The Woman in the Septic Tank

The Woman in the Septic Tank

Die ersten zehn Minuten des Film-im-Film aus The Woman in the Septic Tank erinnern verdächtig an Foster Child von Brillante Mendoza. Und das ist auch der Punkt, auf den der philippinische Regisseur Marlon Rivera in seiner überdrehten Satire hinaus will. Ein junger Regisseur will die Festivals der Welt erobern und verlässt sich dabei auf eine bewährte Rezeptur. In dokumentarischer Ästhetik möchte er Armut und Ausbeutung in seiner Heimat porträtieren, also genau das, was sich im Westen gut verkauft. Doch im Laufe des Film ändert sich das Konzept des Projekts immer wieder. Mal wird die Geschichte einer Mutter, die ihren Sohn an einen Pädophilen verkauft, zur Horror-Groteske, mal zum Musical und mal zur Soap Opera mit aggressiver Produktplatzierung. Es mangelt The Woman in the Septic Tank ein wenig an seiner dramaturgischen Struktur, die hauptsächlich daraus besteht, dieselbe Geschichte in unterschiedlichen Genres zu erzählen. Doch wie Rivera das mit einer Reihe philippinischer Schauspielerinnen, die eine Karikatur von sich selbst verkörpern, umsetzt, ist einfach zu komisch. 

Trailer zu „The Woman in the Septic Tank“


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