The Book Of Eli

Der Wanderer in der Wüste: in ihrem Postapokalypse-Western schicken die Hughes-Brothers Denzel Washington auf zivilisationserhaltende Mission – mit messianischem Anspruch und unerschütterlichem Ernst.

The Book Of Eli

In Zeiten zunehmender geistiger Verwahrlosung, sozialer Entsolidarisierung und wachsender Wirtschaftsraffgier in letzter Zeit also haben Filme rund um Weltuntergang und Zivilisationsskepsis im Mainstreamkino Hochkonjunktur. Kurz nachdem Roland Emmerich zum Jahresausklang mit 2012 (2009) wieder einmal mit der Begeisterung eines Kleinkindes die Welt in Schutt und Asche legte, folgte mit James Camerons 3D-Spektakel Avatar (2009) die pessimistische These, dass Aliens auf jeden Fall die besseren Menschen sind. Und wie in John Hillcoats The Road (2009) verortet  The Book Of Eli (2010) der Regie-Zwillinge Albert und Allan Hughes (Menace II Society, 1993; From Hell, 2001) seine Handlung in einer postapokalyptischen Welt, in welcher sich der Protagonist als Bewahrer von menschlichen Werten gegen die allseits obwaltende Entmenschung behaupten muss.

The Book Of Eli

Das Besondere an The Book of Eli ist jedoch, dass der Film seine Heilswirksamkeit nicht aus der Wiederentdeckung menschlicher Tugenden selbst herleitet, sondern aus der Heiligen Schrift an sich. Deren allerletztes Exemplar besitzt Eli (Denzel Washington), denn Bibeln sind rar, seit die Menschheit im Ergebnis des religiös motivierten Nuklearkrieges sämtliche Exemplare im Volkszorn vernichtete um daraufhin der analphabetischen Verrohung anheim zu fallen. Das ist 30 Jahre her. Seitdem wandert Eli eremitengleich durch die Wüstenei, die einst unsere Welt war. Getrieben von einer mystischen Erfahrung führt ihn sein Weg nach Westen um Das Buch an den Ort zu bringen, wo es seine universal-eschatologische Wirkung entfalten kann. Eli weiß, dass von seiner Mission die Rettung der Menschheit abhängt.

The Book Of Eli

Diese Idee ist originell, denn Anknüpfungspunkt ist nicht etwa eine exemplarische Ethik, die praktisch nach Sodom und Gomorrha getragen werden soll, sondern ihre abstrakte Kodifizierung – die Bibel als repräsentatives Regelwerk gemeinschaftlicher Werte. Da Armageddon bereits stattgefunden hat,  geht es hier zunächst nur um theoretische Restauration der Weltordnung. Das zu ermöglichen ist Ziel und Anliegen des Protagonisten und nicht etwa der Eingriff in die postapokalyptische Welt. Diese indes ist – seit George Millers Mad Max (1979) genretypisch – bevölkert von hirnamputierten Rockern, die mordend und vergewaltigend verdeutlichen, wie weit der Mensch sinken kann. Mit solchen macht Eli, der erstaunliche Nahkampfqualitäten besitzt, kurzen Prozess, falls sie seine Mission stören.

Dass es sich bei The Book Of Eli eigentlich um einen messianisch überformten Western handelt, wird spätestens klar, als Eli als Fremder in einer namenlosen Ruinenstadt mit dem dort herrschenden Tyrannen Carnegie (Gary Oldman) in Konflikt gerät. Carnegie lässt seine Schergen nach Büchern fahnden, oder genauer, nach dem Buch. Denn er weiß um die Macht des Buches, mit dessen Hilfe er seine Herrschaft über die Menschen durch Nutzung der „richtigen Worte“ ins Unermessliche steigern kann. Und so stehen sich echter und falscher Prophet alsbald unversöhnlich gegenüber: Alle Mühen Eli und Buch für sich zu gewinnen – einschließlich der organisierten fleischlichen Versuchung in Gestalt von Carnegies Stieftochter Solara (Mila Kunis), prallen an der prophetischen Erhabenheit Elis ab. Da der eine nicht hergibt, was der andere will, kommt nun der genretypische Actionpart des Films so richtig in Gang.

The Book Of Eli

The Book Of Eli ist weder Literatur- noch Comicverfilmung, auch wenn die Handlung und die Figurenzeichnung letzteres vermuten lassen. Das Erstlingswerk von Drehbuchautor Gary Whitta reiht Gleichnisse und Symbolismen mit solchem Eifer aneinander, als gelte es eine weitere Bibelgeschichte mit massentauglicher Low-Level-Chiffre zu schaffen. Mit diesem Knobel-Faktor geht der Film qualitativ weit über andere ähnlich gelagerte Produktionen à la Kostners Postman (The Postman, 1997) hinaus. 

Was an The Book Of Eli jedoch irritiert, ist, dass die Gestaltung und Montage keinen einheitlichen Duktus finden. Wenn zum Beispiel Eli in der Exposition eine Bande von Wegelagerern niedermetzelt, dann greift Don Burgess’ Bildgestaltung zu scherenschnittartigen Gegenlichtbildern im Stile der graphic novel. Andererseits hält der Film an naturalistischen Gewaltdarstellungen à la Eastwoods Erbarmungslos (Unforgiven, 1992) oder an epischen, farbentsättigten Bildern postapokalyptischer Landschaften mit imposanten Artefakten der vergangenen Hochzivilisation fest. Eine ähnliche Unentschlossenheit betrifft die Schauspielführung und Figurenzeichnung. Zwar kommt mit dem verschüchterten Mechaniker (Tom Waits) oder dem kleinbürgerlichen Kannibalenpärchen Martha und George (Frances de la Tour und Michael Gambon) etwas Humor auf, jedoch dominiert der unerschütterliche Ernst, mit dem Denzel Washington den Mann in prophetischer Mission gibt. Hieran ändert auch Gary Oldmans patentierter Irrer wenig, der in bewährter Weise derart über der Bösewichtsnorm liegt, dass die Figur zur Karikatur wird.

The Book Of Eli

Dass die Sache am Ende doch ernst gemeint ist, verdeutlicht schließlich der innovative, sphärische und unaufdringlich-reduzierte Soundtrack von Atticus Ross, Leopold Ross und Claudia Sarne, der mehr Illustration der Innenwelt des Protagonisten denn der Aktionen des Filmes ist. Und verdeutlicht man sich die Bürde, die Eli zu tragen hat, kann einem das Lachen schon vergehen.

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Kommentare


uenal

ich muss zuerst hinzufügen dass der Film sehr gelungen ist. Danzel Washington ist ein sehr guter Schauspieler. Aber was mich persönlich gesört hat ist speziell das ende des films. Wo der eine die Bibel in das Regal stellt wo noch andere Bücher standen. Diese anderen Bücher waren andere Religöse Bücher wie dem Quran z.B. ich verstehe nicht waren die Bibel symbolisch schön gross war und die anderen Bücher zienlich kleiner. das ist doch wieder soetwas wie versteckte poboganda. wie konnte mann diese Bücher gleich gross darstellen. wieso muss man hier wieder klassefizieren. enttäsucht. so kann die welt nie zu einem friedenvollen ort werden


Michael

Ich finde den film sehenswert.. es steckt eine gewisse wahrheit dahinter, das die menschen den glauben (hier eben dargestellt durch die bibel) brauchen um hoffnung zu haben.

@uenal: Hast du dir schonmal überlegt das die Bibel das buch ist, um welches sich der ganze film dreht.. sie ist etwas ganz besonders.. darum auch größer wie die anderen bücher...
dein kommentar ist für mich nicht nachvollziehbar.


Reznik

Das Buch soll aber mitnichten der Rettung der Menschheit dienen! Es landet in einem Regel in der Abteilung 'Theologie' neben Koran und Thora, es ist eben nur ein Buch. Warum wird das in jedem zweiten Review falsch dargestellt? Wahr ist wohl die Bedeutung für Eli selbst, für die Menschheit aber war das Buch vor allem der Auslöser des Krieges.

Ansonsten eine sehr treffende Kritik, eine der wenigen! Vielen Dank!

Der Film sticht in seinem Genre wirklich deutlich hervor. Leider hat er IMHO dennoch zwei starke Schwächen. Zum einen die total unnötige und nervige Rolle der Mila Kunis, die vermutlich nur wegen der Hollywood-Schauspielerinnen Quote einen Platz gefunden hat, und zum anderen der Twist zu Ende, der dem Film irgendwo den ausgesprochen unangenehmen Realismus raubt.


hingucker

Schönes Endzeit-Action-Stück. Wer sich einfach und gut unterhalten will, ist hier richtig. Die Kampfszenen sind super und gut plaziert. Die letzten 15 Minuten sind zwar geprägt von einem recht naiven Religionspathos, aber das reicht nicht um den Film zu verreißen.


koerschgen

ich kann uenal nur recht geben. der film ist ein kommerzielles produkt für einen westliche/christlichen markt.
ich finde es auch äußerst fragwürdig in zeiten, in denen allerorst xenophobie herrscht und vermeintlich christliche/islamische/etc. paradigmen zitiert werden, um gewaltakte zu begründen, die bibel als so herausstechendes werk unter den religionsschriften herauszustellen. ich (als atheist) kann zwischen diesen schriften eh kaum differenzieren - es sind zusammengetragene lebensweisheiten, richtlinien und normen für ein soziales zusammenleben...die eigentlich alle mehr oder weniger sagen: seid nett zueinander. somit ist es in meinen augen sogar fast ein diskriminierender film...allerdings ..wie gesagt, es ist halt ein für eine spezifische zielgruppe formatiertes produkt.
btw. schade hughes brothers, ich hatte mir nach menace und from hell mehr erwartet als ein übermütiger genremix...da kann auch mein freund gary oldman nix mehr retten...
und ja, mila kunis rolle war auch recht überflüssig...aber wie schon oben genannt, eine hollywood-schnecke musste halt rein..alles für die wertschöpfung!


nur

the book of eli erinnert sofort an mad max ,the postman,the day after,...
es handelt sich meiner meinung nach um kein meisterwerk jedoch würde ich mir diesen film doch auch ein zweites mal ansehen.von einer skala 1-10 gebe ich diesem film eine 6,5
warum wurde die bibel als buch gewählt? ich nehme an ,da es sich wie auch beim koreanischen jikji um eines der ersten und ältesten gedruckten bücher handelt.lange galt die gutenberg bibel als das älteste buch nun laut unesco das koreanische jikji.
ich würde mich nicht so auf die richtung der religion versteifen. ich entnehme dem film, dass der mensch ohne glauben (nicht nur religiöser hinsicht) ohne wissen ,ohne lebensregeln,... sich nicht sonderlich von einem raubtier unterscheidet.daher die typische rolle des belesenen machthungrigen, den ungebildeten und mordlustigen banditen, das naive hübsche mädchen das man erretten will etc....
wenn es ums eigene überleben geht stirbt in den meisten menschen wahrscheinlich zuerst das menschsein.


vendetta

Ich kann diesem Film nichts abgewinnnen. Brutale, ästhetisierte Abschlachtereien kombiniert mit einer pathetisch-albernen Messias-Pilgereise... Geht es noch alberner?

Aber noch viel störender an diesem Machwerk ist die ebenso dreiste wie gefährliche Botschaft, dass die Tat für den eigenen Glauben alles rechtfertigt,..vor allem das Morden.

Die genretypische glanzvolle Darstellung des Helden in Kombination mit solch einer sozialethisch verwerflichen Handlungsmotivation deselbigen ist heutigentags nicht mehr leichtfertig als Genremix abzutun.
ICh frage mich wirklich, haben die beim Drehbuchschreiben auch mal über den Unsinn nachgedacht, den sie da verzapft haben?


juergen

Für mich ist dieser Film ein weiteres Indiz für die Besessenheit derer, die auch postapokalyptisch noch an "God's own land" glauben wollen - ein überaus fundamentalistischer road thriller. Es muss einem eigentlich so richtig Angst werden vor dieser aktuellen US-Weltanschauung,vor dieser grausamen Mischung aus übersteigertem Wildwest-Heldentum und fanatischem Sendungsbewusstsein.


Gerry

Vendetta

Ich finde das reine Geschmacksache! Wenn man reine Realitätsfilme anschauen möchte dann sollte man sich vielleicht das Traumschiff anschauen.

Ich finde den Film genial gut gemacht, ein toller Denzel Washington und eine gut dargestellte Story...kann man sich gerne auch ein zweites mal anschauen.


sky1

ich weiss nich was alle gegen diesen film in kombination von bibel und gewalt haben... ich(als [ernster] christ)finde es ganz und gar nicht schlimm. wieso? für mich is das teilweise eine widerspiegelung der damaligen zeit(im jahre 0 und alles davor und danach). Auf der straße war es gefährlich, und niemand ist ohne ein schwert unterwegs gewesen, und erstrecht nicht alleine! Mord und todschlag waren damals „normal“. Ausserdem: die bibel sagt nicht, lass dich abschlachten, wenn jemand dich abschlachten will, oder lass dich töten weil jemand den glauben den du lebst missbrauchen will. Ganz im gegenteil: weil seinen glauben leben will, dann muss er ihn auch verteidigen, so wie eli in diesem film.
Und auch so weiss ich nicht wo in diesem film die viele abschlachterei und das viele blut sein soll.(man gucke da lieber saw oder hostel….das ist aufjedenfall sinnloses abschlachten und übermäßig viel blut!)
wer den twist am ende nicht mochte, weil das irgendwie zu unrealistisch wirkt…. 1)wieso guckt der jenige dann überhaupt (unterhaltungs-) filme….2)ich finde das überhaupt nicht unrealistisch, noch nie was von „zufällen“ gehört? Selbst in unserer realen welt und nicht in dieser fiktiven filmwelt passieren „zufälle“ die einfach nicht sein können, und doch sie passieren. wer also nicht an „zufälle“ glaubt, der lebt eigentlich in einer sehr traurigen und trüben welt. 3)Ausserdem hieß der protagonist nicht zufällig eli…welcher ein prophet des alten testaments war….und oh sieh….der war auch blind…
@ vendetta: gerade dieser film sagt nichts über das rechtfertigen eines mordes durch seinen glauben aus; denn wann hat eli dort denn getötet? nur wenn man ihn töten wollte, zb. der kampf im tunnel, die leute wollten ihn essen, usw. (mit ausnahme in der bar, der typ mit der katze, aber das war wohl eher ein unfall :S) diese vielen kämpfe waren alle eigentlich nur notwehr seitens eli. Der protagonist ist ja auch kein terrorist oder sowas.
@ koerschgen : wenn du nicht weisst worum es in der bibel(ich kenne nur die bibel) geht, dann solltest du sie lieber auch nicht einfach "zusammenfassen"

Zum film selbst: mir hat der film sehr gefallen, die vielen parallelen zur bibel(man könnte fast sagen, das ist die bibel nacherzählt in der postmodernen zeit(also unserer zeit), der twist am ende, auch wenn die story eigentlich eher in 10 min erzählt ist, aber daran solls nicht liegen, bzw. daran hab ich mich schon gewöhnt, weil ich kaum noch einen film kenne, der wirklich viel viel story hat, leider. Was mir noch sehr gefallen hat, sind die vielen bilder der „endzeit“, die haben einem echt das gefühl gegeben, die menschheit hätte sich selbst ausgelöscht.
Aufjedenfall sehenswert, für christen, wie auch für nicht christen.


Visionär

Ich kann den kritischen Stimmen hier nur zustimmen: der Film ist in seiner Aussage ganz großer Schwachsinn. Der Film beschreibt in der Pilgerreise keine subjektive Handlungsmotivation des Protagonisten, sowas hätte man sich ja noch gefallen lassen können, sondern überzeichnet die Person des Eli anhand der Bibel schon weit am Anfang mit einer religiös-messianischen Bestimmung, die unterschwellig eindeutig fundamentalistische Züge birgt. Ein messianischer Auftrag, deretwegen der "Held" auch moralisch über alles erhaben ist, selbst wenn er z.B. selbstherrlich und selbstgerecht verletzt, tötet und (Leichen) plündert oder auch einfach mal wegschaut, wenn Schurken agieren. Die Idee mit der Bibel ist imho ein ganz großer Griff in den Klo. Gerade die Bibel sagt: "Du sollst nicht töten" (Gebot 5) und im neuen Testament fügt Jesus sogar noch das Gebot der unbedingten Nächstenliebe hinzu. Und nun also die Geschichte von einem, der auszog, die Heilige Schrift mit Schwert, Kugeln und viel Knallbumm gegen die Unbill einer degenerierten Endzeitgesellschaft zu verteidigen. Das hat nichts mit christlichen Werten und Einstellungen zu tun. Ganz im Gegenteil (auch wenn gewisse Forumsteilnehmer dies behaupten).

Der Film bietet viele Schauwerte, ohne Zweifel. Das postapokalyptische "Design" ist erschreckend gut gelungen. Umso enttäuschender dieser billige und völlig deplazierte Plot. Hätte man statt der Bibel z.B. den Koran überbracht, und dieser wäre am Ende in gebundener Form das größte Buch im Regal gewesen... der empörte Vorwurf der fundamentalisch-ideologischen Übersteigerung wäre bestimmt dagewesen. Aber in Bezug auf die mehr oder weniger vertraute Bibel ist das scheinbar ok.

Der Film verhebt sich thematisch ordentlich. Schade eigentlich. Ich persönlich habe nichts gegen drastische Action einzuwenden. Aber als Actionunterhaltung verdirbt das überfrachtete und völlig deplazierte Thema die Lust auf's Popcorn. Als gesellschaftskritischer Film "mit Sendungsauftrag" ist das Motiv nicht mal ansatzweise (er)tragbar ausgearbeitet worden. Hinzu kommt eine eher durchschnittliche Leistung der Schauspieler. Insgesamt ist der Film daher eine Enttäuschung.


koerschgen

@sky1
ich denk schon, dass ich weiß "worum es in der bibel geht". aber ich sehe, meine interpretation bzw "zusammenfassung" gefällt dir nicht...
mein punkt war aber auch ein ganz anderer. die frage, ob die bibel nun gerade die einzige grundlage für eine geordnete, soziale gesellschaft sein kann, im gegensatz zu den schriften der anderen weltreligionen. so wie im film beschrieben. diesen ansatz halte ich für borniert, nicht zeitgemäß und auch fehl am platz.
aber da ich ja nicht weiß, wovon ich spreche und du nur die bibel kennst, werden wir es wohl nie klären können...


Bobstar

@koerschgen

Wo wird dargestellt das die Biebel das Maß der Dinge ist "...im gegensatz zu den schriften der anderen weltreligionen."

In meinen Augen macht der Film keine Aussage darüber "ob die bibel nun gerade die einzige grundlage für eine geordnete, soziale gesellschaft sein kann, im gegensatz zu den schriften der anderen weltreligionen."

Hast du dafür eine Quelle oder ist das nur eine hypothese deinerseits.

Es werden keine Vergleiche zu anderen Theologischen Schriften gemacht, außer am Schluss wo die Biebel genau wie die anderen Th. Schriften ins Regal gestellt wird, nicht an einem erhabenen Platz sondern gleichgestellt.

Gleich gut oder gleich schlecht, die Interpretation ist dem Zuschauer überlassen.


koerschgen

@ bobstar

na, also in dem film gilt die bibel ja als der heilige gral, der ring, der schatz, den es zu erbeuten heißt. für die gemeinschaft, die ja schon alle anderen dokumente der anderen weltreligionen zusammengetragen hat, ist der fund der bibel ja das highlight... für gary oldman ist es auch der absolute knaller...
es stellt sich für mich eindeutig so dar, dass die bibel der schlüssel zum gesellschaftlichen leben ist.
das ist für mich keine hypothese sondern einfach handlung des films, der auch als quelle fungieren sollte ;-)






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