Madagascar

In der neuen Computeranimation von DreamWorks werden verwöhnte Zootiere mit der Wildnis konfrontiert. Wortwitz und Slapstick sorgen für Familienunterhaltung. An Höhepunkte des noch jungen Genres wie Shrek oder Finding Nemo kommt der Film aber nicht heran.

Madagascar

Es wird meist spannend in Geschichten, in denen Wildnis auf Zivilisation trifft. Die Gegensätze prallen aufeinander und lösen diskursreiche Konflikte aus. Im Abenteuerfilm fanden sich schon viele kultivierte Helden in der unzivilisierten Natur wieder und kämpften ums Überleben. Und wenn umgekehrt das Wilde in die Stadt kommt, dann kann man gewiss sein, dass der Kulturschock nicht gering sein wird. Darüber sind sich King Kong, Tarzan und Crocodile Dundee einig.

Auch in Madagascar wird dieser beliebte Diskurs „Wildnis-Zivilisation“ wiederholt. Die Trickfilmhelden, einstmals wilde Tiere, sind verwöhnte New Yorker Zoobewohner, die von der Wildnis nur eine entfernte Ahnung haben und durch eine Verschiffung nach Afrika mit einer fremden Umwelt konfrontiert werden. Die Handlung ist so simpel wie möglich, genau wie die schematische Dramaturgie, die viel Tempo vorlegt, dieses aber nicht über den ganzen Film halten kann. Hinzu kommen übliche Attribute des Genres: Wortwitz, perfekte Animation und ein paar locker eingestreute Anspielungen auf andere Filme.

Ein Teil des Humors in Madagascar basiert auf einem Paradox, das in der Trickfilmfigur an sich liegt. Sie stellen Tiere mit menschlichen Attributen dar. Untereinander verhalten die Zootiere sich wie Menschen, sie können sprechen und haben ihre menschlichen Fehler. Das war schon bei Micky Maus und Bugs Bunny so. Wenn sie jedoch im Film in Kontakt mit Trickfilm-Menschen treten, sind sie für diese lediglich Tiere. Diese Persönlichkeitsspaltung des humanoiden Zeichentrick-Tieres wird schließlich in der tatsächlichen Wildnis zum moralischen Konflikt. Untrennbare Freunde sind Löwe Alex und Zebra Marty in der Zivilisation, doch jedes Kind weiß, dass in der Wildnis der beste Freund des Löwen seine Beute ist.

Doch anstelle dass dieses Paradox nun unter der netten Oberfläche des Films anarchistische Züge bekommt und bis in die letzte Konsequenz durchgespielt wird, bleibt der Film auf der sicheren, familientauglichen Seite. Verglichen mit Filmen wie Finding Nemo, Shrek und The Incredibles ist Madagascar eher ein Rückschritt in die konventionelle Trickfilm-Familienunterhaltung. Der Film nutzt die Qualitätsstandards des Genres, ohne aber eigene Originalität hinzuzugeben, weder technisch noch inhaltlich. Kinder werden in diversen Slapstick-Einlagen ihren Spaß haben, für Eltern hingegen ist zwischen den Zeilen wenig zu finden.

Kommentare


Sarah

DeR film madagascar ist echt genial!
mit viel witz und temperament, aber auch ein wenig voraussehbarer handlung ist er trotzdem ein toller film. sehen lohnt sich!


Kleine

also der film is echt gut. bitte ansauen!


Madagascar-fan

hey hou!
der film ist ein knaller, mann!
echt unbedingt voll total glotzen, mann! viel spaß!!


Dr. Frank

Guten Tag!
Der Film Madagascar ist sehr gut. Ich kann ihn nur empfehlen. Obwohl ich Zeichentrickfilme normalerweise nicht mag, hat dieser Film doch mein Herz berührt *wein*. Bitte sehen Sie ihn sich an... viel Spaß dabei!


timmy

Hiho,
Also ich persönlich fand den film viiieeeel zu hoch gelobt. Es gab kaum wirklich gute Gags, die Giraffe geht einem nach den ersten 5 Minuten auf die Nerven und die Story, die am anfang noch einigermaßen interessant anfängt, wird auch schnell stinklangweilig... das einzig wirklich Gute sind die Pinguine!
ich sag nur.. kaboom!


Alex (Löwe)

Denn Film find ich auch echt genial, wer sich sowas lustiges ausdenken kann der ist echt genial! Ich selber kann denn Film nur empfehlen , in dem Film ist wirklich jede einzelne Minute sauwitzig!






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