Into the White

Wenn deutsche Schauspieler in einer nicht-deutschen Produktion zu sehen sind, kann man sich schon denken, in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Richtig, Into the White, eine norwegisch-schwedische Koproduktion mit Florian Lukas und David Kross in den Hauptrollen, spielt während des Zweiten Weltkriegs. Dabei zeigt uns Regisseur Petter Næss (Elling, Hoppet) mit seinem neuen Film, dass Krieg unsinnig ist und die konstruierte Feindschaft zwischen den Völkern der Natur des Menschen widerstrebt. In den norwegischen Bergen schießen sich deutsche und englische Kampfpiloten gegenseitig ab und sehen sich von einem Augenblick auf den anderen der unerbitterlichen Gewalt der Natur ausgesetzt. Die einzige Möglichkeit zu überleben besteht darin, sich miteinander zu arrangieren. Und so dauert es nicht lange, bis die einstigen Erzfeinde zu ziemlich besten Freunden werden. Produziert wurde diese in historisches Gewand gehüllte Ode an die Menschlichkeit unter anderem vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderungsanstalt sowie der vor Lars von Trier mitbegründeten Zentropa.
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