Sin City – Kritik

Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot.

Sin City

Aus der Masse der in den letzten Jahren immer zahlreicher werdenden Comicverfilmungen, die meisten, von Spiderman (2002) über Elektra (2005) bis hin zum neuen Batman Begins (2005), auf Superhelden-Geschichten basierend, ragen Versuche heraus, die die Ästhetik anspruchsvoller Comics nahezu ohne Abstriche auf die Leinwand zu transferieren versuchen.

Für dieses Unterfangen sind die Möglichkeiten entscheidend, die computergenerierte Bilder neuerdings eröffnen. Mit Immortal (2004) versuchte sich jüngst Comiczeichner und Regisseur Enki Bilal daran und hatte zumindest in der Hinsicht Erfolg, dass sich die Bilder des Films ohne Probleme als Panels aus seinen Comics vorstellen ließen.

Auch an der hauptsächlich von Robert Rodriguez verantworteten Verfilmung des Comics Sin City wurde Autor und Zeichner Frank Miller selbst als Mitregisseur hinzugezogen. Das soll wohl den gelungenen Transfer der Comicvorlage in den Film sichern, dem Projekt aber vor allem die Aura größerer Authentizität geben.

Die Comics der Sin City-Reihe erschienen zwischen 1991 und 2000; Rodriguez und Miller haben aus den darin enthaltenen kurzen und längeren Geschichten für den Film drei Episoden herausdestilliert, die in einzelnen Szenen und Momenten nur lose miteinander verschränkt sind.

Marv (Mickey Rourke), ein Schrank von einem Mann, sucht in Basin City, dem Handlungsort des Films, nach dem Mörder der einzigen Frau, die ihm jemals Zuneigung entgegen gebracht hat, und stößt dabei auf einen bestialischen Frauenmörder. Der Polizist John Hartigan (Bruce Willis) hält einen Psychopathen davon ab, ein kleines Mädchen zu ermorden, eine Intrige zwingt ihn dann aber ins Gefängnis. Als er entlassen wird, macht er sich auf die Suche nach der inzwischen erwachsenen Nancy (Jessica Alba), bringt sie damit aber ebenso wie sich selbst in große Gefahr. Dwight (Clive Owen) kämpft mit der Prostituierten Gail (Rosario Dawson) gegen einen Polizisten (Benicio del Toro) und schließlich die Angriffe der Mafia.

Die Welt von Sin City ist schmutzig, von sadistischen Mördern und Perversen bewohnt; ein wenig Hoffnung und Licht ist nur gegen große Opfer zu gewinnen. Millers Comics beziehen sich in ihrer strengen Schwarz-Weiß-Ästhetik und ihrem lakonischen Sprachduktus auf den Film Noir, färben die dort ohnehin schon negative Weltsicht aber noch düsterer; insbesondere ist Sin City äußerst und explizit brutal. Die Bösen sind in diesem Universum so abgründig und jenseits aller Moralvorstellungen – sehr schön ist dabei Elijah Wood als stummer Frauenmörder und Kannibale gegen den Strich gecastet –, dass das nur kaum weniger brutale Morden der Guten wie eine Reinwaschung vom Bösen erscheinen soll. Sin City will so ein morality tale mit den ästhetischen Mitteln des Splatterfilms sein, nur mit weniger Rot.

Eine der wenigen Gewissheiten scheint in dieser Welt zu sein, dass starke Männer gebraucht werden, um die Schwachen zu schützen, und die sind vor allem weiblich. Anders als im Film Noir sind die vermeintlich schwachen Frauen hier tatsächlich schwach – dann zugleich sind sie „Engel“, also unschuldig, blond und schön. Oder sie sind Prostituierte, die aber in der Welt von Sin City einen ganzen Stadtteil zu ihrem eigenen Territorium gemacht haben, das sie mit Schwert und Maschinenpistole zu verteidigen wissen; schön und edel sind sie dennoch.

Dass es sinnvoll sei, wenn sich ein alter Mann für eine junge Frau opfert, scheint noch die konsequenteste Haltung zu sein, die in Sin City vertreten wird; statt Ethik liefert der Film aber nur eine konsequente Ästhetik ab. Die Filmbilder entstanden fast vollständig am Computer, die Schauspieler agierten weitgehend vor leeren Wänden, die Bilder von Basin City wurden nachträglich eingefügt.

Der Film wurde dann fast komplett in Schwarzweißbilder übersetzt. Diese Farbwahl soll nicht nur die Nähe zum Comic herstellen, der sich in zahlreichen Einstellungen immer wieder zitiert findet, sondern natürlich auch den Rückbezug zum Film Noir. Diese ästhetische Haltung genügt aber nicht, um den Film zu tragen; das doch sehr ungewöhnliche Schwarzweißbild verweist zudem immer wieder darauf, wie sehr es künstlich hergestellt wurde – ein Eindruck, der in den wenigen Momenten noch verstärkt wird, in denen das Grau von leuchtenden Farbtupfern durchbrochen wird: den blauen Augen einer Frau, einem roten Kleid. Gelegentlich kippt Sin City auch ins bemüht Komische, wenn etwa ein Auto wie in einem alten Cartoon etwas zu albern über eine Kuppe springt. So recht will sich das nicht ins Gesamtgefüge des Films einpassen.

Dieses postmoderne Spiel mit der Sichtbarkeit der eigenen Produktionsmittel ist sicher gewollt, verweist doch Rodriguez mit zahlreichen Elementen ebenso wie der Episodenstruktur des Films auf seinen Mentor und Freund Quentin Tarantino, der auch als Co-Regisseur einer Szene in Erscheinung tritt.

Sin City ist als ästhetisches Experiment durchaus sehr sehenswert. Das Spiel mit Filmgenres, Gewaltszenen und den Konventionen machohafter Männlichkeit ist in Tarantinos Filmen jedoch origineller, und so kann sich Sin City nie ganz davon lösen, wie ein teurer Epigone von Pulp Fiction (1994) zu wirken.

Trailer zu „Sin City“


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Kommentare


Alena

Voll geil ich liebe ELIJAH Wood
Ich denke mal alle die ihn sau geil finden lieben ihn


Norbert

Reife Leistung, Deine Schlussfolgerung... lol


kommlounge

DER Film des Jahres, zumindest in der OV-Fassung. Knaller, absolut empfehlungswert!!


karoshi

langweilig! und was sucht eigentlich alexis bledel (rory von den gilmore girls) in dem film? ruft ihre mama an, ha, ha, schon besser gelacht. und dieses computerschwarzweiss sieht doch auch eher komisch aus. hype!


thorn

Ich LIEBE den Film. Dieser Film ist Gott und wischt mit dem ganzen anderen Dreck, der uns dieses Jahr als "Blockbuster" verkauft werden soll, den Boden auf! Wer was anderes behauptet, dem sei folgendes gesagt:
"I took away his weapon..both of them"
Unbedingt die OV angucken!!!


latin

Das Gefühl, dass der Film Dir geben wird, ist schwarz - dunkel - noir. Und dieses Gefühl wird Dich nicht mehr loslassen. Noch Tage und Wochen später. Wenn der kalte Regen Dir in den Nacken läuft. Wenn Du nachts in die falsche Strasse läufst. Wenn Du in einer gottlosen Bar in die Augen Deines Engels sehen wirst.
Ya.. fuckin damn right. Good Movie.


dani

Wirklich einzigartiger Film! Großes Kino. Ich bin begeistert.


Dr Estranho

O Filme do ano Porra!!!!


jack_jeneck

Die Verpackung, sprich die Aufmachung ist wirklich gut gelungen,jedoch lässt der Inhalt vermuten, dass die Macher vor und während des Drehs ihre eigenen Gehirne in den Mittagspausen gefressen haben.


performer

geh lieber wieder ins mainstreamkino, rochus.der film ist einfach zu böse für dich.
gruß an alle, performer


raphael schmidt

Also das ist mal wieder ein so perfekt gelungener Gestörter Film.
Hab ja bei den alten Tarentino-Filmen schon gedacht dass das fertig mit der Welt ist aber ich wurde positiv überrascht - es geht noch krasser!!!
nur zu empfehlen


Dom

Gigantisches Kinoerlebnis. Die schwierigsten und kompliziertesten Gefühl(e/konstelationen) werden wunderbar dargestellt und überzeugen jeden Kinobesucher von dem Drama in Sin Ciy und - wenn man es zulässt oder nich - man fühlt mit den Darstellern mit und versteht die grausame Brutalität die Gerechtfertigt ist. Ganz nach dem Motto "keine Gerechtigtkeit ohne Sünde"!

10 von 10 Punkten: Kinoerlebnis der extra Klasse; nur zu empfehlen!


Petschorin

Der Kritik an diesem Film stimme ich weitgehend zu; hier nur zwei Anmerkungen:

Dieser Film ist zwar äußerst brutal, jedoch ist diese Brutalität anders eingesetzt als in früheren Filmen von Rodriguez. Ich denke da speziell an den letzten Teil der Desperado-Trilogie, bei dem zwar ein Staraufgebot Gutes versprach, die Umsetzung wegen der Brutalität um der Brutalität Willen langweilte. Bei diesem Film ist die Brutalität so überzogen, daß sie nichts mehr mit der Welt von uns Normalbürgern zu tun hat. (Die sehr viel banalere Gewalt aus "Fight Club" ist ja gerade deswegen so schockierend, da man ihr an jeder Straßenecke begegnen kann.) Die dargestellt Rohheit ist als Stilmittel verwandt, daß die dargestellt Welt nichts mit unserer Welt zu tun hat: Keine häßlichen Frauen, man ist entweder gut oder böse, usw. Den moralischen Aspekt von diesem Film sollte man nicht überbewerten.

Das Verdienst von Rodriguez ist aber ein anderes: Durch die besondere Ästhetik sticht dieser Films aus der Masse heraus. Gerade die Farbgebung, das Flächenhafte das Schemenhafte machen diesen Film interessant.

Ästhetik und Brutalität sollen ein Widerspruch sein? Anthony Burgess (der Autor von "Uhrwerk Orange") sah das auch anders und sprach von der "Ästhetik der Gewalt". Da kann man natürlich anderer Meinung sein, aber den Film sollte man sich trotzdem ansehen.


Markes

Habe gerade „Sin City“ gesehen und kann vor dem Genuß nur dringend warnen, da es sich um einen Hochglanz-Werbefilm für Folter handelt, der auch gut vom Pentagon finanziert sein könnte. Ich sage dies als Fan von so psychotischen, gewaltdurchseuchten und bewußtseinsverschmutzenden Filmen wie Funny Games, Nightmare on Elmstreet und Lost Highway (die alle in ihrer Zerstörungswut noch so etwas wie eine Lehre, einen sinnvollen Gedanken, zumindest Differenzierung oder etwas Menschlichkeit in sich tragen, und die ich daher zumindest ambivalent betrachte).



Nix gegen Gewalt, Folter, Wahnsinn, Rache und Hass als Elemente in einem Film, aber diese dann auch noch zu besingen, und einem als das einzig Wahre zu verkaufen (mit einem Sack von anderen Lügen im Gepäck) macht den Film zu einem gefährlichen Machwerk. Daß dies noch mit – wirklich – brillanter Ästhetik und einfallsreicher Filmtechnik, mit Augenweide-Einstellungen, phänomenalen Schauspielern und präzisem Timing geschieht, setzt der Katastrophe noch einen obendrauf.



Def. „Folter“: Mehr daneben benehmen können sich Menschen nicht.


superkiller

Gegen diese "Geschichten" sind Braindead oder Pulp Fiction, die ich übrigens sehr mag, purer Humanismus. Allmachtsfantasien eines gestörten Teenagers, nichts weiter. Nur muss man daraus keinen Film machen.


Karli Konste

Endlich wieder ein Fim, der sich traut, etwas Neues zu bringen.

Kinderfilme sind abgeschafft!

Die 18er führen!!


Reemt Kronhardt

VorSicht Film.

Es ist ein Comic!
Unbestritten. Comics sind eine eigene Kunstform. Nicht erst seit Superman machen
Superhelden, Monster und Freaks auch die Leinwand unsicher. Letztes Beispiel für
eine bildtechnisch gelungene Umsetzung: Sin City. Starbesetzung. Eindrucksvolle
Bildinszenierungen von nie dagewesener Intensität und Eindringlichkeit. Die
handelnden Schauspieler werden dabei zur Staffage. Über allem trohnt leider nur –
die Form.

Form follows function?
Schauen wir mal näher hin. Eigentlich stoßen uns diese Bilder ab. Mal ehrlich.
Aber wir alle wissen aus unserer psychologisch-kunstwissenschaftlichen
Halbbildung – das Hässliche zieht unsere Blicke magisch an. Das funktioniert auch
bei Sin City ganz fantastisch. Das funktioniert aber auch bei Mary Schelleys Frankenstein oder bei David Lynchs Elefantenmensch. Mit einem Unterschied. Der Mensch steht bei Lynch, Shelley etc. immer im Mittelpunkt, sei er noch so häßlich oder verzerrt, noch so gemein oder verwirrt. Es sind immer Menschen, die leiden oder Leid zufügen. Das kann man noch nicht einmal Romeros Zombies absprechen. Und die sind ja nun wirklich häßlich.

Art follows function?
Schafft der Film das, was der Comic damals geschafft hat? Gezeichnete Bilder haben immer den Charme, dass sie den Betrachter selber weiterdenken lassen. Es gibt immer noch eine weitere Ebene wie beim Lesen eines Buches, die in der Fantasie des Lesers
und Betrachters neue Bilder entstehen läßt und Träume erweckt. Das ist auch
leider das Dilemma des Films. Er zieht alle unsere Sinne so sehr in den Bann,
das zum Denken und Träumen kein Raum mehr im Kopf bleibt. Sin City schafft keine
weitere gedankliche Ebene, weil er ein Film ist. Vordergründig, eindimensional
und vor allem – emotionslos und abgrundtief kalt. So kalt, das man im Kino frieren möchte.

Es ist doch kein Comic?
Fazit - Sin City ist kein Comic. Es ist ein Film. Ein zunächst handwerklich exzellent gemachter Streifen mit guten Schauspielern. Mit einer haargenau an den Comic angelehnten Handlung. Mit einer alptraumhaften Atmosphäre. Mit dem Charme eines Werbespots.Mit einer seriellen Anhäufung unerträglicher Abscheulichkeiten, die tief in die seelischen Abgründe eines Filmemachers und eines verstörten Comiczeichners blicken lassen. Kurz
gesagt- ein Film, den man schnell vergessen wird.


Aber es ist Kunst.
Unter diesem Oberbegriff haben ja schon ganz andere Zeitgenossen Reichstage oder Wahrheiten verhüllt. Ist etwas erstmal mit diesem Gütesiegel versehen, dann ist es unantastbar. Damit wird sogar ein gewaltverherrlichendes Roadmovie des gleichen Regisseurs gleichsam zu Kultstatus erhoben. Ohne zu hinterfragen, welche Wertvorstellungen hier bedient werden. Ganz zu schweigen von der Frage nach der Moral von der Geschicht‘. Sin City wird man schnell vergessen haben. Und das ist gut so. Andere Regisseure werden kommen, und das Gleiche versuchen. Es kann nur schlechter werden. Kompliment an Robert Rodriguez.

In diesem Sinne: Holt Eure Kinder von der Straße!


Anna

"Alptraumhaft", "surreal", "grotesk" - drei Adjektive, die beinahe zwanghaft als Reaktion auf Robert Rodriguez’ Gewaltorgie "Sin City" kamen.

Ein Film, der versucht formalästhetisch, inhaltlich und technisch neue Wege zu betreten, als unangenehmer, optischer Bruch zum alltäglichen freundlich-kitschigem Hochglanz-Kino. Diese düstere, computeranimierte, Schwarz-Weiß Welt hat nur einen Haken: Sie ist so offensichtlich, so aufdringlich künstlich, dass der Film zum Teil ins Cartoonhafte abzugleiten droht. Was das für die Intensität der dargestellten Gewalt bedeutet, ist bekannt: Wenn Bugs Bunny zum xten Mal von einem herabfallenden Klavier zerquetscht wird, lacht sich selbst mein 5-jähriger Bruder kaputt, Gewalt wird zum Running Gag. Ähnlich verhält es sich mit den Schlachtszenen in "Sin City". Die kantige, scharf umrissene, digitale Filmwelt bietet keinerlei Identifikationsangbote, sie ist so wenig organisch, dass selbst sintflutartige Blutströme zu grellbunten Farbklecksen verkommen. Das ist vom ästhetischen Standpunkt zwar durchaus interessant, der emotionalen Komponente des Films aber eher abträglich. "Sin City" nimmt sich aus wie eine Apokalypse-Darstellung von Dürer - der Betrachter wird nahezu erschlagen von all den abgetrennten Körperteilen, entstellten Fratzen und vielfachen Foltermethoden. Inmitten dieser Bilderflut bleibt wenig Sinn für Details, alles geht in einem einzigen lautstarkem Spektakel unter. Rodriguez wartet mit schockierenden, prägnanten Einzelbildern auf, aber er lässt dem Zuschauer keine Zeit diese auf sich wirken zu lassen. Infolgedessen stumpft der Rezipient ab; nimmt zuletzt kaum noch Anteil am Schicksal der Protagonisten, nach dem Motto: Einer mehr oder weniger macht jetzt auch nichts mehr aus. Das Verhalten der Figuren trägt sicher auch dazu bei: Bis auf wenige Ausnahmen (Shelly alias Brittany Murphy) zeigt keine von ihnen irgendwelche nennenswerten Emotionen, außer einen fast funktionalisierten, automatisierten Blut- und Rachedurst. So verlaufen die 2 Stunden in der stilisierten Welt von "Sin City" wie ein in die Länge gezogener Werbefilm. Trotz allem ist die stilistische Innovation zu loben, ebenso wie die Darsteller, die zum Teil völlig entgegen ihrer sonstigen Rollenprofile gecastet wurden (allen voran Elijah Wood als perverser Serienmörder)und den Film damit um so mehr zu einem ironischen Seitenhieb auf das Wohlfühlkino machen.

So ist "Sin City" Fiktion einer urbanen Hölle, eine künstliche Welt aus den Abgründen menschlicher Perversität - die in ihrer Hässlichkeit zwar fasziniert, aber augenscheinlich nichts mit uns zu tun hat.


BoooM

Ich muss ehrlich zugeben, dass der Film äußerst brutal ist und dass die Gewalt allgegenwärtig ist. Der Film ist meiner Meinung nach dennoch sehr gut gestalltet. Die Story ist gut und bleibt die ganze Zeit spannend. Aber das wirklich Bemerkenswerte an "Sin City" ist seine szenische Umsetzung. Es soll kein Film wie wir das kennen sein, es soll ein Comic sein. Die Regisseure haben sich gewaagt etwas Neues und äußerst Kreatives zu machen und das ist ihnen einmalig gut gelungen.
Ich bin von diesem Film fasziniert und kann ihn nur weiter empfehlen (natürlich nur an den vorgeschriebenen Altersgruppen).


matokla

In der Rezension wird deutlich, dass der Autor keine der Comic-Vorlagen gelesen und somit auch nicht verstanden hat, wie gut die Adaption wirklich gelungen ist - Schade.


Cleaner

Der war einfach nur GEIL!
Auch wenn ich sonst nicht so auf solche Filme Stehe.
GEIl! GEIL! GEIL! GEIL!


Theresa

Der Film hat mir überhaupt nicht gefallen! Ich habe wie hier ein paar mal gesagt wurde versucht zwischen den Zeilen zu lesen, aber ich fand ihn trotzdem mehr als sinnlos! Ich hätte mir mehr erwünscht besonders durch die grandiose Besetzung der vielen Hollywood-Größen, aber ich wurde wirklich enttäuscht! Und für meinen Geschmack war er wirklich zu brutal, da ich unter einem guten Film kein Gemetzel oder willkürliches Ballern verstehe! Der einzige Pluspunkt bei diesem Film ist der gute Look! Die einzelnen Farbakzente sind gut gemacht und lockern das schwarz-weiße Bild auf! Aber das ist auch schon der einzige positive Aspekt! Und der hier angesprochenen "schwarze Humor" ist ja nicht schlecht in der Regel, doch hier ist er wirklich derb und einfach nur makaber! Nein, ich kann diesen Film keineswegs weiterempfehlen! Für mich war die Eintrittskarte reine Geldverschwendung, die ich in einen besseren Film hätte anlegen können! Fazit: :( 0 Punkte für einen Film der hohe Erwartungen weckt und diese keineswegs erfüllen kann!


mann mit geschmack

ich kann mich einigen kollegen überhaupt nich anschließen!
dieser film ist primitiv augedrückt "EINFACH NUR GEIL!" und ist ein zweifelloser KULTFILM, bei der sich der kultregisseur robert rodriguez selber übertroffen hat. ich habe einen sehr anspruchsvollen geschmack, der bei SIN CITY voll auf seine kosten gekommen ist. mich durchfloss ein gefühl von einem comic, das mich umgehauen hat


Dead Skin Mask

Also, ich muss sagen, dass der Film mir wirklich gefallen hat. Sehr gut gemacht und optimale Besetzung. Düster dargestellt, was den Film wirklich genial macht.

Fazit: Wirklich gut gemacht!


Suffmaster

WIE GEIL!!!
WIE GEIL!!!
WIE GEIL!!!
mehr kann ich dazu auch nicht sagen, außer das Jessica Alba der hammer war


kmorta666

Ob der Film genial oder abscheulich ist, liegt wohl gerade in diesem Fall einzig und allein im Auge des Betrachters. Fakt ist jedenfalls, dass Sin City absolut einzigartig ist - sowohl optisch wie auch in der absolut überzogenen allgegenwärtigen Gewalt. Aber: Es ist ein Comic! Können außerirdische menschlich aussehende (Super-)Männer wirklich fliegen? Welcher von einer radioaktiv veseuchten Spinne gebissener junger Mann kann anschließend Wände hinaufklettern? Wer sich eine Comic-Verfilmung ansieht und realistische Bilder erwartet macht wohl einen Fehler. Wer sich die Verfilmung eines derartig düsteren Comics wie Sin City ansieht, sollte eigentlich ungewfähr wissen, worauf er sich einläßt. Völlig überzogene Bilder sind nun mal eine Eigenart des Genres "Comic".
Ich persönlich stehe (realer) Gewalt mit großer Abscheu gegenüber, wie wohl jeder halbwegs gesunde Mensch. Sin City aber habe ich aufgesogen wie ein Schwamm. Selten gab es in einer Comic-Verfilmung so eine geniale Optik - sehr nah am Original, und doch sehr lebendig. Als Kunstwerk gesehen steht der Film IMHO weit über den mindestens ebenso brutalen Karate-Filmen der späten 60er und der 70er Jahre. In diesen Werken mussten mussten nicht Bruce Lees Gegner Schläge, Tritte und mehr einstecken, von denen jeder einzelne einen normalen Menschen schon fast umbringt!
Lasst uns Sin City einfach als das nehmen, was es ist: Eine einzigartig gelungene Verfilmung eines bei vielen Fans als Kult angesehenen Comics. Und ein visuelles Spektakel, wie man es nicht alle Tage im Kino zu sehen bekommt.


Osho

Ein allein visuell beeindruckendes Machwerk.
Die Story austauschbar.
Und sonst?
In SIN CITY sind die Männer halt noch ECHTE Männer und die Frauen noch ECHTE Frauen. Selten etwas Eintönigeres und Klischeehafteres gesehen!

Alle Männer sind hier beinhart, ultrabrutal und zumeist kurz darauf tot. Die Frauen? Zumeist nackt und kurz darauf tot. Ach ja, und da wäre noch dieses sinnfreie Rumgeballer und Körperteile abschneiden. Wenn man mit einem Film sonst keine Beachtung findet...

Fazit: selten SO GELANGWEILT.


Friedrich Schiller

Muss man gesehen haben, einer meiner absoluten Lieblingsfilme, vorallem weil alles so deailreich dargstellt wird, und die gewalt eher eine art Erotik ist.

Wiegesagt wer den Film langweillig findet hat einfach keinen guten geschmack.


Waldgeist

Auch ich bin jemand, den Gewalt in Filmen - noch dazu in exzessiver Form - normalerweise rundweg abstößt. Aber: dieser Film ist einfach rundum genial gemacht. Man merkt von Anfang an, dass man sich in einer surrealen, comichaften Welt befindet und nicht im realen Leben. Dass hier alles ein "bisschen" überzeichnet ist, gehört dann schlicht und einfach dazu. Ich habe in den letzten Jahren selten einen so interessanten Film gesehen. Möchte fast behaupten: Das ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.


Max Payne

Der Film Sin City war gut gemacht auch die Effekte waren sehr gut dargestellt.
Aber der große Haken war die Story! Der Film wird in 3 Storys erzählt aber die Storys haben keinen zusammenhang sie gehen nicht ineinander über.
Dies fand ich schade auch das der Film nur in Schwarzweiß ( ab und zu mal ein paar farben ) zusehen ist , ist auch blöd! Der Soundtrack war auch derart miserabel da hat wirklich keine Musik zu irgendeiner Szene gepasst, wenn überhaupt mal Musik zuhören war.
Fazit: Es gibt bessere Filme aber trotzdem wagt Sin City viel neues nur leider für mich nicht sonderlich durchdacht !


Jonas

Zum letzten Satz der Kritik ..

Sin City und Pulp Fiction sind zu vergleichen wie Dschungelbuch und
ein Arnold Schwarzenegger Aktionfilm.

Absurd


Sarah Kupczyk

hallo! ich bin jemand, der gewaltfilme grungsätzlich nicht mag. als mir meine freundin erzählt hat, wir müssen den unbedingt schauen, hab ich mich ihr zu liebe dazu erbarmt. zum glück! der film ist einfach genial, vor allem spielen gute schauspieler mit...lg


x

Bitte, Kinder, bevor ihr euch hier als Filmkritiker aufspielt und eure ach-so-wichtige, hochprofessionelle Meinung darlegt, LERNT SCHREIBEN!
Substantive (ja, Sarah, "Gewaltfilme" ist ein Substantiv) und das erste Wort eines Satzes werden groß geschrieben. Und jeder, der englische und deutsche Begriffe aus dem fast-Fachjargon beliebig vermischt, tut gut daran, beide Entsprechungen zu kennen (Also ACTIONfilm oder - wenn du das für verantwortbar hältst - AKTIONSfilm, nicht aber AKTIONfilm. Zumindest nicht, wenn du Leuten, die so simpple Dinge wie Orthographie - im Gegensatz zu dir - beherrschen, widersprechen willst, Jonas).
Stories (Nicht Storys, Max!) - eine traurige Entschuldigung für den Begriff, den du gesucht hast, der lautet: "Handlungsstränge" - die keinen Zusammenhang haben findest du vielleicht hier im Messageboard, sicher aber nicht in einem UNBEZWEIFELBAR als Hommage an Pulp Fiction (Ja, Jonas) konzipierten Versuch der Verfilmung eines Comics, der entgegen der Erfahrungen mit solchen transmedialen Experimenten auf der Leinwand ausser im Bereich Ästhetik einfach nicht funktioniert. Denn, doch, die StorIEs sind durchaus miteinander verbunden. Und zwar auf die gleiche collagenhafte Art, die die Überschneidungen der Handlungsstränge in Details und einigen wenigen Schlüsselszenen versteckt, die Tarantino damals zum Kassenschlager gemacht hat.
Es ist übrigens nicht "blöd", dass der Film dasselbe Farbschema benutzt wie die Comicvorlage von Frank Miller.
Ach und wer sich Friedrich Schiller nennt könnte zumindest imstande sein, zwei Worte getrennt zu schreiben, aber WIEGESAGT, du Trottel, die GGGGGewalt (groß!) ist halt VOR ALLEM (getrennt!) eine AAAAAArt (groß!) Erotik. Lass dir einen passenderen Usernamen einfallen (Rütlischule1 oder so).

Entschuldigung, Kinder, normal würde ich auf solchen Sachen nicht rumhacken, aber wenn auf einer einzigen Seite der geistige Dünnschiss von einem halben Dutzend selbsternannter Meinungsmacher in billigster, planlosester Weise präsentiert wird, dann kann ich nicht an mich halten.
Und bevor ihr andere mit eurer Meinung von irgendeinem Film belästigt, macht euch mit den Vorlagen vertraut (dann wüsstet ihr, woher das Farbschema stammt), mit dem Regisseur und denjenigen Künstlern, die Einfluss auf ihn hatten (dann würde uns auch solcher Unsinn wie Jonas´ ahnungslose Geschichte von Dschungelbuch und Schwarzenegger erspart bleiben), und LERNT SCHREIBEN!


Mensch

Man kann das alles auch wirklich übertreiben.


zzzzzzz

Na ja, was den Film angeht.... ich war von dem Film begeistert. Ich hatte mir danach einen der Comicbücher gekauft und bemerkte sehr schnell, dass die Verfilmung sehr eng an die Bücher gebunden war. Aber nicht nur die Texte sondern auch die Kameraperspektiven entsprechen dem der Bücher. Selbst die Schauspieler, die ja alle sehr bekannt sind, stellen perfekte Kopien der Charaktere des Buches dar.
Was die Geschichte des Filmes angeht, ist es doch etwas verstrickt..... Es sind, wie auch schon von anderen erwähnt, drei Comicbände, die an sich nicht viel miteinander zu tun haben. Nur bietet hier die Comicvorlage keine Alternative, da es auch nicht vorteilhaft gewesen wäre, die Geschichte unnötig in die Länge zu ziehen.
Was die Darstellung des Films angeht, bin ich sehr beeindruckt. Ich bin eher ein Vertreter der Meinung, dass Filme mit Grautönen nerfig sind..... Da hatte ich mich aber getäuscht! Dadurch wurde der Ernst des Films unterstrichen und ihm eine eigene Note verliehen. Besondere Gegenstände oder z.B. die Lippen einer Frau waren besonders hervorgehoben!
Einfach nur ein Meisterwerk!

P.S.: Die Filmmusik finde ich passend, da sie zu irgendwie bizarr ist, wie der Rest des Films.

4,5 von 5 Sternen!


wolf

Hallo X??

Bezeichnend dass Du Deinen Namen nicht nennst. Geht es Dir jetzt besser großer möchtegern Lehrmeister. Leute nehmt Ihn nicht allzu ernst! Solche Leute sind im wahren Leben voller Komplexe...aber hier im Net kann man ja den "Dicken" machen*...ggg*


Andreas Rolver

Weiß schon jemand, wann der neue Sin City 2 rauskommt? Die Geüchteküche ist riesig zu diesem Thema. Auf Youtube gibt es schon einige Fake-Trailer. Teilweise sogar richtig gute. Einfach mal bei youtube nach sin city 2 suchen.


Rochus Wolff

Einigermaßen seriöse Quellen vermuten den Start von "Sin City 2", der derzeit als "in production" gelistet wird, nicht vor 2010. Sicher werden wir uns also noch ein Weilchen gedulden müssen.


4artssake

großartige Kritik...auf den Punkt gebracht und ohne schnörkel wichtige Zusammenhänge aufgezeigt!

Ich werde nun öfters vorbeischauen






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