Ring 2
Als sie den Fluch eines todbringenden Videos stoppen will, sieht sich die Reporterin Rachel (Naomi Watts), wie ihren Sohn Aidan (David Dorfman) von einem Rachegeist bedroht. Mit einer nur mäßigen Horrorwirkung, fällt Ring 2, trotz der stringenten Umsetzung seiner Thematik um Familienverfall und Kindesmissbrauch, gegenüber dem Vorgänger deutlich ab.

Die gegenwärtigen Horrorfilme Japans besitzen ein oft übersehenes politisches Potential. Auch die populäre Ringu-Trilogie (1998-2001) stellt den bitteren Kommentar über eine technikbezogene, entfremdete Gesellschaft dar, deren Herzstück – die Familie – im Begriff ist, zu verfallen. Da das Motiv der Familie für Hollywood seit jeher von zentraler Bedeutung war, schien die amerikanische Adaption des Stoffes, neben marktstrategischen Überlegungen, nur logisch.
In Ring 2, der Fortsetzung des amerikanischen Horrorhits aus dem Jahr 2002, verdichtet Drehbuchautor Ehren Kruger die Familien-Problematik nun zudem, indem er – anders als die japanische Vorlage - eine Mutter-Sohn-Beziehung samt Kindesmissbrauch-Thematik in den alleinigen Mittelpunkt des Films rückt. Mit der Konzentration auf die kleinste familiäre Einheit stellt dieses amerikanische Remake immerhin keine seelenlose Kopie, sondern einen eigenen, auf das Wesentliche reduzierten Ansatz über Familienverfall dar. In diesem versucht die Reporterin Rachel (Naomi Watts) den Fluch eines todbringenden Videos abzuwenden. Doch schon bald sieht sie sich von dem damit verbundenen Rachegeist Samara (Kelly Stables) bedroht, der zunehmend Besitz von ihrem Sohn Aidan (David Dorfman) ergreift.
Regisseur Hideo Nakata, der bereits für die beiden ersten japanischen Ring-Teile verantwortlich zeichnete und mit Ring 2 nun seinen Einstand in Hollywood gibt, setzt wie gewohnt auf eine leise, wenn auch von regelmäßigen Schocks begleitete, Grusel-Stimmung. Der Horror entsteht hier nicht durch blutige Special Effects, sondern durch das langsame Hinübergleiten von Samaras surrealer Welt in die der Protagonisten. Dass Angstfaktor und Unterhaltungswert des Films sich dabei in Grenzen halten, mag daran liegen, dass die Geschichte eines todbringenden Videos sich mittlerweile abgenutzt hat. Ring 2 kann damit nicht so sehr überzeugen wie sein Vorgänger und hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck.
Filmkritik von Welf Lindner
Veröffentlicht am 14.03.2005
Kommentare zu Ring 2
lisa(13) 25.03.2005 16:09
der film ist beschtimmt genau so gruselig wie der erste teil ab wieviel jahren ist der eigentlich
Elly 28.03.2005 17:39
Slso, ich seh den Film erst am Mittwoch und hoffe dass es nicht so alles wieder von vorne ist naja, ich lass mich überraschen.
@lisa 28.03.2005 19:43
Der Film ist ab 16 freigegeben.
saskia 30.03.2005 14:43
warum können sie denn film nicht ab 12 jahren freigeben! ich möchte ihn auch sehen! darf ich mit rein wenn meine mutter dabei ist?
Mandy 31.03.2005 19:42
is der film wirklich ab 16? shit ...
Samara 03.04.2005 15:48
Samara befindet sich im Körper des kleines Sohnes.....
domo 23.06.2005 18:04
ich hab in geseh und er ist schrecklich
Sandra +Nadine 26.08.2005 14:17
Wir haben diesen fim gesehen und finden ihn super.Aber Ring 1 war besser.In Ring 2 ist das mit den Hirschen sau blöd.Naomi Watts ist eine sehr gute Schauspielerin.Im grossen und ganzen kann man diesen Film denen empfehlen die horror und grusel lieben.Tschüssli und viel Spas beim TV sehen.Liebe grüsse Sandra und Nadine
Nadine 05.09.2005 14:38
Ich bin 14 und war in dem Film , tja pech gehabt!!!!! Warte noch 4 Jahre
ELi 14.10.2005 13:06
Als ich den Film sah, dachte ich ich würde einschlafen. Die Leichen waren eklig und beim Rest frage ich mich, was daran so gruselig war. ich hatte schon besseres gesehen. Viel besseres... es war aber trotzdem ok!
L-chan 02.11.2005 13:50
Meiner Meinung nach ist der Film nicht besonders gruselig.
Hat man aber grad nix beseres zu tun kann man ihn sich ruhig mal angucken! Für die richtigen Horror-freaks aber nicht zu empfehlen! L-chan
Persephone 22.11.2005 12:09
Meiner Meinung nach steckt in "The Ring 2" viel Potential das nur falsch umgesetzt wurde. Logisch gesehen ist er nicht spannender als der 1. Teil. Hier tritt das klassiche "der 2.Teil"-Syndrom auf. Als man schon gehört hat das ein zweiter Teil gedreht wird (wie beim japanischen Original) wusste man, das dieser keine Chance hat. Allein durch die Erwartungen der hungrigen Masse ist der Film gefloppt. Das Problem ist, das alles schon erzählt wurde beim Vorgänger, was hätte man noch großartig erwarten können?
Was die "The Ring"-Filme so besonders macht ist,schätze ich mal, die Angst vor dem unbekannten. Letztendlich ist es die Musik und die Kameraführung die den Film so unheimlich machen, was beim 2. Teil eindeutig erhalten blieb. Tipp: Seht den Film doch mal ohne Lautstärke,ihr werdet schnell merken das er nicht mehr wirkt.
Tja manchmal kommt es auf die Kleinigkeiten an.
Julia 18.02.2006 15:30
Diese Film war ok.Er war nicht der besste aba die efekte waren ok!!!Also im ganzen waren die ideen und so supi!!!
Na dann hoffe ich noch ma auf erfolg!!!
also TSCHAU Julia
... 09.05.2006 20:50
Ich fand den film okay aba nicht so gut wie den ersten...
Flo 26.11.2006 13:07
ich fand den film echt sehenswert!!! aba teil 1 ist vieeeeel besser^^
Emely 12.01.2007 11:15
Naja, hätte im mir besser Vorgestellt.....aber er hat mir trotzdem gefallen.....
Schaut euch mal "The Hills have Eyes an".... vooollleee geil ..find i .... lg
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Blog: Berlinale im Dialog

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Film-Angaben
Titel: Ring 2
Originaltitel: The Ring Two
USA 2005
Laufzeit: 111 Minuten
Regie: Hideo Nakata
Drehbuch: Ehren Kruger
Produktion: Laurie MacDonald, Walter F. Parkes
Darsteller: Naomi Watts, David Dorfman, Simon Baker, Elizabeth Perkins, Gary Cole, Sissy Spacek
Kinostart: 31.03.2005
DVD-Angaben
Titel: Ring 2
Vertrieb: Universal Pictures
Bild: 1,85:1, 16:9
Sprache(n): Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Extras: Fantasie im Fokus; Samara – Spuk und Sinnbild; Das Gespenstische an Ring 2; Ringe; Making of; unveröffentlichte und alternative Szenen
Verleih ab: k.A.
Verkauf ab: 25.08.2005
Copyright Ring 2
Fotos: © UIP
BERLINALE 2012

Unser Special zur Berlinale 2012 - mit Kritiken, Empfehlungen und Trailern. www.critic.de/berlinale/
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