Final Destination 3

Mit Final Destination (2000) schufen die Akte X-Schreiber James Wong und Glen Morgan einen Horrorthriller mit viel Suspense und einigen blutigen Effekten. Der Nachfolger setzte 2003 weniger auf Spannung und mehr auf Splattereffekte – eine Entwicklung, die der dritte Teil der Reihe fortführt.

Final Destination 3

Von der Struktur folgt Final Destination 3 seinen Vorgängern: Jemand erahnt ein schreckliches Ereignis, das mehrere Menschen das Leben kosten wird, und verhindert, dass es soweit kommt. Jedoch sterben die Überlebenden schon bald darauf einer nach dem anderen unter mysteriösen Umständen. Der Tod höchstpersönlich sorgt in den Final Destination-Filmen nämlich dafür, dass die von ihm zum Sterben Vorgesehenen nachträglich das Zeitliche segnen.

Im dritten Teil ist es Highschool-Absolventin Wendy (Mary Elizabeth Winstead), die eine schreckliche Todesvision hat, als sie mit ihren Freunden und einigen Klassenkameraden in einer startklaren Achterbahn sitzt. Aufgrund eines Hydraulikschadens, so ihre Vorahnung, wird die Fahrt tödlich enden. Panisch besteht sie darauf, die Achterbahn verlassen zu dürfen. Ihr Klassenkamerad Kevin (Ryan Merriman) begleitet sie und wird daher vom Footballspieler Lewis (Texas Battle) verspottet. Eine Schlägerei zwischen den beiden führt dazu, dass eine Handvoll der Schüler der Achterbahn verwiesen wird – was ihnen kurz darauf das Leben rettet, als das von Wendy vorhergesagte Unglück eintritt. Der Tod lässt aber nicht lange auf sich warten…

Final Destination 3

Wie beim ersten Final Destination-Film haben für den dritten Teil James Wong und Glen Morgan das Drehbuch verfasst, zudem hat Wong erneut im Regiestuhl gesessen. Viel gemeinsam haben die beiden Filme aber nicht, abgesehen davon, dass die meisten Figuren von Final Destination 3 wie im Original zu einer Schulklasse gehören. Sie alle verkörpern abgedroschene High-School-Stereotypen, wie man sie aus schlechten Teenagerkomödien kennt: Neben den beiden Normalos Wendy und Kevin, die als Protagonisten von Final Destination 3 fungieren, stehen dümmliche Modepüppchen, ein Punkerpärchen, ein notgeiler Voyeur, eine zickige kleine Schwester und ein sportbesessener, dumme Sprüche klopfender Afroamerikaner auf der „To do“-Liste von Gevatter Tod. Da eine differenzierte Figurenzeichnung nicht mal im Ansatz stattfindet, ist es auch nicht weiter schlimm, dass die schauspielerischen Leistungen durchwegs schwach bis mittelmäßig sind und häufig für unfreiwillige Lacher sorgen. Selbiges gilt für die oft sehr stupiden Dialoge, die den Trash-Faktor von Final Destination 3 weiter erhöhen.

Die Warnhinweise, die die Protagonisten bekommen, bevor der Tod zuschlägt – ein typisches stilistisches Merkmal der Final Destination-Reihe – fallen im dritten Teil sehr klischeehaft aus. Während in den Vorgängern etwa unheimliche Schattenspiele für angenehmen Grusel sorgten, deutet Wendy bereits ausgehende Teelichter und sich im Wind biegende Bäume als furchterregende Omen. Überhaupt scheinen sie und Kevin einen sechsten Sinn fürs Übernatürliche zu haben: Noch bevor der Sensenmann auch nur einen der verhinderten Achterbahnfahrer über den Jordan geschickt hat, faselt Kevin bereits von den Begebenheiten um Flug 180 – ein Bezug auf den ersten Final Destination-Film – und entdeckt Wendy, dass ihre Digitalkamera wertvolle Hinweise enthält, wie man dem Tod nochmal von der Schippe springen kann. Auffällig ist handlungstechnisch, dass die Beiden fast alle der restlichen Überlebenden rechtzeitig warnen, letztere aber oft aufgrund ihrer Ignoranz einen äußerst unschönen Tod erleiden. Darin unterscheidet sich der Film deutlich von seinen Vorgängern, in denen man mit den Figuren fühlte, die verzweifelt um ihr Überleben kämpften. Bei Final Destination 3 dagegen wartet man schadenfroh auf die nächste Sterbeszene.

Final Destination 3

Echte Spannungs- oder Überraschungsmomente fehlen dem Film gänzlich, wobei Kennern der Final Destination-Filme ohnehin klar ist, dass das Gros der Figuren den Löffel abgeben wird. Dafür legt Final Destination 3 wie schon sein Vorgänger großen Wert auf deftigen Splatter. Enttäuschend ist in dieser Hinsicht nur die anfängliche Vision Wendys vom Achterbahnunfall. Diese ist zwar aufwändig inszeniert worden, bleibt aber aufgrund ihrer hektischen Kameraführung, die den Zuschauer teilweise in der Egoperspektive mitfahren lässt, und ihrer relativen Blutarmut weit hinter der spektakulären Autobahnkarambolage von Teil 2 zurück. In der Folge gibt es dafür visuell explizite und teilweise sehr originelle Todesszenen zu sehen. Letztere sind es, die Final Destination 3 schließlich doch noch zu einem lohnenswerten Film machen – wenn auch nur für die Gorehounds unter den Kinogängern.

 

Trailer zu „Final Destination 3“


Trailer ansehen (1)

Kommentare


Vali

Kann mich der Kritik hier nur anschließen. Der Film bietet nicht viel neues und verbessert das bereits bekannte Shema in keiner Hinsicht. Sicherlich für ein paar wenige Spaßmomente (bei richtiger Laune) gut, aber mehr wirklich nicht. Kein Tiefgang, keine Überraschungen, auch keine sonstigen Besonderheiten - Eine lau aufgewärmte Filmfortsetzungen, wie man es aus Hollywood ja des öfteren kennt.


Daniel

Ich finde den Film persönlich nicht so schlecht. Auch wenn es schon abgedroschen ist. Auch wenn das schema wie in Teil 1+2 gleich ist zieht mich der dritte teil trotzdem an. Vor allem das Ende finde ich Genial.


omg

der Film ist ja wohl mal mega schlecht... auch in Horror/Actionfilmen sollte ein gewisse Logik vorhanden sein... Zeigt mir zum Beispiel mal ne Achterbahn, deren Bügel nur von Druckluft gehalten werden Oo


auchso

WÄRE KRIS lEMCHE NICHT GEWESEN HÄT ICH MICH SICHER AUCH FURCHBAR GELANGWEILTABER SO^^
AUSSERDEM FAND ICH DIE SACHE MIT DEM RADIO RECHT GUT(THERE´S SOMEONE WALKING BEHIND YOU...)*G*


Mr.Gysy

Wichtigste Sache, welche falsch am Film ist. Wäre der glaz kopf net mitgefahren wäre keine kamea aus der achterbahn gefallen :)


Theisi

Also ich finde dieser Film ist echt gelungen. Kann mir allerdings vorstellen, dass nur Leute wie ich, die die Story an sich faszinierend finden begistert sein werden von diesem Film.
Sehr gut finde ich auch auf der DVD, dass man bei dem Film das Schicksal selbst in die Hand nehmen kann und an speziellen Szenen über das Schicksal der Darsteller entscheiden kann!


das ist geil(dana)

der ist geil aber krang wo die rot harrige diese tinge in den kopf bekommen hate oh mein gott aber de film ist gelungen it is good


kris lemche fan

ich hätte mich auch ohne kris lemche gelangweilt ich bin den film extra wegen ian 5X schauen er wurde immer besser... i love you ian mckinley(Kris lemche)


Jasmin

Also ich hab mir letztens die DVD mit Freunden angeguckt...Hammer sag ich da nur.Der Film is echt gut,aber da ich ein Achterbahn-Fan bin,wars auch irgendwie erschreckend zu sehn wie nach und nach alle Leute auf grausame Weise sterben.
Trotzdem is der Film und vor allem die Story super!
Ich rate allen,die ihn noch nicht gesehn haben,ihn auf alle Fälle zu gucken.Lohnt sich!
LG Jasmin


Jasmin zum 2.Mal^^

Wollte auch noch sagn,dass die DVD geil is.Die Specials natürlich und dass man das Schicksal selber leiten kann.
Richtih cool!


Kris lemche Fan

ich liebe ian!! er ist der beste!! würde mich freuen wen ihr euch melden könntet wen ihr richtige fans von ihm seit danke..


jgrkltgj

der film war echt hamma ian ist der coolste von allen


Max Payne

Der Film war gut , nicht super aber durchaus sehenswert !
Die Story nicht sonderlich gut durchdacht aber schon um einiges besser als die von SAW oder Hostel !
Leider nur war die Angst der Leute nicht sehr gut in Szene gesetzt und Realistisch auch nicht mehr was ich am zweiten Teil so gut fand !






Kommentare der Nutzer geben nur deren Meinung wieder. Durch das Schreiben eines Kommentars stimmen sie unseren Regeln zu.