel die zur Verfügung stehen. Ausserdem kanns nicht weit vom Krater sein wenn er mit einem alten Truck plus abgschlepptem Auto die Strecke auch fuhr.

Fragen über Fragen die arg an der Wahrheit im Film kratzt.
Ich denke so wie im Film wird sich das nie und nimmer abgspielt haben, es ist einfach die Geschichte die so mal passiert ist.

Das gleiche halt wie beim Texas Chainsaw Massacre vom Michael Bay, da steht auch drauf eine wahre Begebenheit, aber 90% davon ist gut gemachte übertriebene Action und Fiktion, weit weg vom wahren. Schon ein ziemlicher Hohn und Missbrauch wenn man darauf schreibt sowas sollte wahr sein.

Aber eben lässt sich besser verkaufen.


CarooooLiin

so ich wollte hier einmal was loswerden!
ich finde der film sollte nicht ab null jahren sein, denn ich ´kann mir nicht vorstellen, dass ein 3 jähriqer davon keine albträume bekommt. ich selbst bin 14 und habe den film qesehen. ich bin abqebrochen weil es schrecklich für mich war!


PAtrick

Wenn ihr mich fragt ist das ein langweiliger, in die länge gezogener möchtegern Horrorfetzten. Sie hätten zu genüge Momente im Film gehabt, an denen sie Schreckmomente einbauen hätten können. Wie gesagt, billiger abklatsch von TCM


dominik

welcher Film ist ohne Altersbeschränkung? Ich glaub du hast da was mistverstand er hat keine Jugendfreigabe.Das heisst er ist erst über 18 Jahren freigegeben.


Herr Lich (21) momentan in Australien

Also... zu den vielen, teilweise ueberfluessigen kommentaren, muss ich jetzt auch mal was loswerden.

der film laesst mit sicherheit jeden an einigen stellen mit den augen rollen, was die dummheit der protagonisten angeht. teilweise zu recht. das aber an der produktion auszulassen ist ungerechtfertigt.
z.b., dass das ganze geschehen um die 2 maedels komplett fiktiv ist.
absolut richtig!
aber: der regisseur muss sich doch wohl mit den beiden anderen personen im film irgend etwas einfallen lassen, oder sollte er dann einfach nach dem lagerfeuer ben zeigen wie er flieht und dann den film beenden?? ausserdem ist das der einzige spielraum fuer den regisseur um wirklich "horror" oder "psycho" zu liefern. ob man das nun mag oder nicht ist hier eigentlich vollkommen irrelevant. leute die solche filme verurteilen haben mit sicherheit recht, dass das die grenze im inneren jedes menschen nur noch weiter senkt, aber manche brauchen das eben als ausgleich (ich persoenlich nicht). man koennte jetzt mit der verkommenheit der gesellschaft anfangen aber das wuerde dann doch zu weit gehen.

weiterhin kann ich ueberhaupt nicht mit den meinungen uebereinstimmen, dass das schlafende maedel, das heruntergestossene auto oder die verpasste chance den moerder zu toeten unrealistisch sind. versetzt euch mal wirklich, und ich meine WIRKLICH WIRKLICH, in die lage der personen. die frau wurde was weiss ich nicht wie lange gefoltert und missbraucht. sie ist mitten in der nacht in der mitte vom nichts, ohne aussicht auf jegliche hilfe komplett am ende und absolut ueberfordert. dass der koerper nach dem was passiert ist einfach eine pause braucht ist absolut verstaendlich und nicht totaler bloedsinn. sie wollte da garantiert kein nickerchen machen!! der koerper hat einfach abgeschaltet. da kann man nichts machen. das ist wie ein schock! und der kommt einfach, da kannst du ueberhaupt nichts machen.

naechstes: warum hat sie den killer nicht getoetet als sie es konnte? wahrscheinlich weil in diesem moment millionen von gedanken durch den kopf rennen die du ueberhaupt nicht kontrollieren kannst. du stehst da praktisch neben dir. du bist in so einer situation nicht du! zudem haette man vermuten koennen, dass er bereits tot ist (wobei ich persoenlich wahrscheinlich trotzdem auf diesen bastard eingeschlagen haette bis er nicht mehr als mensch zu erkennen ist). er hat schliesslich einen schuss in den hals bekommen, da kann man evtl davon ausgehen, dass er tot ist.
was mich genervt hat war, dass von dem schuss spaeter nichts mehr zu sehen war.

weiterhin war schwachsinn, dass sich die frau stundenlang videos anschaut und gemuetlich sightseeing in der garage vom killer macht.
aber da muesst ihr auch wieder den regisseur verstehen. irgendwie muss er ja dem publikum was interessantes oder auch schockierendes erzaehlen. und da kommen die videos gerade richtig.

zu dem heruntergestossenem auto: damit wollten sie den killer taeuschen. er sollte denken, dass sie abgestuerzt sind. zu ihrem pech ist er runtergegangen und hat nachgesehen. PP

und uebrigens basiert der film wirklich auf wahren begebenheiten. das ist kein absoluter, ausgedachter bloedsinn um den film interessanter zu machen. und dass man den ort nicht findet ist auch nachvollziehbar. jeder der schon mal in western australia war weiss, dass dort wirklich nichts, einfach nichts ist. und nach mehrstuendiger fahrt in vollkommener finsternis, uebermuedet und aengstlich, keinen konkreten ort ausmachen zu koennen ist einfach nur REALISTISCH. und warum man dort nichts mit moderner technik findet? ganz einfach: die gibt es dort nicht. fuer so einen fall holt die regierung doch kein millionen $ teures equipment ran! leute verschwinden andauernd in australien. ob nun wegen drogen oder prostitution. oder auch sowas.
leute bitte!! mal n bissl realistisch sein. guckt mal ueber den tellerrand hinaus!

der einzig wirklich unlogische punkt im film ist folgender: die drei sind in der mitte vom nirgendwo in einer SACKGASSE, an einem riesigen krater, in vollkommener finsternis.
--WARUM ZUR HOELLE SOLLTE IRGENDJEMAND DER DORT WOHNT ZU DIESER ZEIT ZU DIESEM ORT FAHREN????????????--- spaetestens zu dem zeitpunkt muss man sich fragen ob man da nicht in eine ganz miese falle reintappt! der muss gewusst haben, dass die 3 dort sind.
das haben die drei in dem film nicht einmal festgestellt oder erwaehnt. das war doch ein bisschen fragwuerdig von seiten der produktion.


Creeper

Ich fand den Film recht gut aber es ist schon unrealistisch zu denken, dass alles so gewesen ist wie dort gespielt, selbst wenn der Film tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruhen sollte. Der Überlebende konnte gar nicht wissen, was mit den anderen passiert ist, das kann man sich also nur ausgedacht haben, da man ja auch hinterher nichts gefunden hat. Dass man nichts gefunden hat ist auch unlogisch, denn wo die Schlucht ist, weiss man ja. Von dort haben die anderen ja zurück zum Haus gefunden um ein Auto zu holen, also kann es ja nicht so schwer zu finden sein. Sehr fragwürdig.


parkeson

einfach nur schlecht!!! langweilig auch!!!


mandy

ein ganz schrecklicher film nicht im sinne von gruselig sondern von todlangweilig auch wenn die schauspieler im großen und ganzen sehr talentiert sind und die geschichte echt spannend ist er sehr schlecht umgesetzt... es echt sehr schade weil gerade so eine geschichte mit psychoterror oder folter sehr spannend sind... also ich war sehr entäuscht...sehr


maddin

also ich habe den film gestern gesehen und habe mich riesig auf den streifen gefreut !! da ich selber im australien unterwegs war für 2 jahre und davon 6 monate im out back zugebracht habe waren meine erwartungen hoch weil es echt unheimlich ist diesew weiten und ohne zivilisation und ohne hilfe und wenn da noch ein serien killer lauert , wolla müsste ein echt geiler film dabei rauskommen aber ich würde sehrv enttauscht .bin auch ein grosser fan von horrorfilmen abervdiesen film fand ich echt nur grottig schlecht vor allem die spannung hat mir echt gefehlt es war ja mehr oder weniger langweilig ,es war langweilig mit der kulisse und der story die auf wahren begebenheiten beruhen hätte man meines erachtens viel viel mehr aus dem filem rausholen können


SoCorso

Zunächst einmal: Ich bin kein Horrorfilm-Fan :-)
Ich persönlich fande den Film ganz gut und sehr gruselid, da es realitätsnah war.
Ich bin der gleichen Meinung wie Herr Lich - Man kann es mit der Kritik auch übertreiben!!!

Aber klar, ihr bewahrt natürlich einen absolut kühlen Kopf wenn ihr geschunden, vergewaltigt wurdet und Todesängste ausstehen musstest... Als der Killer bewusstlos am Boden war, versuchte die Frau, die Waffe nachzuladen, bekam es aber aufgrund ihrer zitternden Hände nicht hin - Aber ihr seid ja alle Übermenschen, gelle?

Und dass die Mädels das Auto verschwinden ließen, ist auch verständlich, da sie den Täter glauben lassen wollten, sie seien tot, damit er sie nicht mehr verfolgt!?!

Ich bin wie schon erwähnt kein Horror-Experte, vielleicht ist es für echte Horrorfans zu wenig Gesplattere? :-)

Übrigens heißt es am Ende des Filmes: "BASIEREND auf einer wahren Begebenheit". Dieser Film ist frei erfunden - es wurden lediglich Eigenschaften diverser Serienkiller (und deren Opfer) zusammengetragen.
Es gab auch keinen "Ben Mitchell"...

Ich vermute mal, die größte "Inspiration" für den Regisseur war der Serienkiller "Ivan Milat", der, wie MIchTaylor im Film, eine große Affinität zu Schusswaffen hatte...

Mein Fazit: Für einen Horrorfilm fande ich ihn gut.
Voraussetzung dafür ist, dass man sich in die Personen hineinversetzen kann...

MfG,
Sophia






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