Iron Doors 3D

Stephen Manuels Film blickt auf einen Mann, der in einem Bunker ohne Nahrung und Orientierung eingeschlossen ist. Als Zuschauer braucht man keine 3D-Brille, um darin eine billige Kopie zu erkennen.

Iron Doors 04

In einer Zeit, in der das Übernehmen fremden Gedankenguts ohne Quellenangabe einen Verteidigungsminister zum Sturz bringt, beginnt auch der deutsche Horrorthriller Iron Doors mit einer abgekupferten Standardsituation des jüngeren Genre-Films: Wie in Saw (2004), Cube (1997), Buried – Lebend begraben (Buried, 2010) oder Oldboy (2003) wacht ein Mann auf, weiß nicht, wo er sich befindet, muss aber feststellen, dass er eingesperrt ist. Eingesperrt in einen massiven Bunker, in dem es weder Tageslicht noch Wasser oder Nahrung gibt. Das Handy hat hier keinen Empfang, und die Wände scheinen so dick zu sein, dass die Schreie Marks (Axel Wedekind) nicht nach außen dringen. Vermutet er anfangs noch einen bösen Scherz hinter seiner klaustrophobischen Situation, so wird ihm bald klar, dass er sich selbst einen Weg heraus bahnen und zum Überleben seinen eigenen Urin trinken muss. Die erste Wand stellt kein großes Hindernis für ihn dar – doch auf der anderen Seite wartet nicht etwa die Freiheit, sondern ein zweiter, identischer Raum mit nervös flackernder Lampe und einer ebenfalls eingeschlossenen, nur Swahili sprechenden Frau.

Wer hat die beiden warum eingesperrt, und worin besteht die Verbindung zwischen Mark und der Afrikanerin Deka (Rungano Nyoni)? Das Drehbuch manövriert sich im Verlauf des Films selbst in eine Ecke, aus der es kein Entkommen über eine schlüssige Lösung mehr gibt. So wirkt das Ende aufgesetzt und inkonsequent – doch selbst ein besseres Finale hätte Iron Doors wohl kaum noch retten können.

Iron Doors 07

Die entscheidende Rolle beim Scheitern des  zwecks besserer Vermarktbarkeit auf Englisch gedrehten Films spielt die Tonspur: Die billige deutsche Synchronisation ist nicht nur schlecht mit den Lippenbewegungen koordiniert, sondern auch allzu künstlich eingesprochen und fällt immer wieder durch unfreiwillig komische Sätze wie „Brenn, du Bitch!“ oder „Jetzt piss in den verfluchten Schuh!“ auf. Zwar ist nicht anzunehmen, dass Iron Doors in der englischen Originalversion sonderlich überzeugend wäre, aber die synchronisierte Fassung – samt der fast schon selbstreflexiven Forderung „Sprich Deutsch, verdammte Scheiße!“ – ist ein auf Spielfilmlänge ausgedehntes Argument gegen die gesamte Dubbing-Praxis. Das Lied „Die Gedanken sind frei“ als ironischen Kontrapunkt zu Marks Situation zu nutzen, ist jedenfalls ein fragwürdiger Eingriff in das eigentliche Werk, der erst durch die Übersetzung nötig wird.

Doch auch in der Originalversion gestaltet sich die Tonspur problematisch. Fast die gesamten 85 Minuten lang wird das Publikum mit einem dröhnenden Brummen beschallt, mit dem der  Film die Bedrohlichkeit von Marks Lage zu vermitteln versucht. Damit verschiebt sich die primäre Erzeugung der gewollten Affekte von der Bild- auf die Tonebene.

Iron Doors 05

Da das schauspielerische Talent des hölzernen Axel Wedekind offensichtlich nicht ausreicht, um die emotionale Konstitution seiner Figur darzustellen, muss Mark ständig seine Gedanken äußern. Eine ähnliche Notlösung ist auch die selektive Übersetzung von Dekas Äußerungen: Entweder sind ihre Beiträge für die Handlung so wichtig, dass man sie komplett untertiteln müsste, oder aber der genaue Inhalt ihrer Wortmeldungen ist vergleichsweise irrelevant, sodass der Klang ihrer Stimme auch ohne Übersetzung ausreicht, um ihre Intentionen zu erschließen.

Iron Doors 08

Da der Film zwar in 2D gedreht, dann jedoch im Nachhinein in 3D konvertiert wurde, stellt sich die Frage, was die zusätzliche Dimension hier leistet. Der Gewinn ist dabei äußerst gering, da es in Marks Verlies kaum Gegenstände und nur zwei Personen gibt – Wände bleiben aber, übrigens ebenso wie nur oberflächlich skizzierte Charaktere, auch in 3D flach. Den beißenden Urin-Gestank des Bunkers kann auch die visuelle Räumlichkeit nicht vermitteln, sodass die Nutzung der 3D-Technik in Iron Doors rein als Modetrend erscheint.

Iron Doors 02

Auch narrativ weist der Film deutliche Schwächen auf. Ein Verzicht auf präzise Zeitangaben hätte die temporale Desorientierung der Figuren im fensterlosen Raum besser abgebildet. Warum sich verschlossene Türen öffnen, wenn man rückwärts und ohne hinzuschauen auf sie zugeht, erschließt sich nicht. Dass Mark und Deka in insgesamt drei Tagen nie größere Geschäfte als das Urinieren zu verrichten haben, erweist sich ebenso als Kontinuitätsfehler wie die – vermutlich in vorauseilendem Zensur-Gehorsam prüde inszenierte – Einstellung, in der beide Figuren nach einer ohnehin völlig hanebüchenen Sex-Szene wieder bekleidet erwachen.

Einzig für die Zielgruppe junger, um Härte und Coolness bemühter Männer mag Iron Doors eine gewinnbringende Erfahrung sein. Bei Zuschauern mit einem moderneren Verständnis von Männlichkeit dürfte hingegen gerade die Darstellung Marks als rauer Macho, der sein weibliches Gegenüber konsequent als „Babe“ bezeichnet, für skeptische Distanz sorgen. Stephen Manuel zeichnet ein atavistisches Bild von Maskulinität, das sich über körperliche Arbeit und Kampfeswillen im Angesicht des Leides definiert. Schwäche duldet dieses Konzept nicht: Schmerz und Ekel werden verdrängt und mit Sprüchen wie „Hoffentlich gibt es auf der anderen Seite Bier“ überspielt. Das muss man(n) sich nicht 85 Minuten lang antun. Besser als in der Eingangsszene, die aus dem Blick des erwachenden Mark eine Lampe so unscharf zeigt, dass die Aufnahme fast wie ein Negativbild wirkt, wird Iron Doors sowieso zu keinem Zeitpunkt.

Trailer zu „Iron Doors 3D“


Trailer ansehen (1)

Kommentare


LiLaLaune

Habe den Film in der Sneak Preview gesehen und muss sagen: Nicht reingehen! Absolut schlecht!
Einer der miesesten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Die Monologe sind langweilig, der Sinn hinter allem unverständlich und das Ende... total bekloppt!
Außerdem ist der Film mit knapp eineinhalb Stunden sehr kurz.

Also: Finger weg!


Xebia

Ich kann mich LiLaLaune nur anschliessen. Einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen hab. Einfach nur Schrott. Die Kritik ist noch viel zu gut.


Patrick Hatlanek

Iron Doors – Nur eine weitere schlechte deutsche Produktion oder ein Affront an die Dekadenz unserer Gesellschaft?

Gedanken von Daniel Schmidt und Flemming Nowak

Was will uns der Film „Iron Doors“ sagen? Viele Kinobesucher haben den Saal mit ratlosem Blick verlassen doch steckt hinter der deutschen, in zehn Tagen entstandenen Produktion mehr als flache Sprüche und sinnlose Verschwendung des Potentials dreidimensionaler Filme?

Eine Interpretation ist nur unter der genauen Betrachtung der einzelnen Elemente möglich. Diese können nur für sich alleine stehend interpretiert werden und ergeben doch im Gesamtkontext einen Sinn…

Interpretation in chronologischer Reihenfolge:

Der Darsteller:

Der weiße Mann symbolisiert die Arroganz der Mittelschicht in all ihren Facetten, starrer Tunnelblick, Alkoholismus, Selbstverliebtheit, keine körperliche Arbeit mehr gewohnt und ausfallend in der Ausdrucksweise. Durch Isolation von allen Umwelteinflüssen ist er gezwungen sich mit sich selbst zu befassen und kommt somit schnell an seine Grenzen. Er liegt bspw. einen ganzen Tag nur herum ohne die Dinge effektiv anzugehen.

Der Schlüssel in der Lampe:

Der Schlüssel zum Weiterkommen, zum Erreichen des vermeintlichen Ziels liegt in der Erleuchtung. Bestens dargestellt durch kaltes Neonlicht welches wiederum einen Rückschluss auf die moderne Art des Lebens zulässt.

Das Schweißgerät:

Das Symbol für körperliche, längst nicht mehr alltägliche Arbeit. Nur durch Überwinden seiner eigenen Barrieren gelingt ihm der entscheidende Schritt vorwärts.

Micky, die Ratte:

Das Symbol für alles Schlechte dieser Welt, aus ihr kriechen Maden, die den Mann wiederum nähren und somit die Kraft geben, nicht aufzugeben.

Die schwarze Frau im Sarg:

Wir ignorieren die Probleme unserer Gesellschaft, das Leiden der Dritten Welt, Rassismus, etc. Wir verdrängen die Sorgen und Nöte dieser Welt, wir begraben sie quasi, aus den Augen, aus dem Sinn.
Sie ist das genaue Gegenstück zu ihm, sie verkörpert alles, was er verloren hat, sie ist zurückhaltend, still und gesetzt.


Die Stehlampe neben dem Sarg:

Sie symbolisiert den bürgerlichen Lebensstill, allerdings im negativen Sinn, die Engstirnigkeit, das Vortäuschen einer heilen, biederen Welt.

Das Grab mit dem gebrochenen Lüster:

Dies symbolisiert die Dekadenz an der unsere Gesellschaft zu Grunde zu gehen droht. Gebrochener Hochmut. Nebenan das schlichte Grab, ein unbeschrifteter Grabstein… Was nützt all der Glanz? Wenn die Fassaden zu bröckeln beginnen, stehen wir alle vor dem nackten Nichts. Von all unserem Hochmut bleibt am Ende nichts außer kaltem Stein und feuchter Erde, alles Mühen führt letzen Endes doch zum ernüchternden Ausklang. Der Prunk ist nur Vortäuschung, selbst der majestätische Glanz des Kronleuchters wird nur durch einfache Glühbirnen erzeugt.
An diesem leb- und lieblosen Ort geht er fast Grund. Nur durch Zusammenhalt und Vereinigung entgehen beide dem sicheren Tod, nur durch Zusammenhalt ist ein Durchhalten möglich.

Die Türen, die sich nur unter Abwendung der Blicke öffnen:

Dies ist ein Symbol für die Notwendigkeit einer Veränderung, die von innen heraus geschehen muss. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist es ein Leichtes es mit dem nötigen Biss zu verfolgen. Der Zusammenhalt zwischen den Rassen und Nationen kann allerdings nur dann geschehen, wenn er aus tiefstem Willen und innerer Überzeugung stattfindet, auch wenn kein offensichtliches Ziel vor Augen ist, wenn man nicht auf Erfolg hoffen kann.

Die Entlassung ins Paradies:

Wenn wir aus dieser innern Überzeugung handeln, wenn wir gemeinsam den Weg zum Ziel beschreiten, ohne zu wissen ob die Tür das endgültige Ziel oder nur eine weitere Steigerung der Mühen und Qualen sein wird, dann werden wir früher oder später in eine prachtvolle und paradiesgleiche Zukunft entlassen werden in der es kein Misstrauen, keine Trennung nach Rasse, Geschlecht oder Klasse geben wird, in der es kein Schwarz oder Weiß, kein Du oder Ich sondern nur noch ein Wir geben wird.

Trotzdem war der Film in gewisser Weise verschwendete Lebenszeit und was wir soeben erörtert haben ist eigentlich nur das Produkt unserer kranken Fantasie und unserem Ego, dass sich nicht eingestehen will, dass wir 7€ für einen schlechten Film bezahlt haben.

(Geschrieben von Daniel Schmidt und Flemming Nowak, 2 Freunde von mir, die sich vor gut 2 Stunden diesen Film mit mir anschauten)


Stephen Manuel

Hallo, hier schreibt der Regisseur von Iron Doors 3D Stephen Manuel.

Normalerweise schreibe ich keine Bemerkungen zu meinem eigenen Film, speziell bei Iron Doors wissen wir, das der Film polarisiert, manche den Film super, andere eben "Nicht so super" finden.
Aber den letzten Kommentar hier von Patrick finde ich sehr gut, den Film hat kein Kritiker bisher so untersucht.

Obwohl der Film in erster Linie Unterhaltung ist und wir nichts von dem "Unterbewussten" erklären wollten, hast Du vieles von dem was angedeutet wird gut erkannt. Ich sehe den Film etwas weniger moralisch aber ihr habt euch richtig Gedanken gemacht, find ich super. Ich habe drauf gehofft das ein paar Leute über die Unterbewussten Andeutungen diskutieren würden, aber das so ausformuliert zu sehen freut mich.

Was ihr an Symbolik noch ausgelassen habt ist übrigens die Verwendung der Farbe Rot- und die grundsätzliche Frage- ist das real, ein Spiel, ein Traum, oder ist der Hauptdarsteller zu Beginn bereits tot?
Übrigens hat Axel Wedekind gerade am Wochenende "Best Actor" beim Fantasporto Fantastic Film Fest gewonnen. Einen Preis, den vorher Willem Dafoe, Bruce Campbell oder Rupert Everett schon gewonnen haben. Also Patrick, vielen Dank noch mal für den ausformulierten Kommentar- find ich toll das ihr euch die Zeit genommen habt das so aufzuschreiben.


slumdogbillionair

Ok, noch einmal weil es so schlecht war (ohne es gleich beschissen heißen zu lassen)

Habe den Film heute in Berlin (Premiere) gesehen...Fazit. Lächerliche Vorstellung des Regisseurs und des gesamten Films. Was war das bitte? Die Leute im Kino konnten sich kaum vor lachen zurück halten. Der Film zeigt null Schauspielerische Leistung! Den Preis als bester Schauspieler ist wohl erkauft oder mit anderen "dingen" bezahlt worden. Er sollte sich besser einen neuen Job suchen, da ist jeder Paris Hilton Streifen (angezogen) besser!!!

Man sieht einfach wieder das viele negativ Kommentare dazu beitragen und aussagen wie schlecht der schlechteste "kino film" ( alleine das ist unverdient ) recht haben mit dem was sie schreiben. Ich bitte alle beteiligten darum nie wieder so eine "urin probe" abzugeben. 6- Setzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Cordula Koetz

Obgleich ich den Autor des Films nicht kenne, tippe ich nach Ansicht des Streifens mal auf einen im Zeitloch der 90er-Anything-Goes-stecken gebliebenen Pulp Fiction-Veteran, dessen skizziertes Männlichkeitsbild eher dem Ideal 12-14jähriger Teenager entspricht, dafür umso weniger erzähltechnisches Know-How im Dienste des zahlenden Zuschauers anbietet. Da ist es m.E. konsequenter, bei GZSZ einen soliden handerweklichen Job zu machen und damit der eigenen Ehrlichkeit betreffs kreativer Grenzen näher zu kommen. Das geht dann auch nicht auf Kosten unschuldiger Kinobesucher, die 7 Euro und 85 Minuten ihres Lebens opfern müssen. Die Glotze kann man wenigstens ausschalten.


LZ

Iron Doors ist objektiv betrachtet ein guter Film. Wem das Subgenre nicht gefällt, der sollte sich Iron Doors nicht anschauen. Wem Cube, Logic Room oder Hunger gefällt, der wird bei Iron Doors ebenalls Gefallen finden.

Ansonsten ganz einfach die Finger davon lassen. Mir gefallen auch keine Dramas, deshalb schaue ich mir keine an. Ganz einfach, sonst würde ich auch guten Drama-Werken eine schlechte Note geben, obwohl dieser im Fachkreis seine Anerkennung bekommen würde. So ist mit Iron Doors halt auch, Finger davon wenn dir oben genannte Werke nicht gefallen. Andernfalls schau dir Iron Doors an und er wird dir sicherlich gefallen.

Steckt hier eine bezahlte Negativ-Kampagne hinter den unsachlichen, der Wahrheit nicht entsprechenden Kommentaren?
Unfassbar was für Dumpfbacken hier für stumpfsinnige, unbrauchbare, ja schon verlogene Kommentare hinterlassen.


Luckyhands

Hallo, ich habe mir den film gestern angeguckt. Man muss schon sagen, das Schauspielkunst, Dialoge usw nicht wirklich gut war, aber wenn man den Sinn des Films verstanden hat, kann man über den rest hinweg sehen. Also hier meine Meinung über den Film:

Wenn man den Film so wie ich sehe, brauch man keine Hintergrund Informationen über den Menschen der das Organisiert hat,die Vergangenheit der beiden oder warum die beiden eine andere Sprache sprechen.

Der Mann wacht, hat keine Erinnerung wie er dahin gekommen ist und ist trotzdem Anfangs sorgenlos, versteht denn sinn für seine lage nicht und bleibt trotzdem fröhlich. (Ein Mensch wird geboren, hat keine Erinnerung an seine Geburt und is Sorgenfrei) Dann findet er den Schlüssel, lernt wie er mit dem Werkzeug umzugehen hat. Erst an der falschen Stelle versucht durchzukommen, doch dann nach harten bemühungen einen Durchbruch geschafft.
( Nach dem Kindesalter,erkennt man das man was machen muss, um die eigene Lage zu verbessern, diese Erkentniss soll der Schlüssel zeigen. Dann nach harten Bemühungen, wien Schulabschluss, abgeschlossene Ausbildung, sieht man Hoffnung für das weitere Leben)
Dann trifft er eine farbige Frau, die nich seine Sprache spricht. Sie hat Angst und kommen Anfangs nich miteinander klar. Sie vertraut ihm nich, doch er schafft sich das Vertrauen von ihr zu verdienen. Dann schaffen sie, indem sie zusammen arbeiten, und schaffen es so in den dritten Tresorraum zu gelangen. ( Die erste grosse Hürde des Lebens ist geschafft und schon folgt die nächste. Man lernt einen Partner kennen und verliebt sich. Man hat andere Interessen, Vorstellungen oder Vorlieben, doch wenn man seinem Partner vertrauen kann und zusammenhält, schafft man gemeinsam jedes Hinderniss. Deswegen war es auch so komisch das die Tür nur aufgegangen, als die beiden rückwärts gegangen sind, was indem Film kein Sinn ergeben hat, doch sie haben trotz Anfangs Schwierigkeiten vertraut und zusammengehalten)
Im dritten Raum treffen sie auf ein Grab, trotz Bemühungen finden sie keinen Weg raus. Er denkt drüber nach sie zu töten, um zu überleben, doch er tut es nich. Obwohl die beiden dem Tot schon sehr nah sind und kaum Kraft haben, sich zu bewegen, schlafen sie miteinander und dann öffnet sich die Tür und sie gehen in die Freiheit.
( Wenn man es geschafft hat sein Leben in die richtige Richtung zu lenken und einen Menschen gefunden hat den man liebt, bleibt nur noch die Aufgabe alles mögliche zu tun, um dieses bis zum bitteren Ende zu behalten. Er hätte alleine weiterleben können, doch er hat sich für die Frau entschieden. Der Sex sollte die Belohnung für alle Bemühngen und die Entscheidung für zweisamkeit sein. Traum jeden Mannes is doch, wenn er dem tot nahe is, noch sex mit einer attraktiven Frau zu haben. Sollte damit halt mit dieser unpassenden Szene im Film deutlich gemacht werden)

Erklärung zur Ratte, dem Sarg und dem Grab:
Wenn man schon zu Anfang aufgibt, wird man nich viel im Leben erreichen und so unbeudent, wie ne Ratte sterben.
Hat man es jedoch geschafft, kommt der Sarg, da kann man sich entscheiden, ob man alleine stirbt oder mit einem Partner zusammen alt will.
Beim Grab gibt es keine Entscheidung über Leben und Tot, aber ob man glücklich zusammen sterben möchte, oder die restlichen Jahre im Leben alleine und unglücklich, bis zum tot, leben möchte.

Wenn man sich bis zum Schluss richtig entschieden hat, erwartet einem nach dem tot, die Tür zum Paradies.


Das is meine Meinung zu dem Film..

Mfg Luckyhands


Rother

Ich muss dem Einwand von "LZ" recht geben, man wundert sich darüber, dass den Film anscheinend solche Leute ansehen, für die er gar nciht gedacht war.
Die Kritik von Patrick fand ich dagegen schon richtig gut durchdacht, hier wurde wenigstens der Versuch unternommen, den Film zu analysieren.
Welche Beweggründe die Macher auch immer hatte, mir hat der Film recht gut gefallen, wenn ich mir darüber im Klaren bin, einen Low-Budget-Independent-Streifen anzusehen.
Die Schlussszene kann man aufgrund der Szenerie sicher als Paradies beschreiben, oder auch als fremder Planet, immerhin sehen wir ein unbekanntes Planeten-Panorama. Vielleicht lag der Hauptprotagonist dann doch nicht ganz so daneben, wenn er im Verlauf "Aliens" hinter dieser Tortur vermutet.
Es bleibt also die reizvolle Aufgabe als Zuschauer, sich hier mögliche Gründe und Intentionen auszumalen, die hinter der Absicht des unbekannten "Verantwortlichen" stecken.
Fazit: Der Film hat mich mehr unterhalten, als es "RTL" jemals auch nur ansatzweise gelingen wird.


Hürlimann

Einige der vorhergehenden Kommentare sind sichtlich aus einer feindlichen Ausgangslage geschrieben worden:

Nur weil einem der Charakter der Personen nicht passt, kann und soll man diesbezüglich keine negative Kritik schreiben: Der Mann flucht viel, ziemlich logisch finde ich.. wie soll man innere Monologe lautlos darstellen ohne zu viel Interpretationsmöglichkeiten freizulassen..(um mal das schauspielerische Können anzusprechen..)

Um auf das Ende einzugehen: Das Ende lässt nicht nur die Frage des Verantwortlichen offen, sondern auch die Fragen um Realität, Traum oder eben Tod (Paradies/Fegefeuer)
Ich finde das Ende komisch, was weder positiv noch negativ wertend sein soll. Immerhin kein typisches Ende eines solchen Films.

Dieser Film ist sicher nicht schlecht.


H. K.

Ich habe mir die DVD mit meiner Frau zusammen angeschaut. Ich habe mir aus Versehen schon manchen schlechten Film angeschaut, aber dieser war die bisherige Krönung.
Ich kann in den Film keinerlei Symbolik hinein interpretieren.
Guter Versuch von den beiden Kritikern festzustellen, daß die wenigen Requisiten ihre Bedeutung haben.
Der Herr Regisseur meldet sich darauf hin gleich zu Wort - das müßte doch jedem hier auffallen...

Zu dem Ende des Films habe ich meine eigene Meinung: entweder wurde es erst während der Dreharbeiten zum Ende des Films geschrieben oder der Drehbuchautor sollte sich einen anderen Job suchen.

Okay, hier wurde versucht, Geld und "Ruhm" mit dem Kopieren von anderen Filmen zu machen - als Beteiligter an dem Film würde ich das natürlich nicht zugeben.
Übrigens schreibe ich meine Kritik nicht aus haßerfüllten Motiven sondern nur aus dem Grund, daß ich mich ärgerte, meine Zeit mit dem Anschauen verschwendet zu haben.


pittyboy

Trotzdem! Es gibt vieeeel schlechtere Filme!


Mumpitz

Auch ich fand den Film sehr enttäuschend. Ich hatte mich auf ein "Cube-Erlebnis" gefreut (das heißt ich bin also durchaus Zielgruppe für so einen Film!) aber daraus wurde nichts. Schlechter Hauptdarsteller und unglaublich schlechte Texte, die durch die grauenhafte Synchronisation nur noch mieser werden.

Aber trotzallem. Es gibt auch noch positives. Die Kulissen fand ich gut. Der Bunker kam jedenfalls echt rüber. Und ich habe auch eine eigene Interpretation des Films.. auch wenn ich stark bezweifle, dass Drehbuchautor oder Regisseur sich allzu viele Gedanken dazu gemacht haben. Streckenweise (zb. bei der Tür die sich nur öffnet wenn man nicht hinsieht..) hatte ich sogar den Eindruck, dass ihnen da einfach nichts besseres eingefallen ist und es gar keinen echten Grund gibt..

Also ich glaube die beiden waren von Anfang an tot. Der Protagonist ist vermutlich betrunken Auto gefahren und tödlich verunglückt (er deutet das in einigen Selbstgesprächen an). Nun wird er für seine Sünden (oberflächlich, selbbezogen, cholerisch...) bestraft und ist in so einer Art Hölle gelandet. Das Paradies muss er sich erst durch harte Arbeit, Durchhaltevermögen und Überwindung von Vorurteilen verdienen.

Sie ist übrigens auch tot. Sie liegt sogar schon im Sarg. Einige Elemente (Grab, flackerndes Licht, tote Ratte..) in den Räumen verstehe ich als Fragmente der irdischen Welt, die die Toten sozusagen immernoch unterbewusst aufnehmen oder eben Erinnerungen an ihr irdisches Leben.

Auch sie war nicht frei von Sünden. Sie spricht von einer Strafe für ihre Taten.Sie wird also ebenfalls bestraft, jedoch sind ihre Sünden nicht so schwerwiegend, denn sie ist einen Raum näher am Paradies.

Tja und nachdem sie die Hölle dann erfolgreich durchquert und auch noch den "letzten Sex" hinter sich gebracht hatten, war der Weg frei fürs Paradis / Garten Eden.. wie auch immer man es nennen mag.


Lutz

hei Leute ! habe ja schon viel Schwachsinn gesehen ,aber dies noch in 3D ist der absolute Schwachsinn.
und nur weil mann ein paar Frauentitten sieht,gleich FSK 16 ???????????????
werd mir beim nächsten mal nen Trickfilm nehmen!!!
FSK 0


M.R.

ha..ha...der film ist unterirdisch miserabel geraden,schön das manche hier soooo viel rein interpretieren können aber das kann man irgendwie in jeden Film,oder nicht?!Der Film bleibt einfach nur ein versuch der schlicht und ergreifend misslungen ist.Oder inhaltlich richtig schlecht gemacht und völlig unlogisch,budenzauber ohne ende aber keine angst wir schieben kurz ne nummer und siehe da,freiheit wir kommen!Aber das wird man denn leuten wieder als ne Form der kunst oder als zerrspiegel der gesellschaft,symbolik der menschen usw blablabla..verkaufen,wird ja heut gern gemacht(Siehe A Serbien Movie).Egal schrott bleibt schrott.






Kommentare der Nutzer geben nur deren Meinung wieder. Durch das Schreiben eines Kommentars stimmen sie unseren Regeln zu.