Watchmen - Die Wächter

Wieder eine Comicverfilmung: Dieses Mal versucht sich 300-Regisseur Zack Snyder an Watchmen, einem Klassiker des Superhelden-Genres.

Watchmen - Die Wächter

Am Anfang Bob Dylan: Über der äußerst aufwändig gestalteten Vorspannsequenz tönt „The Times, They Are A-Changin’“, das vielleicht bekannteste Lied des prototypischen amerikanischen Singer/Songwriters. Die melancholischen Klänge begleiten eine Reihe von Tableau vivants, die Schlüsselszenen sowohl der amerikanischen Realgeschichte nach 1945 als auch von Allan Moores und David Gibbons’ Graphic novel Watchmen nachstellen: den Tod einer lesbischen Superheldin genauso wie das Kennedy-Attentat oder den Vietnam-Krieg. Eine denkbar hybride Form von Nostalgie entwirft Zack Snyders Filmversion des Comics, und ein wenig erinnert das Ganze, auch wenn der gesamte Film einen solchen Verweis eigentlich verbietet, an Sam Peckinpahs Pat Garrett jagt Billy the Kid (Pat Garrett & Billy the Kid; 1973).

Der Dylan-Song ist nicht die einzige wohlbekannte Melodie, die im Film auftaucht. Auch ansonsten taucht die Popmusikgeschichte immer wieder an prominenter Stelle auf. Eine Hochglanz-Softsexszene, die selbst das amerikanische Kabelfernsehen nicht schmieriger und unerotischer herunterkurbeln hätte können, wird von Leonard Cohens „Hallelujah“ begleitet, ein Begräbnis von Simon & Garfunkels „The Sound of Silence“. Auch Nenas „99 Luftballons“ hat einen Auftritt, in der deutschen Sprachfassung sogar.

Watchmen - Die Wächter

Das ist alles ziemlich platt, aber nicht uneffektiv. Dass sich Snyder so viel Mühe gibt mit dem Soundtrack, mag auch daran liegen, dass die Vertonung eine der wenigen kreativen Eigenleistungen ist, die sich der Regisseur, der sein Projekt ansonsten über die brutalstmögliche Vorlagentreue bewirbt, gönnt. Snyder begreift seine Verfilmung ganz und gar als Dienst am Comic-Nerd. Alles hat nicht nur so auszusehen, sondern möglichst mit Haut und Haaren so zu sein wie in der Graphic novel. Deren starre Bildkader werden mit großem technischem Aufwand in Bewegungsbilder umgewandelt, die Dialoge sind fast ausnahmslos eins zu eins aus den Sprechblasen entnommen.

Snyder hat das schon einmal so versucht und damit den Überraschungserfolg des Jahres 2006 gelandet. Die Frank-Miller-Verfilmung 300, ein fast komplett computeranimierter, testosteronstrotzender Klops aus Neo-Archaik und Fascho-Kitsch, fand zwar bei der Kritik wenig Freunde, spielte aber weltweit über 450 Millionen Dollar ein. Jetzt also Watchmen. Das Konzept ist dasselbe, auch wenn Snyder diesmal in technischer Hinsicht nicht ganz so weit geht und der Look seines Films stärker am Fotorealismus des klassischen Kinos orientiert ist. Ansonsten: Superhelden statt alte Griechen.

Watchmen - Die Wächter

Die Vorlage ist eine um einiges komplexere und ambitioniertere Angelegenheit als im Fall von 300. Moore und Gibbons entwarfen 1986/87 eine alternate history, eine phantasmatische Umformung amerikanischer Nationalgeschichte knapp neben der realen. In dieser alternate history haben es die Superhelden aus den Comicbänden in die Wirklichkeit geschafft. Und dort toben sich dann Gestalten wie „Rorschach“, „Der Komiker“ oder „Dr. Manhattan“ aus. Dank der kostümierten Helden gewinnen die USA den Vietnamkrieg, schlagen die Bürgerrechtsbewegung blutig nieder, und Richard Nixon wird nach einer Verfassungsänderung zum Quasidiktator. Der kalte Krieg spitzt sich derweil zu, ganz wie in der Realgeschichte. Er wird allerdings, dank der Superhelden, einen anderen Ausgang nehmen. Über Superkräfte verfügt von den Superhelden lediglich Dr. Manhattan, die anderen sind mehr oder weniger traurige Gestalten in komischen Monturen. Der Comic macht sich über seine Protagonisten gehörig lustig. Der Film geht weniger dekonstruktiv vor und setzt die Superheldenikonografie über weite Strecken wieder in ihr Recht – was freilich angesichts von Filmen wie Hancock (2008) nicht die schlechteste Idee ist.

Genauso wenig kann oder will der Film die hybride Medialität der gezeichneten Vorlage nachvollziehen. Moore und Gibbons ergänzten ihre Erzählung um Ausschnitte aus fiktiven Biografien und wissenschaftlichen Untersuchungen, außerdem taucht eine weitere – ebenfalls fiktive – Comicerzählung auf. Snyders Watchmen dagegen ist in erster Linie ein weiterer Film über ein paar maskierte Helden, die die Welt retten.

Watchmen - Die Wächter

Sonst, wie gesagt, hält sich Snyder sklavisch an die Vorlage. Zum einen inhaltlich. Es ist  außergewöhnlich, dass eine große Hollywoodproduktion eine Erzählung wie Watchmen in ihrem ursprünglichen Komplexitätsgrad auf die Leinwand bringt, ohne sie der klassischen Dreiaktstruktur zu unterwerfen. Einwenden muss man allerdings, dass Moores und Gibbons’ Werk ein Kind seiner Zeit war und seine semantische Tiefe nur in Zusammenhang mit der Tagespolitik der 80er Jahre, insbesondere der Ideologie der Reagan-Regierung, zu erschließen ist. Snyder wählt in diesem Zusammenhang den einfacheren Weg, nämlich den des Pastiches. Mit viel Aufwand werden die alternativen Eighties nachgebaut und hermetisiert, einen Anschluss an die Gegenwart sucht man – anders als beispielsweise in den letztjährigen Comicverfilmungen Iron Man  und The Dark Knight – vergebens.

Das eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt. Nicht nur was Bildgestaltung und Dialoge angeht. Auch narrative Techniken übernimmt Snyder direkt von Moore und Gibbons. Leider funktioniert der Medientransfer in allen drei Fällen überhaupt nicht. Die stilisierte Comicikonografie widersetzt sich der Bewegung, von der das Actionkino lebt, die Dialogsätze werden, sobald sie sich von der grafischen Oberfläche lösen und an mehr oder weniger echte Menschen heften, leblos und platt, die im Comic eleganten Parallelmontagen mit wechselnden Voice-Over-Kommentaren wirken im Film krude und unnötig umständlich.

Watchmen - Die Wächter

Und vor allem verschwindet alles, was einen Nicht-Comic-Nerd an einer Comicverfilmung interessieren könnte. Snyder koppelt seinen Film systematisch von jeglicher Lebenswelt ab, die Protagonisten sind keine klassischen Identifikationsfiguren, und sie werden auch nicht mit den kleinen Eigenheiten ausgestattet, die Peter Parker oder Bruce Banner in den Filmversionen von Spider-Man oder Hulk auszeichnen. Die Figuren bleiben Verkörperungen von Ideen. Das schlägt sich nieder in der Besetzung. Watchmen braucht keine Stars, im Gegenteil, die Starpersona wäre ein Problem für den Film, wenn sie sich zwischen Schauspieler und Rolle drängt, beziehungsweise zwischen Film und Comic. Denn da darf nichts zwischen, das ist das einzige und am Ende doch reichlich stumpfe Credo des Films.

Trailer zu „Watchmen - Die Wächter“


Trailer ansehen (1)

Kommentare


MrSausageFairy

Aha, vieleicht doch noch mal den Film anschauen!! So ein paar interesannte Elemente wurden in der Kritik leider unberücksichtigt gelassen!!


Watchgay

Ich hab den Film gesehen und hinterher gedacht, "und dafür hab ich Geld bezahlt?" Fast 3 Stunden Langeweile und bildgewaltiger Kitsch, unterbrochen von übertriebenen bzw. albernen Gewalt- und Sexszenen.
Schön dann mal eine "echte" Kritik zu lesen, die sich ausnahmsweise nicht von dem ganzen Hype hat anstecken lassen!


wayne

>>Snyders Watchmen dagegen ist in erster Linie ein weiterer Film über ein paar maskierte Helden, die die Welt retten.

>>die die Welt retten.


nicht wirklich.


??

Die Kritik finde ich mal wirklich unglaubwürdig. Ich selbst habe den Film gesehen und ich kann in keinem Punkt zustimmen- und in allererster Linie geht es nicht um Weltenretter sondern um "Helden" die eigentlich gar keine sind. The Comedian zum Beispiel: in welcher Hinsicht ist er denn ein Held? Der Film hat auch seine philosophischen Stellen. Ich habe keine 3 Stunden Sex und Gewalt gesehen. Ich persönlich kann den Film nur empfehlen, er ist nämlich der Beste den ich je gesehen habe.


Who watches the watchmen?

Der Kritik kann ich gar nicht zustimmen.

Watchmen ist einer der besten und intelligentesten Filme den ich seit langem gesehen habe. Nicht nur aufgrund der hervorragenden Comicvorlage!


Pingpong

Zuerst, ich bin kein Comic-Nerd. Kannte zwar etwas Hintergrund der Watchmen (wie das bei Literaturklassikern so ist), gelesen hab ich sie aber nicht.
Zumindest soviel hat der Autor mitbekommen, es ist kein weiterer Spiderman oder Hulk. Ansonsten klarer Fall von "Film nicht verstanden".
Snyder dann noch vorzuwerfen ausser der Musikauswahl ja nicht viel beigetragen zu haben entlarft den Autor schließlich auch noch als völlig ahnungslos was Film und die Entstehung eines solchen betrifft.
Man kann Filme mögen oder halt nicht, diese Rezension ist jedoch ein Witz. Es erweckt etwas den Anschein als hätte Hr. Foerster den Film garnicht gesehen.


IJabber

Eine gute Kritik. Ganz nüchtern betrachtet ist es einfach ein schlechter Film. Ich hab mich noch nie so im Kino gelangweilt. Mich überkam noch nie ein solch starkes Bedürfnis das Kino zu verlassen, was ich dann auch nach quälenden 2,5 h getan hab.


Adsini

Ich kann auch nur vorschlagen, den Film mit offenen Augen und wachem Geist anzusehen. Ich bin kein "Fangirl", aber mich hat der Film begeistert.
Ich kann es verstehen, wenn man bestimmte Filme einfach nicht mag. Das ist Geschmacksache.
Aber hier werden Dinge einfach nur falsch dargestellt. Falsche Beobachtungen werden aufgeführt, Tatsachen verdreht. Solche Kritiker wünscht sich kein Mensch.
Objektive Beurteilungen: gerne. Aber nicht solch ein Beispiel absoluten Unverständnisses.


buhu

Also ich kann zu diesem Film folgendes sagen.
- Mutig! Seine Erzähl- Bilder und Gehörsprache entsprechen so garnicht dem immergleichen (bis auf Batman^^) "Superheldenkitsch"! Er geht am Mainstream vorbei dass ist offensichtlich. Das bedeutet aber nicht das er ein schlechter Film ist! An der Kinokasse wird er versagen, dass war mir spätestens klar als Nachbarn im Kino unruhig auf und ab gegen den schlaf kämpften.

ICh fand den Film recht interessant, habe keine Ahnung vom Watchmen Universum gehabt und bin damit total unbefangen reingegangen. Jemand der keine Ahnung von der Angst der 80 Jahre um einen Atomkrieg hat kann sich vielleicht nicht richtig einfühlen.

Klar ist: Der Film spielt tatsächlich ausserhalb unsrer Moderne! das ist aber auch das einzige was ich mit der Kritik gemein habe.

Die Sehästhetik wird wirklich strapaziert in diesem Film von "billig" aussehenden Kostümen bis hin zu Computereffekten die nicht so ganz homogen wirken mit der fotorealität. Das alles macht aber den Reiz aus wie ich finde.

Das INtro übrigens ist filmisch eines der besten die ich je gesehn habe!

Der Film müste meiner Empfindung nach abr eindeutig ab 18 sein! ICh werd die FSK wohl nie verstehen.

Letzendlich: Spass für offene Kinobesucher und liebe zum Komik...-Strinrunzeln für platte Aktionfreunde mit guten Effekten..


Flip

Die Kritik ist meiner Meinung nach eine der oberflächlichsten, die ich je gelesen habe und ich bin über alle Maßen froh hier Leute zu treffen, die den Film genau so sehen wie ich es tue. Es ist unglaublicher Unsinn zu behaupten, dass Peter Parker und Bruce Banner ein größeres Maß Eingenständigkeit besitzen. Es ist viel eher so, dass man diese Eigenschaft nur Watchmen zu schreiben kann. Snyder zeigt, für mich, eindrucksvoll, wie die Protagonisten über ihre Entscheidung und Taten reflektieren und dabei deren Auswirkungen auf die Menschheit beurteilen. (Bsp. Dr. Manhatten am Schluss des Films, mehr will ich hier nicht verraten) Es hieß immer Watchmen sei unverfilmbar. Wenn ich mir Watchmen nun ansehe (und vorher den Comic gelesen habe) muss ich sagen, dass Snyder mit diesem Film ein absolutes Meiterwerk gelungen ist, welches die Komplexität der Comic Vorlage konservieren kann und gleichzeitig auf die Bedürfnisse des modernen Kinopublikums stillt. Vielleicht sollte sich hier die Frage gestellt werden was passiert wäre wenn man sich bei Watchmen nicht so sehr ans Orginal gehalten hätte. Es wäre mit Sicherheit von Verstümmelung und Quotenmacherei die Rede gewesen. Hier wurde, wie oben schon erwähnt, auf den Mainstream verzichtet, was dem Film in jeder Hinsicht gut tut. Ich selbst arbeite in einem Kino und muss sagen, dass ich bisher überwiegend sehr positive Meinungen gehört habe (nicht nur vom typischen Publikum). Soviel zum Thema, dass der Film jeden nicht Comic-Fan nicht interessieren wird.
Mit "The Dark Knight" hat Christopher Nolan ganz klar das Comic-Kino revolutioniert und Batman einem riesen Publikum geöffnet. Zack Snyder macht die Watchmen unsterblich.
Noch etwas zu den Leuten, denen der Film zu langweilig war. Das Problem ist ganz einfach, das in unserer Gesellschaft alles "ruck zuck" gehen muss und kein Platz mehr für gediegene Unterhaltung ist. Mein Tipp: Ins Kino setzen und die Zeit vergessen. Wo ist denn das Problem dabei sich beim Erzählen einer riesen Story Zeit zu lassen.


Osaft

Watchmen hebt sich ganz klar von anderen Comic-Verfilmungen ab, das hat wohl auch der Autor bemerkt. Ich unterstelle dem Regisseur Absicht wenn in diesem Film, im Gegensatz zu Spiderman und Konsorten, selbst in Action-Szenen die Kamera die Ruhe zu bewahren scheint und Kamerafahrten und Schwenks stehts klaren Linien folgen. Wo bei anderen Adaptionen der Stressfaktor durchaus hoch ist, wird hier sogar noch mit der SloMo gespielt. Ein interessanter Aspekt an Watchmen.
Mich persönlich interessiert aber immer auch die Reaktion des Publikums. Diesen Film habe ich mir in einem Multiplex in der Provinz angesehen, dessen Angebot weit entfernt ist vom Programmkino. Dementsprechend auch die geschmackliche Orientierung des Publikums. Doch hier (der Saal mit ca. 200 Plätzen zu 3/4 gefüllt, 96% männliches Publikum) war absolut keine Unruhe durch aufkommende Langeweile festzustellen. Auch die Stimmen nach dem Film zeigten sich angetan. Die tendenziell ruhigen Aufnahmen boten für viele einen Kontrast zum Action-Einheitsbrei und die Pointen schienen wohl gesetzt und zu gefallen. Auch die teilweise Dekonstruktion der "Heldenszenen" durch Schnitte auf vollkommen konträr laufende Folgeszenen unterstützt durch die Musikauswahl ließen meines Erachtens nach die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf hohem Niveau.
Auch beim zweiten Ansehen war ich immernoch angetan von Watchmen. Ein interessanter Film unserer Zeit, auch wenn er in den 80ern verortet ist.
Es würde mich interessieren, was das Stadtpublikum dazu denkt, ich habe leider erst in ein paar Wochen wieder die Möglichkeit in Berlin zu sein!
Macht euch ein eigenes Bild.


moviefan

Auch für mich einer der richtig schlechten Filme. Langweilig, in Rückblenden verlierend, über 1 Stunde zu lang. Jede Szene habe ich schon mal in einem anderen Film gesehen. Wie kannman 2009 die Botschaft vermittelt "Für den Frieden der Menscheit sind Opfer nötig". Wieviel Millionen mussten dazu im Film sterben? Adaption eines Comics hin oder her. Sowas geht einfach nicjht.


Gabriel Bell

Ich muss mich Flip anschließen, diese Kritik ist äußerst oberflächlich. Warum?

Was der Film nicht tut: Er erfüllt nicht die Erwartungen, die der Trailer an ihn stellte. Der Trailer vermittelte den Eindruck, dass der gewohnte Actiongänger hier einen weiteren 08/15 Superheldenfilm zu sehen bekommen wird (wie - gerade nach 2 mal watchmen sehen wird einem das schnell bewusst - Spiderman und Hulk es sind). Aber Watchmen ist mehr als das.
Es hat mich positiv überrascht, hier einen Film zu sehen, der eben NICHT nur auf Heldentum pocht, bei dem man eben NICHT seine Identifikationsfiguren im Sinne von "bitte schön" hingestellt bekommt. Und auch das Ende ist kein übliches Helden-retten-die-Welt Ende. Es ist ein Ende über den Wert des Lebens, den Wert der menschlichen Existenz an sich - ganz puristisch und in Ablehnung einer starren Ideal-Verfolgung. Ein Ende, das bewusst einen bitteren Beigeschmack hat.

Und dann sind dann noch etliche Punkte, die ich einfach aufzählen möchte...

Die Atmosphäre des Films ist schier unglaublich - gerade die Verwendung der Musik an Stellen, auf die jeder einzelne Song geradezu zugeschnitten scheint ist absolut gelungen.

In Bezug darauf gesehen, wie bereits genannt wurde, das Intro ist eines der gelungendsten, die ich je zu sehen die Freude hatte - markant geschnittene Einzelsequenzen, die die Grundstimmung des Films bereits hier vermitteln, dazu Bob Dylans "The Times they are A-Changin'" - ein Song, den ich vom Trailer ausgehend hier nie erwartet hätte und der vielleicht darum hier so gut den gewünschten Nerv treffen kann.

Die Erzählperspektive hat mich nicht gestört...Geschmackssache...

Die veränderte Zeitlinie finde ich sehr interessant - mir fällt spontan kein Grund ein, warum man den Film in die heutige Zeit hätte verlegen sollen. Sicher hätte man die Geschichte weiter strecken können, sodass statt 1985 sogar 2008 noch kalter Krieg gewesen wäre - aber wozu? Eine Botschaft über den Wert menschlichen Lebens, das Wunder der Fortpflanzung und die Tatsache, dass die Rettung der Menschheit nicht so blauäugig verlaufen dürfte, wie mancher Superheldenfilm (so gerne ich sie sehe) uns Hoffnung machen möchte, ist zeitlos.

Und die Sexszene...ich fand sie ganz ansprechend wenn ich ehrlich bin. Und sie bekommt sowieso, bedingt durch die Frage nach dem Wert des Lebens, eine andere Gewichtung im Verlaufe des Films, die dem zunächst etwas aufgesetzt anmutenden "Hallelujah" Song endgültig seine Existenzberechtigung bescheinigt.

Aber vielleicht ist - und das ist nicht wertend gemeint - um diesen Film wirklich zu schätzen eine Tendenz beim Zuschauer notwendig, sich auch emotional völlig darauf einzulassen (etwas, was - und das muss ich leider oft beobachten - vielen (Hobby-)Kritikern oft fehlt). Wer hier einfach nur Action-Popcorn-Kino erwartete, der musste wohl enttäuscht werden.


Lina

Ich denke, WATCHMEN ist ein durchaus philosophischer Film, nicht so ein typischer Hollywood-Superhelden-Abklatsch wie zum Beispiel "Fantastic Four"... Die Charaktere sind sehr tiefgründig und eben keine typischen Helden. Leute, die sich darüber beschweren, dass das Ende dumm wäre, kann ich nicht verstehen. Nur weil man keine Lehre auf dem Silbertablett serviert bekommt, heißt das nicht, dass man sich nicht selbst eine aus dem Film ziehen könnte. Man sollte sich den Film auf jeden Fall mit Verstand ansehen und auch nachdenken, nicht nur rein in den Sessel und Popcorn futtern. So funktioniert das nicht mit WATCHMEN. Guter Comic - Grandioser Film!


Adrian Veidt

Ich kann die Kritik so gut wie gar nicht nachvollziehen aber man muss verstehen, dass jeder Einzelne nach eigenen Kriterien ein Kunstwerk (und überhaupt was) beurteilt; nach Kriterien, die vom Kontext seines Lebens (Kindheit, Kultur, Studium, Kenntnisse etc.) mit beeinflusst werden. Ich gehe davon aus, dass die Kritik, von der hier die Rede ist, sich auf die filmtechnische Ebene des Filmes beschränkt hat, und Aspekte des Filmes miteinbezogen hat, die der Laie gar nicht wahrnehmen kann. Ich persönlich stufe den Film zu den Besten ein, die ich bisher gesehen habe und kann ihn nur weiterempfehlen. Zu den Stärken des Filmes zähle ich die Narration und die Hervorragende Anwendung der Rückblenden, seine philosophische Tiefe (die bekanntlich auf dem gleichnamigen Comic beruht) und die Art und Weise wie diese im Film umgesetzt wird, den Verzicht auf filmtypische Klischees und die zutiefst beeindruckende Bilder, die der Film anbietet. Darüber hinaus thematisiert der Film implizit die Philosophie Nietzsches (vor allem in Bezug auf die Lehre des "Übermenschen") und arbeitet des Weiteren Motive aus (Einsamkeit, Melancholie, Misanthropie, Überwindung der moralischen Schranken), die damit in Verbindung stehen. Der "große Einzelne", so wie er in Dostojewskis Roman "Schuld und Sühne" vorgelegt wird, wird in dieser Heldengeschichte ebenfalls zur Schau gestellt. Wie gesagt. Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.


Roland

Eins vorab: ich kannte die Watchmen nicht, bin also vollkomen unbedarft in´s Kino gegangen. Und ja, ich habe nichts gegen Superhelden-Filme, auch wenn es nicht mein Lieblingsgenre ist. Trotzdem ist Watchmen der mit Abstand schlechteste Film, den ich je gesehen habe (kommt noch nach den deutschen Sexkomödien der 70er). Grund: Laaaaaaaangweilig (ich hatte gehofft, daß in der Kinopause nach 1,5 Stunden Schluß ist, kam´ aber noch eine Stunde, andauerndes Dauerdummgeschwätz), Überbrutal (was soll das? Lockert man so Filme auf?), unlogisch. Selbst das fadenscheinige Ende konnte einen total verkorksten Kinoabend nicht retten.
Könnte noch viel mehr schreiben, so habe ich mich über den Schmarrn geärgert. Skala von 1 (Miserabel) - 10 (absolute Spitzenklasse) = - 1. Absolutes Finger weg, für schöne Abende dann doch lieber "Heidi" aus der Videothek ausleihen ;-o


Facing

Ich wundere mich über die Vielzahl derer, die den Film anscheinend wirklich nicht begriffen haben. Dann kann man auch nicht wertschätzen, wie "anders" und mutig diese Verfilmung ist. Ich bin kein großer Comic-Leser, hab aber trotzdem vor dem Film die Vorlage gelesen. Und ich finde sie sehr gut für die Leinwand umgesetzt. Mehr solche Filme wären mir viel lieber, als die langweilige, nach simplem Strickmuster zuhauf produzierte, auf das Massenpublikum zugeschnittene Massenware.


beefheart

ich fand den film wirklich sehr gelungen, er hebt sich von den üblichen superhelden-verfilmungen positiv ab. Leide ist die letzte halbe stunde ziemlich lahm, es wirkt so als wäre den machern nicht klar wie sie ihren (bis dahin spannenden, überraschenden, packenden) film beenden sollen. Mich würde interessieren ob das comic auch so endet oder ab da von der vorlage abgewichen wurde...


angelwildheart

heute habe ich mir den film ausgeliehen. war unvoreingenommen. ich bin ein totaler fan von matthew goode. aber... der film ist weder intelligent, noch sonstwie interessant.
ich kann hierbei den negativ-kritiken nur beipflichten und wenn ich gleich den film zurückbringe, hole ich mir aspirin aus der apotheke. die rechnung schicke ich an die filmmacher...

ps: solche filme sind einfach geschmackssache!


Jeeeeeeesssssssss

Der Kritik kann ich gar nicht zustimmen.

Watchmen ist einer der besten und intelligentesten Filme den ich seit langem gesehen habe. Nicht nur aufgrund der hervorragenden Comicvorlage!??????????????????????????????????????????????????????????????????????



Lol also dazu sag ich jetzt gar nichts wenn intelligent heißt die anderen abzuschlachten dann ist das gut :D ne danke der film war shit!!!! Die ganze zeit ist es nur ums abschlachten gegangen tolle superhelden und die prutalitet war auch sehr ausgepregt! Super rettet die welt dafür muss man jeden umbringen und das mit den kleinen mädl das war ja sowieso das letzte!!!.....einfach nur krank nicht mehr.... naja wenn jemand solche filme gefallen schaut sie euch weiter an... aber das hat nichts mehr mit Kunst oder intelligenz zu tun!!


Bob

Ich betrachte den Film aus der Sicht des Comic-Liebhabers. Und daher hat er mir persönlich sehr aufgestoßen. Moore hat sich immer gegen eine Verfilmung von Watchmen gewehrt und nun versteht man auch, warum.
Snyder hat das gesamte Werk durch das Ende verfälscht und auch ansonsten waren viele der Charaktere unheimlich platt im Vergleich zur Graphic Novel.
Es war zwar zeitweilig schön, die Bilder des Comics auf Leinwand zu sehen, aber den eigentlichen Reiz dieses Werkes macht sein philosophischer Ansatz aus, der in meinen Augen nicht gut herausgearbeitet wurde.
Nachwievor bleibt die Tatsache, dass das Ende so vollkommen vom Comic abweicht und die Figur Adrian Veidth vollkommen verfälscht für micht der Hauptgrund, diesen Film nicht zu mögen.
Es ist zeugt ohnehin schon nicht von Respekt für ein Werk, wenn man es entgegen dem erklärten Willen des Autors verfilmt. Dass man es dann auch noch so extrem verändert, ohne, dass dies einen erkennbaren Effekt für die Botschaft hätte, ist für mich nicht einzusehen. Daher für meine Bewertung:

Als Comic-Verfilmung 4/10
Als eigenständiger Film 6,5/10


lapeno

Gerade soeben Watchmen gesehen, kannte die Comicvorlagen nicht. Aber das war leider gar nix. Punkten kann der Film aufgrund der guten Bildsprache, habe Ihn auf Bluray gesehen und da kommen Bild und Sound sehr gut rüber.
Aber ein Film bei dem ich fast 2 Stunden nicht weiss was der Film eigentlich ausdrucken möchte bzw. wo er mich hinführen soll hat das Thema verfehlt.
Der Film hätte gut und gerne in 1.5 Stunden beendet sein können. Langatmige Dialoge und Szenen ohne Wert für die Story. Dann sinnlose Gewaltdarstellung, die für den Film in keinster Weise notwendig ist. Was bei Sin City durch die Überzeichnung ein gekonntes Stilmittel ist, verfehlt hier komplett die Wirkung.


Baerenhart

Habe den Film vor kurzer Zeit erst auf SKY gesehen und den Hype nicht mitbekommen. Ich bin kein Comic-Nerd und finde den Film absolut klasse. Ich warte auf den Ultimate Cut, normalerweise kaufe ich mir so gut wie keine Filme, schließlich habe ich Pay-TV.


........

Dieser Film ist nicht nur chronologisch, sondern auch sinngemäß völlig unlogisch. Nach zweimaligem Sehen kann ich immer noch nicht eine genaue Story erkennen. Es sieht viel mehr wie ein bunt zusammen gewürfelter Haufen von Ideen (mit Potential) aus, die nicht gut, sogar schlecht, umgesetzt wurden.


Dr. Lecter

Finde es interessant, wie schnell die typischen Splatter- Action- dumpf- Kinobesucher hier Negativ- Kritiken äußern. Ich war gleich zu anfang begeistert. Rohrschach, der tatsächlich einen sich wechselnden Rohrschachtest im Gesicht trägt, um die ständige Wandelbarkeit unserer Gesellschaft zu kritisieren, das Verstecken hinter einem ständigen Maskenwechsel... gelungen. Dr. Manhattan, der eindeutig als Nietzsches Übermensch auftaucht und eine immer nihilistischere Einstellung bekommt... grandios. Dadurch dass er sieht, dass er - egal wie viel er für die Menschheit tut - nicht gegen die menschliche Schlechtigkeit siegen kann und dann doch erkennen muss, dass das Leben selbst, das komplexe Zusammenführen von Milliarden von Zellen zu einem Lebewesen, das größte Wunder ist - eposal.
Der Comedian ist abschreckend und anziehend zugleich, denn auch ich habe mich gefragt - wo ist dieser Mann lustig? - doch als benannt wird: "Ich bin eine Parodie auf die Menschheit..." Gigantisch, diese Darstellungsweise, Zerissenheit des Menschen zwischen Triebnatur, gutem Tun und Durchsetzen von schlechtem. Auch schon von Goethe in Faust erwähnt. Nicht zu vergessen das Streben der beiden Damen, einfach nur geliebt zu werden, traurig, dass die Liebe nicht das zu sein scheint, was der Mensch erwartet und wievielen Paaren geht es so. Und zu guter letzt Adrian. Der erkennt, dass nur ein gemeinsamer Feind die Menschen einen kann, dass nur Krieg - was das traurige ist und nicht als positiv dargestellt wird - dem Menschen Frieden bringt (für böse Stimmen: Alexander der Große, Hero oder Dschingis Khan schauen, Filme in denen Männer als selbstlose, doch ungeliebte Diktatoren auftreten, um ihre Welt zu einen)... auch die Darstellung des Geschlechtsaktes als Wunder, als Halleluja, als eine Art Gottes Wirken... phänomenal...
Die Umsetzung lasse ich außen vor, ich weiß nicht, wie die Comicvorlage ist, aber die Philosophie ist dahinter und so ist dieser Film nichts für stupide Leute, die im Kino sitzen und einschlafen, falls nicht alle zwei Sekunden wirre Lichtblitze aufschlagen. Natürlich ist der Film brutal. Er spiegelt die Menschheit wieder. Hier seht ihr die traurige Wahrheit. Was außer Mord, Krieg, Hunger und Zerstörung würde der Mensch der Welt denn hinterlassen, wenn er von heute auf Morgen verschwindet?

Liebe Kritiker! Erst nachdenken, dann dumme Kommentare verfassen, euch empfehle ich eure Schwachmaten- Filme (American Pie ist bestimmt genau richtig für euch)
Wohl bekomms

Amen
PS: Mein nickname sollte besser auch nicht kritisiert werden, bevor man nicht die Bücher gelesen hat


Ratorika1.1

Nach meinen Ansichten ist Watchmen ein sehr gut gemachter Film .Die Brutalität ist zwar übertrieben und es gibt auch viele andere übertriebene Szenen , doch in dem ganzen Film steckt ein tiefer Sinn dahinter. Der Film verlangt Mitdenken , Hintergrundwissen und die nötige Verständniss . Jeder der Watchmen für einen Actionfilm haltet , sollte den Film lieber nicht schauen .


Splitter

Ich habe den Film gesehen ohne den comic zu kennen und finde ihn super! Ich kann diese extrem schlechten Kritiken mancher Leute nicht verstehen. Ich kann nachvollziehen dass der Film aufgrund seiner Komplexität nicht jedem gefällt,aber schlecht ist er auf keinen Fall.
Die häufig auftretenden Rückblenden, die als langweilig bezeichnet wurden, sind wichtig um die Vielschichtigkeit der Charaktere zu verdeutlichen und sind meiner Meinung nach perfekt gelungen. Auch das Maß an Brutalität finde ich nicht weiter schlimm.
Schließlich kann ich sagen, dass mir der Film sehr viel Freude bereitet hat und zu einer der besten Comicverfilmungen geworden ist.


Jan Gunnar Hansen

Ich kann mich Lecter´s Meinung nur anschliessen, Watchmen ist nicht Mainstream und wer den Film nicht mag, ist selbst Schuld. Ich meine-was läuft denn heutzutage noch an "anspruchsvollen" Actionfilmen!?
Zack Snyder hat einen neuen Kultfilm geschaffen a´la Bladerunner. Ich persönlich finde ja immer, ein Film, an dem man noch einige Tage später denkt, der einen irgendwie berührt und insperiert, das sind die wirklich guten Unterhaltungsfilme und wie man hier sieht, reichts für viel Diskussionsstoff.
Mir hat er jedenfalls gut gefallen. Ein Film, den man auch nach einigen Monaten problemlos nocheinmal schauen kann und nicht wie zig andere DVD´s die nach einmaligem ansehen nun in der Schrankwand verstauben!

MfG JanGun


theo

Weder Fisch noch Fleisch..
Der Film erstreckt sich über 5/4 der Zeit in gefühlten endlosen Erklärungen und Einführungen der Charaktere, um letztlich doch keine Geschichte zu erzählen. Man würde sich wünschen, die Macher des Films hätten mal ein Buch über die "Kunst der Erzählung" gelesen.

Vielmehr versucht er im Kontext der 1980er Jahre die damals entscheidende Frage zu diskutieren, wie viele Menschen man für den Frieden (damals durch einen Atomkrieg) opfern darf. Vielen jüngeren Zuschauern muss man wahrscheinlich erst mal Geschichtsunterricht geben, damit die komplexen politischen Hintergründe des kalten Kriegs verstanden werden und die damit (in der Story) bewusste Veränderung geschichtlicher Ereignisse. 1987 wäre der Film toll gewesen.

Die pseudo-philosophischen Diskussionen ertränken sich allerdings selbst in einem emotionalen Amerikanismus und einem Nihilismus, der auch nicht konsequent zu Ende gedacht ist. Da fehlte noch der fast Slapstick-artige Bösewicht a la Goldständer.

Die Anlehnung an den Film Noir ist offensichtlich aber, erreicht nicht mal den Prolog von Sin City.

Für eine Comic-Verfilmung eine Zumutung und eigentlich nur für Kenner und Fans des gedruckten Originals zu ertragen. Für eine ernsthafte ethische Diskussion zu oberflächlich und Tränendrüse-drückend.
Für Menschen, die sich noch nie mit Ethik auseinandergesetzt haben mag dieser Film ja eine Erleuchtung sein, allerdings bietet da jede 2,50 € Einführung in Philosophie mehr materiellen Sinngehalt.

Bleiben tolle Bilder und ein toller Soundtrack, aber den gibt es bei anderen Filmen auch - zusätzlich entweder mit einer unterhaltsamen Geschichte oder mit philosophischen oder ethischen Themen, die sehbar umgesetzt sind.

Empfehlung für Fans des Comics oder Menschen, die einfach Filme gucken.
Wer einen unterhaltsamen Film sucht oder etwas anspruchsvolles, sollte weiter suchen.


Martin Z.

Wenn wie hier eine Graphic Novel als Vorlage diente, ist im Film ja auch fast alles erlaubt. Hier gelten andere als die sonst üblichen Dimensionen. Der Film versucht sie sogar noch zu übertreffen. Es gibt surreale Figuren, die mit Spezialeffekten ausgestattet sind und wuchtige Bilder, die der Schwerkraft ebenso trotzen wie die Martial Art Kämpfe. Die knallharte Action ist brutal eindimensional und passt gut zu den simplen Dialogen und den Sprüngen in der Handlung. Der Inhalt ist unwichtig, die Darbietung ist alles. Übermenschliche Helden tauschen ihre taschenpsychologischen Erkenntnisse aus, so wie andere Geld wechseln und philosophieren über Gott und die Welt. Dabei geht es natürlich galaktisch zu und es gibt ’Kataklysmen’, kleine atomare Explosionen. Am Ende läuft alles auf den uralten Kampf Gut gegen Böse hinaus, Freundschaft gegen Größenwahn. Die Guten kämpfen für Gerechtigkeit und Frieden. Die ’Welt könnte eine Hippie-Kommune’ werden, denn ’wer will schon einen Cowboy im Weißen Haus’? So kommt auch noch etwas Humor auf, sanft unterlegt z.B. mit Ohrwürmern von Nat King Cole, Jimmy Hendrix und Leonard Cohens Hallelujah beim GV.
Alles im Dienst des Entertainments. Und der Mix haut hin. Bombastische Optik, gepaart mit praller Action bringt viel Abwechslung. Die Musik umschmeichelt die Empfindungen der Zuschauer und vollendet den Sog, dem man sich nicht entziehen kann.


Krayn

aber gesehn hast du den Film ja ???...
eine FALSCHERE Kritik hab ich noch nie gelesen.....
mehr sag ich dazu nich ...würde der werte Herr Foerster sicher auch nicht richtig verstehn -,-....tut mir leid bin sonst nich so ...aber das geht garnicht !!!
PS.: wer den Film sc***ße findet oder keine Story erkennen kann sollte den Film nochmal gucken ...so oft bis er ihn VERSTEHT !
is halt kein Kinderfilm...mfg
(((und JA ich kenn mich mit Filmen SEHR gut aus !)))


limit

ich kann es nicht mehr hören: der film ist einfach nur schlecht, hat keine handlung , ist unnötig brutal ............... etc. leben den nur geistig beschränkte menschen auf diem planeten ?????? über die positiven kommentaren ( deren verfassen zum teil mehr background haben als ich , so habe ich z.b vorher noch nicht vom übermenschen gehört.) habe ich mich sehr gefreut. der film ist absolut schlüssig für jeden dessen aufmerksamkeitsspanne nicht der einer fruchtfliege beträgt. alles an an diesem film ob man es kritisieren möchte oder nicht sollte genau so sein wie es ist.jede rückblende, jegliche dargestellte gewal und und und LEUTE das ist alles genauso gewollt gewesen und erfüllt einen guten zweck : nur verstehen muss man diesen halt auch. großartieger film , einfach fantastisch regt zum mitdenken, einfühlen und nachdenken an, ich kannst gar nicht richtig beschreiben einfach ein erlebnis.
vielleicht auch eher für leute geeignet die auch mal ein buch in die hand nehmen ;-)

abschliessendes fazit : das ist kein film ! das ist kunst ;-)






Kommentare der Nutzer geben nur deren Meinung wieder. Durch das Schreiben eines Kommentars stimmen sie unseren Regeln zu.