Remember Me

Regisseur Allen Coulter und seine überzeugenden Darsteller nehmen mutig den Kampf gegen ein arg konstruiertes Drehbuch auf. Erst am Ende wird klar, dass sie dabei nur verlieren können.

Remember Me

Letztlich ist dieser Film ein Versprechen und sein Ende ein Verrat. Der wohlmeinende Zuschauer sitzt zwei Stunden im Kino, akzeptiert den Plot trotz seiner dramaturgischen Schwächen, erträgt die Klischees der kaputten Familien und lässt sich von der dennoch erfrischenden Kantigkeit des Films faszinieren. Dann folgt das Ende und alles ist anders. Dieses Ende überraschend zu nennen wäre so untertrieben wie euphemistisch. Remember Me führt in den letzten Minuten ein Motiv ein, das wuchtiger ist als alle behandelten Themen zuvor und die überzeugend inszenierte und gespielte Geschichte nachträglich zur Nichtigkeit verkommen lässt. Die völlig verfehlte Wirkung dieses Paukenschlags am Ende ist der wohl beste Beweis dafür, dass es wenigstens innerhalb des klassischen Kinos auf Sehgewohnheiten beruhende Konventionen gibt, die nicht einfach zugunsten dramaturgischer Innovation außer Kraft gesetzt werden können.

Remember Me

Denjenigen, die Remember Me nicht gesehen haben, mag diese Einführung etwas obskur erscheinen, wenden wir uns also anderen Aspekten des Films zu – zum Beispiel Robert Pattinson. Der Teenie-Star aus der Twilight-Saga spielt hier nicht nur die Hauptrolle, sondern hat den Film auch mitproduziert. Das legt den Verdacht nahe, dass er als Schauspieler durchaus größere Ambitionen hegt. Ziel eines solchen Projekts zu diesem Zeitpunkt könnte eine rasche Immunisierung gegen das Phänomen sein, unter dem Leonardo DiCaprio nach seinem Titanic-Abenteuer gelitten hat: über Jahre hinweg auf eine bestimmte Rolle reduziert zu werden. Pattinson scheint diesen Fehler nicht machen zu wollen und sucht schon jetzt nach anspruchsvolleren Projekten, mit denen er seine darstellerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen kann.

Remember Me

Da kam Will Fetters’ Drehbuch zu Remember Me wohl gerade recht: Der introvertierte Soziologie-Student Tyler ist eine dankbare Rolle in klassischer James-Dean-Tradition, ein echter „rebel without a cause“. Weil ihn die Albernheiten und Besäufnisse seiner Generation im Allgemeinen und seines Kumpels Aidan im Besonderen anöden, zieht sich Tyler immer mehr zurück und lässt seine unterdrückte Wut nur in regelmäßigen Schlägereien heraus. Ursachen für diese Wut werden vor allem in Form eines kaputten Familienhintergrunds geliefert: Tylers Bruder verübte Selbstmord, sein wohlhabender Vater hat mehr seine Karriere als das Wohlergehen seiner Kinder im Kopf. Einziger Bezugspunkt für Tyler ist seine erst zehnjährige Schwester Caroline. Die Beziehung zwischen den beiden und das Setting der Geschichte in New York erinnern stark an Salingers Romanhelden aus dem Fänger im Roggen (The Catcher in the Rye, 1951), während Pattinsons Darstellung vor allem an die Rebellen des alten Hollywood angelehnt ist. Diesem Vergleich kann der Twilight-Star natürlich nicht standhalten. Vor allem die Szenen mit gut aufgelegten Schauspielgrößen wie Pierce Brosnan oder Chris Cooper lassen die Grenzen seines Spiels hervortreten. Dennoch gelingt Pattinson eine überraschend reife Performance, die den Film fast im Alleingang trägt – die Reduzierung auf eine Vampirfigur ist diesem Darsteller tatsächlich nicht zu wünschen.

Remember Me

So haben wir es bei Remember Me mit starken Schauspielern und einem talentierten Regisseur zu tun, die sich allesamt für den falschen Filmstoff entschieden haben. Denn Fetters’ Drehbuch ist arg konstruiert, seine Struktur erinnert an eine Romantic Comedy: Nach einem Zusammenstoß mit einem brutalen Polizisten schlägt Aidan Tyler einen Racheplan der etwas anderen Art vor – Tyler soll sich an die Tochter des Cops Ally heranmachen. Allein diese seltsam anmutende Konstellation (und sie ist nur eine von vielen in einer überfrachteten Story) macht den Film stark vorhersehbar. Nachdem Tyler und Ally sich tatsächlich ineinander verlieben, scheint das erneute Zusammentreffen zwischen Tyler und dem Cop ebenso unausweichlich wie Allys Erkenntnis, dass ihr neuer Freund sie ursprünglich nur wegen einer offenen Rechnung mit ihrem Vater verführt hat.

Remember Me

Der eher klassischen Dramaturgie setzt Regisseur Allen Coulter eine Inszenierung entgegen, die diese Struktur zumindest teilweise erfolgreich aushöhlt. Das Drehbuch neigt zu Klischee und Kitsch, Coulter aber geht geschickt mit den Klischees um und schneidet in den richtigen Momenten vom Kitsch weg. Der zwanghafte Versuch, durch Entsättigung der Farben auch visuell ein Indepentent-Feeling heraufzubeschwören, scheitert zwar an den vielfältigen Schwächen des Drehbuchs. Die wie schon in Coulters Neo-Noir Die Hollywood-Verschwörung (Hollywoodland, 2006) nahezu durchgängige musikalische Untermalung von Marcelo Zarvos verleiht Remember Me dagegen eine atmosphärische Dichte, die zumindest einige dieser Schwächen kaschieren kann. Zum Schluss aber tritt das Drehbuch wieder auf, jetzt mächtiger denn je, und degradiert Regisseur wie Darsteller zu Versuchskaninchen in einem dilettantisch anmutenden Projekt. Der Schluss macht die erzählte Geschichte zum reinen Beiwerk für eine überraschende Wendung, die weder Katharsis ist noch Lust auf eine zweite Sichtung des Films macht. Im Gegenteil: In wenigen Szenen definiert sie den ganzen Film um und lässt einen dann im Dunkeln des Abspanns allein. Das ist Verrat.

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Kommentare


diana

der film ist soooo traurig !hab die ganze zeit geheult , war echt schockiert ! das ende könnt ihr auf wikipedia lesen !


hurdy

Ich komme gerade aus dem Kino. Wow.ich bin total geflasht. Ich finde, Robert Pattinson spielt Pierce so dermaßen an die Wand. Es ist einfach grandios und diese Rolle scheint wirklich in ihm verinnerlicht zu sein. Trotzdem kriegt der Film nach diesem Ende wirklich eine ganz andere Note.


Svenja

Ich kann meinen Vorgängern nur Recht geben. Der Film ist wirklich traurig und das Ende bringt einen zum Heulen. Aber er ist auf jeden Fall sehenswert.


Seaside

Ich komme gerade aus dem Kino. Und ich muss sagen dieser FIlm ist wirklich berauschend. Er bringt einen dazu nachzudenken. Man denkt darüber nach ob man wirklich das Leben lebt. So ging es mir zumindest. Das Ende ist so traurig und doch wahnsinnig berührend.
Dieser Film zählt für mich zu einen der besten! Er hat alles Drama, Liebe, Comedy und das mehr als drastische Ende. Womit wohl keiner gerechnet hat. Auch Robert Pattinson zeigt sich als Schauspieler wirklich genial. Er spielt die Rolle super. Man fühlt mit. Thumbs up!


Sarah

Die obenstehende Filmktirik ist doch nicht wirklich durchdacht.
Ich fand den Film ausgesprochen gut, gerade weil er manchmal so etwas kantig war. Denn das wahre Leben ist eckig und kantig, die dargestellte Familientragik ist nicht etwa klischeemässig, sondern entspricht doch so vielen wirklichen Schicksalen.
Das Ganze Leben dieses Tylor in New York entspricht doch dem Leben so vieler Menschen, warum es also nicht so zeigen wie es ist? Der Schluss ist dabei nur die Krönung. Das Leben ist nicht fair, darum wäre es doch auch nur illusorisch, wenn es in einem Happy End enden würde... Der ganze Film ist im Nachhinein eine Erinnerung aber auch Ermahnung an das Geschehene, dargestellt in Einzelschicksalen. Es ist eine Aufforderung, zu erinnern und sich stets vor Augen zu halten, was die Menschheit bereit ist, sich gegenseitig anzutun.
Dabei soll niemand angeklagt werden, es geht meiner Meinung nach vorallem um die Message der Nächstenliebe, was in machen Augen als Klischee, in meinen aber als die wichtigste Sache auf Erden angesehen wird.
P.S: Liebe Kritiker, ich halte es manchmal fast nicht aus, wie viele von euch ihr persönliches Ego in einer Kritik zur Schau stellen und sich herausnehmen, so über andere so zu werten.


Vivien

Dieser Film ist gigantisch... ich bin kein Mensch der schnell oder sagen wir es mal so überhaupt anängt zu weinen aber die letzte halbe std. habe ich durchgeheult. ab heute mein lieblingsfim.
die schauspieler spielen ihre rollen sehr gut und es kommt einen alles so real vor der wahnsinn!!!!


Jana

Ich habe den Film ebenfalls kürzlich gesehen. Der mittelteil zog sich vielleicht etwas, verlor aber durch humor oder untypische filmmerkmale nicht die spannung. Ich finde es am Ende als Verrat zu bezeichnen (siehe kritik)ist völlig übertrieben. Der film zeigt nur, wie schnell es zu einer traurigen und dramatischen wendung kommen kann, auch wenn man eigentlich ein happy end erwartet! Aber genau darum geht es ja. nicht jede geschichte muss ein happy end haben und gerade dadurch unterscheidet sich der film von anderen, was ihn zu etwas besonderem macht! klar wünscht man sich, dass die story positiver ausgeht, aber durch dieses Ende bleibt der film viel länger in erinnerung und regt zum nachdenken an. ich für meinen teil bin immernoch darin gefangen und werde ihn mir bei gelegenheit nochmal ansehen und das nicht, weil robert pattinson mitspielt. um ehrlich zu sein dachte ich, er passt nur in die rolle von vampir edward, allerdings hat er mit diesem film genau das gegenteil bewiesen! also unbedingt anschauen, falls noch nicht geschehen- sehr empfehlenswert! ;)


bianca

danke, dass endlich einer sagt, dass der film stark an "der fänger im roggen" erinnert. hab ihn gestern gesehen und reg mich auch seitdem darüber auf. da hat wohl einer wenig eigene ideen, kann das sein?


Kathy

Ich kann nicht sagen, dass sich das Ende wie ein Verrat angefühlt hat... Vielleicht wäre es so gewesen, wenn es den 9/11 nicht wirklich gegeben hätte. Aber so wurde eine Familien- und Liebebeziehung verändert, wie auch 9/11 viele Schicksale verändert hat. Mein Vater ist früh verstorben. Meine Familie teilweise völlig verstritten und auch das Leben meines Partners ist nicht ohne Belastungen. Ausreden arbeite ich als Social Worker und naja, was bitte ist am der Geschichte konstruiert??? Mit Sicherheit sind die Schicksale dort nicht die Regel - und doch darf man, finde ich, Authenzität nicht völlig absprechen... Thats Life


Tanshiva

Endlich ein amerikanischer Film der eben nicht vorhersehhbar war/ist. Eigentlich hab ich gedacht als er am Fenster stand, das ist das Ende.
Das Ende war hart aber es war ja auch als Drama ausgeschrieben.


Kollegah

Ich persönlich fand den Film nicht wirklich berauschend. Die Darstellung der Einzelschicksale mag ja ganz nett gewesen sein, jedoch kann ich mich bis heute nicht mit dem Ende anfreunden. 9/11 hat fuer mich in diesem Film nichts verloren. Viele lassen sich von der melancholisch anmutenden Musik und dem dementsprechenden Schnitt täuschen und emotional beruehren, dabei handelt es sich hier lediglich um eine 08/15-Darstellung. Wenn zum Schluss wenigstens rausgekommen wäre, dass Michael der Mörder der Mutter seiner Freundin gewesen wäre, aber so baut der Film lediglich auf dem angeblich von dem von Ghandi stammenden Zitat auf:„Was auch immer du im Leben tust, ist letztendlich unwichtig. Wichtig ist, dass du es tust.“


Cenk

Die Kritik ist wirklich eine Frechheit!
Auch wenn es so ist und das Ende die vorherige Handlung überdeckt. Genau das Hat mich positiv umgehauen! Man ist die ganze Zeit dabei zu denken, was nun passieren wird, man meinte man könne den Film voraussehen. Nichts der gleichen.
Des Weiteren kann man meines Erachtens auch nicht behaupten, dass die Handlung egal wird. Im Gegenteil, das typische Filmgeschehen (der Vater kümmert sich wieder um seine Tochter, die Hauptfigur kommt wieder mit seiner Freundin zusammen, die Freundin versteht sich wieder mit ihrem Vater etc.) lässt das Ende erst wirken - man erinnert sich (r
Verrat soll das sein? Ha, das ich nicht lache. Der Kritiker scheint nicht ganz zu wissen wie ein Drama nunmal aufgebaut ist. Mit dem Wendepunkt kurz vor Schluss etc.
Nein der Film ist der beste, den ich je sah. Gerade psychologisch par exellance


THX74

Die Rolle des machtbesessenen und emotional distanzierten Vaters ist Pierce Brosnan wie auf dem Leib geschrieben. "Remember me", ein genialer Filmtitel der sich erst durch das äußerst dramatische und unerwartete Gänsehaut-Ending als gewollt zweideutig entpuppt, brennt sich noch für sehr lange Zeit ins Gedächtnis eines jeden Zuschauers. Diesen äußerst intensiven psychologischen Effekt, erzielten bis heute nur sehr wenige Filme. Das Drama über zwischenmenschliche Konflikte, hervorgebracht durch schwere Schicksalsschläge überzeugt nicht nur durch die großartigen Schauspieler, sondern begeistert vor allem durch seinen unheimlich tiefen Realismus. Ja, wir werden uns noch lange an diesen Film erinnern!


iwl

da hat wohl jemand sehr lange an der kritik gesessen... mit die schlechteste und unzutreffendste kritik, die ich seit langem gelesen habe. es reicht nicht mit aneinandergereiten fachwörtern um sich zu werfen und einen film schlecht zu machen, der doch sehr individuell ist. ich denke psychologisch sehr wertvoll und toll gespielt. mich hat der film zum nachdenken angeregt und ich saß noch mind. 5 min. da und mußte den film erst mal "sacken"lassen. mein urteil: grandios!


Mia

Der Film war der beste, den ich seit langem gesehen habe. Die Geschichte wird sensibel erzählt, ohne zu kitschig zu werden (da stimmt die Rezension) und mich persönlich hat Pattinson ebenfalls sehr positiv überrascht, da kann ich nur zustimmen. Ganz toll fand ich außerdem die kleine Ruby Jerins, die ihre Rolle wirklich großartig gespielt hat. Ich muss anmerken, dass ich im Gegensatz zur Rezension gerade das Ende interessant fand. Ja, man ordnet die Geschichte danach anders ein. Doch wird da nicht viel mehr deutlich? Es ist schockierend und unkonventionell, aber es berührt die Menschen und bringt sie zum Nachdenken. So ist das Leben. Es ist zerbrechlich. Zum Nachdenken anregen - das sollte ein Film doch, oder?


i♥newyork

ich versteh die ganzen schlechten kritiken nicht. robert pattinson hat grandios gespielt.das ende passt perfekt zu diesem film,finde ich. es ist mein neur lieblingsfilm. ich fand den anfang und das ende. einfach nur genial .ich hatte am 11.sept 2001 meine eersten schulatg. hart .


udid

durch den schluss wird die wahre message des filmes hervorgehoben und nochmal betont. natürlich könnte man diese wendung als verrat bezeichnen. für mich ist dies aber ein bewusst eingesetzer künstlerischer akt.
mir hat der film wegen seinen eigenheiten - eben mit ecken und kanten - sehr gut gefallen.


birdie

Der Film war geprägt von wirklich schlechten Dialogen. Die Charaktere sind gar nicht auf das vorher gesagte eingegangen. Mal ganz davon ab, dass die Synchronstimme des Mädchens schlecht gewählt war.
Den berühmt berüchtigten Roten Faden hab ich in dem Film leider nicht sehen können. Worum genau ging es? um Tylers Probleme? um die seiner Schwester? um das verhältnis seines Vaters? oder war es das Verhältnis des Mädchens mit ihrem Vater. Oder ist es, wie der Tod eines geliebten Menschens das Leben der anderen Nachhaltig prägt?
Ich bin der Meinung es wurde zuviel angerissen und dementsprechend zuwenig vertieft.
Und das Ende war meiner Meinung nach völlig fehl am Platz. Hier muss ich dem Verfasser der Kritik zustimmen. Vorhersehbar oder nicht vorhersehbar, hier geht es darum, dass das ende nicht zum Film gepasst hat. Diese Katastrophe mit dem Film zu verbinden, das ist völlig unpassend und wertet den Film ab.
Klar regt es zum nachdenken an und hier muss man den Machern doch Lob aussprechen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ärgere ich mich über das völlig unpassende ende. Enttäuschend. Mal ganz davon ab, dass da dann in quasi nichts das Buch unversehrt rumliegt.


Lily

Ich hab mir heute den Film als DVD bei einer Freundin angeschaut und werde sie morgen gleich selbst kaufen. Denn ich fand Remember Me einfach wunderbar. Am Ende hatte ich Tränen in den Augen, obwohl das bei mir sehr selten ist.
Die Kritik kann ich übrigens nicht nachvollziehen. Sie erschien mir so, als würde der Autor alles schlecht machen wollen. Und das Ende als Verrat zu bezeichnen ist nun wirklich nicht angemessen. Erstens ist es nun einmal ein Drama und zweitens liegt es doch genau an diesem Ende, dass man nicht einfach den Fernseher ausschaltet und das Gesehene wieder vergisst.
Ich kann seit ein paar Stunden nicht aufhören, daran zu denken, wie all die Menschen, welche wirklich im WTC gestorben sind, vor ihrem Tod gelebt haben.


Ricarda Freimann

Hi, hat noch irgendjemand ein Poster von Remember Me. Brauche eins unbedingt für einen Filmvortrag.


Jazz

Ich würde es so beschreiben: “Der Emotionale Einschlag, der Remember Me hinterlassen hat, ist umso stärker, als er die Handlung übertrumpft, ohne sie aus den Augen zu verlieren”. Und wenn man bis zum Ende schaut ist es kein Verrat, das Leben geht weiter mit seine Änderungen und Hoffnungen.


DJ Dirk

Der Film ist meines Erachtens wirklich langweilig, die Story vorhersagbar. Die Dialoge sind trotz des beständigen Versuchs emotional und intelligent zu wirklen lahm und extrem flach. Die 1,5 Stunden hätte ich gerne wieder...


Jenny

Heey!
Ich bin zwar ein großer twilight-Fan und so aber es ist eine echte Frechheit so einen Film mit dieser tragischen Katastrophe zu verbinden vom 11.9.Es sind so viele leute dabei drauf gegangen.Klar das man nach dem Film noch daran denken muss.Man hätte sich für den Film ein anderes Ende ausdenken sollen.Meines achtens war das Ende fehl am Platz.Dieser Film hat schon genug Drama abbekommen.Dieser Film war meines achtens schlecht überdacht.Da hatten die filmkritiker schon in manchen Punkten recht.


rraay1

Ich finde den Film absolut gelungen und das Ende war überhaupt nicht unpassend. Es hat die Realität abgebildet, denn genauso hat es sich doch abgespielt: Menschen, die ihre eigene Geschichte hatten, mussten an diesem Tag sterben und waren kurz davor vll auch glücklich, traurig etc. All das Erlebte rückt dadurch in ein komplett anderes Licht, das ist in diesem Film so und das war auch in Wirklichkeit so. Zudem wird dem 11.9 etwas persönliches verliehen, man kennt ja normalerweise nur die Statistik, wieviele gestorben sind. Durch Tyler und seine Geschichte wird einem erst richtig klar, dass es Menschen waren, Menschen, die eine Familie hatten, Probleme etc.

Das Ende ist in dem Sinne unpassend als dass es gemein und ungerecht ist, aber eben die Realität zeigt. Für die Menschen, die dort starben, war ihr Ende auch unpassend-passiert ist es denoch!


Anny

Obwohl mich beim ersten Schauen des Filmes das Ende ein wenig überrascht und auch schockiert hat, muss ich doch bei weiterer Betrachtung zugeben: Betrogen worden ist der Zuschauer keinesfalls. Wenn man den Film aufmerksamer schaut, als ich es zu Anfang getan hab, dann weist einiges auf das verhängnisvolle Datum hin: Schon zu Anfang wird erwähnt, in welchem Jahr die Mutter des Mädchens ermordet worden ist. Danach folgt der Hinweis: "10 Jahre später". Wir wissen also demnach, dass wir uns hier im Jahre 2001 befinden. Dann erfahren wir auch, dass die Handlung in New york stattfindet. Natürlich wäre es besser gewesen, die Filmemacher hätten eine weniger subtilere Art gewählt, um den Ausgang der Geschichte offensichtlich zu machen. Natürlich wies auch der angebliche Satz von Ghandi darauf hin, dass letztendlich das Leben als wertvoll aufgezeigt werden und das Filmende einem Drama entsprechen würde. Also kein HappyEnd. Ich muss zugeben, dieser Film entspricht mehr der Realität als die meisten Filme, die trotz allem mit Happy Ends enden. Das sind meiner Meinung nach Filme, die Verrat an den Zuschauer aufweisen: Happy Ends gibt es nämlich in der Regel nicht, und schon gar nicht zu Filmen mit derart schicksalsträchtigen Hinweisen...


Sam<3

ich hab mir diesen Film gerade angeschaut und ich verstehe echt nicht wieso viele von euch den Film so toll finden, also ich kann der schlechten Kritik oben in vielen Punkten nur zustimmen.
Anfangs wusste ich auch nicht wirklich worum es überhaupt geht und die Dialoge und der Ablauf der Geschichte waren insgesamt auch nicht besonders.Das Ende macht dann auch noch die wenigen positiven Gedanken über den Film zunichte.Letzten endes kann ich nur sagen dass ich echt enttäuscht bin von diesem Film, für mich wars reine zeitverschwendung, obwohl ich selbst ja ein großer fan von Robert Pattinson bin und dementsprechend auch mehr vom film erwartet hatte..


sunny r.

Ich habe mir kürzlich den Film "Remember me" angesehen. Ich bin kein klassischer Robert Pattinson-Fan. Ich bin vor kurzem erst auf die Twilight-Filme gekommen und finde einfach, dass er ein großartiger Schauspieler ist. Deshalb wollte ich ihn vor allem mal in einer anderen Rolle sehen. Der Film hat mich tief bewegt. Ich finde die Leistung jeglicher Schauspieler echt super gelungen. Ich finde der Film lebt von der überzeugenden Darstellung der Schauspieler. Der Film hat mich gerade deshalb so bewegt, da es auch in meiner Familie immer wieder Streitigkeiten zwischen mir und meinen Eltern gibt und ich mich oft unverstanden fühle. Durch die tolle schauspielerische Leistung von Robert Pattinson kann man das Ganze richtig mitfühlen und das Ende ist meiner Meinung nach sehr realistisch. Das Leben ist nicht fair und wieviele Menschen gab es wohl, die an diesem Morgen auch nur kurz weg wollten und nie wieder kamen.
Die Liebesszenen finde ich sehr schön und ästhetisch dargestellt. Dieser Film ist zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme geworden, der micht tief bewegt und zum Nachdenken anregt. Hut ab vor Robert Pattinson, er kann mehr als den Vampir Edward. Ein Film, mit viel Tiefgang und sehr zu empfehlen ist.


Laiks

Ich bin eigentlich kein Fan von Dramen und hasse Filme, bei denen man losheulen soll und alles... Ich hatte durch Zufall den Trailer gesehen und irgendwie hatte er meine Neugierde geweckt. Auch ein wenig wegen Robert Pattinson, da ich mal schaun wollte, ob er nur als Vampir zu sehen ist, oder auch in anderen Rollen. Auf gut Glück hatte ich mir den Film dann ausgeliehen und mich vorher schon mal informiert, ob es ein trauriges Ende gibt, oder eher nicht... Mir wurde nur gesagt, dass man ziemlich überrascht wird und auch geschockt. Hatte zum Ende hin wirklich Panik bekommen, weil ich dachte, der Kleinen würde etwas passieren, aber als es dann ganz anders kam, also ich saß hier wirklich mit offenen Mund. Es dauerte ein wenig, bis ich begriff, was da gerade passiert war und bis die Tränen kamen, aber dieser Film ist der einzige, bei dem ich wirklich weinen muss, jedes Mal, wenn ich ihn sehe. Beim zweiten Mal schaun (nur zwei Tage später) musste ich sogar 10 Minuten vor dem Ende anfangen zu weinen.
Also dieser Film hat es wirklich geschafft und ich finde nicht, dass das Ende irgendwie überflüssig ist, oder sonstiges. Es lässt Platz für Eigeninterpretation.
Ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte, ob man Fan von Robert ist, oder nicht. Man sollte Twilight mal zur Seite schieben, und den Schauspieler bei anderen Rollen auch eine Chance geben, denn da hat er wirklich tolle Arbeit geleistet!
Wirklich ein klasse Film!


R.A.

ich persönlich fand den Film wirklich schlecht.Genau wie "Kollegah" schon sagt: ).11 hat darin nix zu suchen.Natürlich konnte man das Ende nicht voraussehen,aber hat es wirklich Sinn gegeben?Was hat dann Ghandis Spruch mit der ganzen Filmaussage zu tun?Welche Aussage hat der Film überhaupt?Das endlich alles scheint gut zu werden und dann leider die Flugzeuge in die Twintowers stürzen? Generell sind Filme,die auf tragische Begebenheiten basieren und dann noch mit einer Romanze untermalt werden echt makaber.Es gibt Menschen, die mussten es am eigenen Leib erfahren,wie schlimmes ist plötzlich einen Menschen zu verlieren.Dafür brauche ich aber keinen Film,um zu verstehen,wie tragisch das für einen Menschen sein muss.Mit soetwas tragischem Geld zu machen finde ich echt makaber.Zudem hat sich der Film wirklich in die Länge gezogen. Ich kann den Film nicht weiterempfehlen.Aber das muss jeder für sich selber entscheiden


Julia

Über den Film lässt sich streiten.

Ich fand die Grundidee gut. Und auch das 9/11-Ende war okay.Aber die Umsetzung war doch an manchen Stellen recht fragwürdig - die Dialoge wären gerne tiefgründig gewesen, waren aber häufig mies und im Gesamten hätte man einige Handlungsstränge besser ganz raus gelassen: Warum konnten sich Alli und Tyler nicht ganz normal in der Uni kennenlernen? Warum war dieser "Racheplan" wichtig? Der wollte so gar nicht zu Taylor passen. Und warum war Aidn's Rolle so groß?

Naja, Robert Pattinson ist sehr ansehnlich und spielt den nachdenklichen, leidenden, in sich zerrissenen und von seiner Generation enttäuschten Rebell sehr gut (so wie man es von Twilight bereits kennt!)


Alena

Ich habe mir den Film angesehen, nachdem ich den Trailer entdeckt hatte, ohne zu wissen, wie er beim Publikum ankam und mit dem Vornehmen, ihn nicht mit anderen Filmen zu vergleichen. Ich fand ihn wirklich schön, mir haben alle Schauspieler gefallen, die Musik fand ich auch passend. Ich finde ihn nicht langatmig und auch nicht klischeehaft. Das Einzige, was anscheinend nicht nur mich stört, ist das Einsetzen der Geschehnisse vom 11.09. als Symbolik. Und trotzdem musste ich genau dann losweinen, als man ihn von außen an den Fenstern stehen sah.
Für mich sind Filme Unterhaltung (was dieser auf grandiose Weise geschafft hat), und eigentlich nicht ein Grund zum anschließenden Bewerten gegenüber anderen.
Also: Ein sehr schöner Film, wenn man auf Drama steht und nicht zu ernst ist.


Martin Zopick

Der Film überzeugt vor allem durch die intensive Charakterzeichnung der Personen und die hervorragenden Schauspieler. Dabei gibt es jede Menge familiäre Probleme: Vater (Pierce Brosnan) wohlhabender Anwalt und Sohn Tyler (Robert Pattinson) verstehen sich rein gar nicht und bei einem anderen Vater (Chris Cooper) der Polizist ist, klemmt es mit dessen Tochter Ally (Emilie de Ravin). Die Kids verlieben sich in einander. Beide sind durch tragische Ereignisse in ihrer Kindheit traumatisiert.
Und geistreiche, bedeutungsschwangere Dialoge gibt es obendrein: Tyler: ‘Ich bin 22. Da war Gandhi dreifacher Vater, Mozart hatte 30 Symphonien geschrieben und Buddy Holly war schon tot.‘
Wenn sich dann drei von den vier Personen treffen knistert es beim Dinner. Gute Dialoge lenken die Gefühle. Als Kontrast zu den Verliebten kommt Tylers kleine Schwester Caroline (Ruby Jerins) ins Spiel. Sie wirkt als Katalysator im zerstrittenen Familienclan. Das ist eine durchaus überzeugende Entwicklung, in der Tylers Vater eine Gefühlsumwandlung durchlebt, die er gekonnt professionell hinkriegt. Dass sich am Ende alle wieder lieb haben, wird nur durch den 9. Sept. 2001 verhindert. Ein Schock, obwohl man nur die Auswirkungen mitbekommt. So kommt noch mal eine zusätzliche Dimension hinzu, in der der Tod bei den ‘einstürzenden Neubauten‘ vorbeischaut. Dadurch werden wir uns alle und nicht nur Ally und Caroline an Tylers stillen Weggang erinnern.






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