Maman und Ich

Maman und Ich

Bereits 1996 hat sich der deutsche Fernsehfilm Coming In damit beschäftigt, was eigentlich passiert, wenn es einmal ein umgekehrtes Coming-out gibt, sich also ein Schwuler plötzlich als heterosexuell outet. Marco Kreuzpaintner dreht gerade einen Film, der nicht nur dieselbe Geschichte erzählt, sondern auch denselben Titel hat. Zunächst kommt aber erst einmal Maman und Ich in die Kinos, eine Selbstfindungskomödie des Schauspielers Guillaume Gallienne. Basierend auf Gallienes autobiografischem Theaterstück, geht es darin um einen vom Regisseur gespielten Jungen, der von seiner Mutter schon seit der Kindheit als effeminiertes Sensibelchen abgestempelt wird. Erst mit der Zeit bemerkt er, dass dieses Korsett eigentlich viel zu eng für ihn ist. Dabei scheint es dem Film jedoch weniger um eine klare Definition von schwul und hetero zu gehen als um eine humorvolle Aufweichung traditioneller Rollenbilder. Galliene ist in seinem preisgekrönten Debütfilm dabei nicht nur als Protagonist zu sehen, sondern auch in der Rolle seiner Mutter. 

Trailer zu „Maman und Ich“


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