Dschungelkind

Deutsches Mädchen wächst im Urwald von Neuguinea auf: eine verkitschte Verfilmung der gleichnamigen Bestseller-Biografie mit Nadja Uhl und Thomas Kretschmann.

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis Sabine Kueglers Buch Dschungelkind verfilmt werden würde. Geradezu magisch anziehend müssen die Ingredienzien ihrer Geschichte auf jeden Produzenten wirken: Es gibt eine exotische Location, gefährliche Tiere, geheimnisvolle Eingeborene und eine deutsche Familie, die unglaubliche Abenteuer besteht. Ganz zu schweigen von den 1,2 Millionen Exemplaren, die Kuegler von ihrem Buch verkauft hat. Großes, an der Kasse erfolgreiches Family-Entertainment scheint da vorprogrammiert.

Leider lässt die Machart des Films wenig Zweifel daran, dass das Projekt tatsächlich so kühl kalkuliert wurde. Und die Tatsache, dass als eine Produzentin die ARD-Filmtochter Degeto (bekannt für quotenträchtige Christine-Neubauer-TV-Schmonzetten) fungiert, erhärtet diese Vermutung. Mit Dschungelkind soll ein Massenpublikum erreicht und auf möglichst unanstrengende Weise unterhalten werden. Die Geschichte verkommt dabei zur bloßen Kulisse. Damit verpasst der Film eine Chance, denn Sabine Kueglers Erlebnisse stellen bohrende Fragen – vor allem die nach der kulturellen Identität.

Kuegler kommt 1980 mit acht Jahren in den Dschungel von Neuguinea, fernab der westlichen Zivilisation, und lebt hier bis 1989 mit ihren Eltern und zwei Geschwistern. Vater Klaus und Mutter Doris sind Linguisten und wollen die Sprache des Volkes der Fayu erforschen. Diese hatten bis dahin ohne fremde Einflüsse im Dschungel nach archaischen Bräuchen gelebt. Krieg, Blutrache und angeblich sogar Kannibalismus gehören zu ihrer Kultur. Nun kommen sie erstmals in Kontakt mit Weißen. Die Kueglers werden auf einem neutralen Grundstück außerhalb des Dorfes toleriert, allerdings nur unter der Bedingung, dass sie sich nicht in die Belange des Lebens der Fayu einmischen.

Regisseur Roland Suso Richter, ansonsten zuständig für TV-Sensationsfilme wie Der Tunnel (2001) und Dresden (2006), macht von Beginn an klar, dass er den Zuschauer immer auf sicherem Terrain durch die Zumutungen der Geschichte führen wird. Dazu dient vor allem die Erzählerstimme der Sabine-Kuegler-Darstellerin Sina Tkotsch, die aus dem Off erklärt, was die Hauptfigur empfindet, und jede freie Imagination unterbindet. Wie so oft ist dieses Mittel hier nicht nur überflüssig, sondern dokumentiert auch eine Unsicherheit der Filmemacher und ein tiefes Misstrauen den eigenen Bildern gegenüber. Die Emotionen der Zuschauer sollen sicher gesteuert werden. Der sentimentale Gestus verdoppelt sich durch einen symphonischen Soundtrack, der seine Klangsoße im Verlauf des Film über jede noch so banale Szene ausgießt.

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Auch diese Musik dient letztlich dem zentralen Anliegen der Filmemacher und ordnet sich ihrem Regiekonzept unter: Das Fremde, das Bedrohliche soll zwar wie im Zoo ausgestellt werden und dient auch oft als handlungstreibendes Element; gleichzeitig aber wirken alle filmischen Mittel als ständige Rückversicherung, dass das Andere immer nur aus sicherem Abstand besichtigt wird. So funktioniert auch der am klassischen Hollywood-Kino geschulte Schnitt: Immer weiß der Zuschauer ganz genau, wo er ist, wird vorbereitet auf neue Schauplätze und Figuren. Überraschungen ausgeschlossen.

Interessant wird der Film aber im Mittelteil. Hier sprengt die Geschichte das sorgsam geschnürte Korsett. Die vielen den Kapitelüberschriften des Buches entlehnten Zwischentitel erzeugen einen epischen Fluss, ein Gefühl, als löse die Zeit sich langsam im Dunst des Dschungels auf. Hier reicht auch die faszinierende Kultur der Fayu aus, den Film zu tragen. Für sie kann zum Beispiel ein Mensch nicht eigentlich sterben. Tote sind vielmehr verflucht, und auch Verletzte fallen einem so starken Fluch anheim, dass ihnen nicht geholfen werden darf.

Oft sieht der Zuschauer die Handlung hier durch den offenen Kinderblick der sehr lebendig von Stella Kunkat verkörperten Hauptfigur. Sabine freundet sich sehr langsam mit den Fayu-Kindern an, es gibt Krieg zwischen verfeindeten Stämmen, die Regenzeit sorgt für Gefahren. Aber dann greift doch wieder eine rigorose, pädagogische Dramaturgie. Das von Thomas Kretschmann und Nadja Uhl dargestellte Ehepaar entwickelt missionarischen Eifer und nimmt sich der Erziehung der armen Wilden an. Dadurch gerät die Erzählung immer mehr in Schieflage: Die Weißen erscheinen zunehmend als Angehörige einer überlegenen Kultur, die den Wilden edle Regungen wie Mitgefühl und Liebe beibringen. Völlig unreflektiert bleibt die Rolle, die die Forscher selbst dabei spielen. Auf die Frage, was der Kontakt mit den Deutschen für die Fayu bedeutet, welche Folgen er für sie hat, weiß der Film keine Antwort.

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Das völlig verkitschte Ende bietet dann Überwältigungskino pur, mit pompösen Kamerafahrten, symphonischen Ergüssen und dem letzten Satz der Erzählerin: „Ich habe erkannt, dass ich in meinem Herzen immer ein Dschungelkind bleiben werde.“ Was das eigentlich bedeuten soll, ist dann auch schon egal. Hauptsache, das Publikum seufzt.

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Kommentare


Sophia

Schade, nach dem Lesen der Kritik, werde ich mir den Kinobesuch wohl ersparen, um nicht noch mehr enttäuscht zu werden. Bin es jetzt schon ausreichend.


Hako

Hallo Sophia, du solltest dir selber ein Urteil bilden! Für mich war es einer der eindrucksvollsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Ich finde es gut, dass der Film die "bohrenden Fragen" nach kultureller Identität und culture clash dem Zuschauer nicht bevormundend aufdrängt, sondern - sehr intensiv - in ihm selber kommen lässt. Wie gut, dass der Filmkritiker, der die tolle Leistung des Film-Teams vom hohen Ross vermeintlicher intellektueller Überlegenheit runtermacht und von dem du dich beeinflussen lässt, den Film gleich mal gar nicht anzusehen, nur Kritiker ist. Was käme wohl dabei heraus, wenn er als Regisseur oder Drehbuchschreiber dem so authentischen Sujet seine eigenen "rigorose pädagogische Dramaturgie" aufzwingen würde...?


Baboon

Mich hat dieser Film tief beeindruckt. Uglaublich wie man in eine "schnöde" Dokumentation so viel Spannung und Gefühl bringen kann. Ernüchternd was wir "zivilisierten" Menschen auf dem Weg zur Zivilisation alles verlernt haben!


Edith

Hallo Sophia, da kann ich mich Hakos Meinung nur anschließen! Und ich würde dir auch empfehlen: schau dir den Film selber an und bild dir deine eigene Meinung!


Kirli

Ich finde die Filmkritik von Oliver Kaever ganz schlimm, zumal Sabine Kuegler ihre Geschichte selbst als absolut zutreffend umgesetzt empfindet. Der Film, der mit soviel Aufwand und Detailtreue produziert wurde, verdient es keinesfalls, verrissen zu werden. Er ist hundertprozent empfehlenswert und man sollte sich von schlechten Kriikern nicht davon abhalten lassen, ihn anzusehen!


Sam-Zoe

Ich habe jetzt alles gelesen und werde am Ende dieser Woche selbst in den Film gehen.
Seit Jahren habe ich mich auf die Verfilmung gefreut.
Ich habe jetzt viele Ausschnitte von dem Film gesehen und schreibe vorsichtig schon einmal davor. Denn ich war über diese Meinung schon sehr überrascht, andersrum denke ich mir, durch die detaillierte Beschreibung der Kritik, klingt es, als ob der Film auf einer Ebene abläuft die eigentlich nachdenklich machen soll... Vielleicht fehlen darum auch die Fakten, wie du indirekt schreibst.
Es gibt eben Dinge auf der Welt, die man nicht beantworten kann, so vielleicht auch das Gefühl von „Heimat“... genau das hatte Sabine in ihrem Buch auch zu verstehen gegeben, umso verständlicher doch der Satz: Ich habe erkannt, dass ich in meinem Herzen immer ein Dschungelkind bleiben werde.“
Was das eigentlich bedeutet sagt der Satz an sich aus....
Ich jedenfalls verstehe ihn, ohne den Film sehen zu müssen und denke, genau das war Sabines Ziel und Sinn... Nachzuempfinden und nachzuspüren, wie sie dachte, fühlte etc.
Es geht nicht um seine eigenen Gefühle – denn der Film geht um Sabines Leben...
„Off erklärt, was die Hauptfigur empfindet, und jede freie Imagination unterbindet. Wie so oft ist dieses Mittel hier nicht nur überflüssig, sondern dokumentiert auch eine Unsicherheit der Filmemacher und ein tiefes Misstrauen den eigenen Bildern gegenüber. Die Emotionen der Zuschauer sollen sicher gesteuert werden. Der sentimentale Gestus verdoppelt sich durch einen symphonischen Soundtrack, der seine Klangsoße im Verlauf des Film über jede noch so banale Szene ausgießt.“ ....
Ich glaube einfach, dann hast du den Sinn von Sabine nicht verstanden, warum sie diesen Film machte und aus welcher Sicht....
Ich denke, genau das war ihr Ziel....., genau das, was du als Gestus beschreibst...

Ich jedenfalls freue mich aufs WE..., - Sabine selbst war zufrieden... also schaue ich mal.
Was soll ich danach schon beurteilen? Ihr Leben?
Filme sind meist nie so gut, wie Bücher und wenn sie es doch geschafft hat, freue ich mich – für sie. Dann hat sie hoffentlich das geschafft, was sie wollte. :-)

Ich freue mich auf den Film und bleibe dabei: „Dschnugelkind“ wird auch nach dem Film, wie auch vor dem Film mein Lieblingsbuch bleiben und wer weiß, vielleicht ja auch bald mein Lieblingsfilm dazu.

Ich wünsche Sabine jedenfalls alles Gute und hoffe ihre Botschaft kommt an (wenn wohl scheinbar auch nicht bei jedem)....

..."Zoe"...


mohawk2912

@ Oliver Kaever -ich weiß ja nicht, welchen Film du angeschaut hast, aber der, den ich als"Dschungelkind" gesehen habe, war einsame Spitze und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.Tolle Landschaftsaufnahmen,top Akteure,spannungsgeladene Handlung-also,da blieben keine Wünsche offen!!


blablabla

Ich kenne das Buch nicht- das Cover war mir immer zu reißerisch und zu kitschig aufgemacht und habe nun den Film gesehen, der mi´r gefallen hat, obwohl ich natürlich auch Ungereimtheiten fand und ein paar offene Fragen. Die Familie wurde für mich sehr idealtypisch dargestellt, wirklich sympatisch und man hat fast Neidgefühle bekommen, nicht auch solch eine tolle, aufregende Kindheit verbracht zu haben. Mir ist unklar, warum Sabine nicht wieder zurückgegangen ist, warum sie dieses fremde Leben in Deutschland unbedingt wollte. Dass sie sich dort fremd vorkam, kann ich verstehen und auch, dass sie das Leben im Dschungel so verklärt. Schließlich war es ihre Kindheit und die sehen die meisten in einem verzerrt, vergoldetem Licht. Dass auch bedrohlichkeiten und kulturelle Clashs dargestellt wurden kann ich nur begrüßen, aber mir fiel es auch schwer zu glauben, was die Küglers dort eigentlich wollten. Im Film kam ja nichts christlich Missionarisches zur Sprache,aber aufgestoßen ist mir auch, das Bild vom guten, moralisch perfekten Weißen und den wilden Ureinwohnern, denen erst einmal beigebracht werden muss, wie ein liebevollerer, friedlicherer Umgang mit den Mitmenschen und verfeindeten Stämmen geregelt werden kann. Oh je, dass muss unsere westliche Zivilisation bringen, die zwei katastrophale Weltkriege über die Erde gebracht hat. Der Film bietet Stoff für Diskussionen und das ist schon mal gut! Aber ehrlich, gab es nach den Küglers wirklich keine offenen Stamesfehden mehr?


Thorsten

Ich habe gestern abend durch Zufall, oder weil nichts anderes in dem süßen 50er-Jahre-Kino "Kronen-Lichtspiele" in Bad Pyrmont lief, den Film geschaut und hatte dadurch einen herrlichen Filmabend. Ein ganz großer, leidenschaftlich erzählter Film. Natürlich gab es kleien handwerkliche Fehler und die Zwischentitel waren so überflüssig wie Teile der Filmmusik. Aber allein das begeisternde Spiel der Stella Kunkat, der die Freude an diesem Filmereignis anzumerken war, machten die 2,5 Stunden Kino zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ich kann den Film nur empfehlen, da er durchaus kritisch mit dem Umgang der Europäer mit einer fremden Kultur beleuchtet. Der geneigte Zuschauer muss sich sein eigenes Fazit aus diesem Film ziehen. Nicht alles, das anders ist, ist gleich schlechter. Nochmal: Reingehen, anschauen und selbst ein Bild machen. Meine Tochter und ich fanden Film richtig klasse.


claus

sicher war es eine menge harter arbeit diesen film auf die beine zu stellen. teuer wohl auch und technisch gesehen gibts da folglich nix zu meckern.

aber meines erachtens hat der Kritiker das absolut richtig herausgearbeitet. die film-macher haben zwar verstanden, das man andere kulturen und menschen soweit respektieren muß. schließlich ist man 68er-pädagogisch geschult und zeigt sich freundlich. sie wissen dazu aber nichts zu sagen. sie könnens nicht und sie wollens nicht. und das ist sehr schade, denn in der geschichte lauern viele interessante konflikte, definitiv. und gerade aus deutscher sicht, wäre tiefgang hier wirklich angebracht.

bloß all das hat der film eben nie versprochen. und auch das buch hält sich da doch sehr zurück.
natürlich war vater kügler in erster linie nicht sprachforscher, sondern missionar !

hier hat man viel geld und energie für eine seichte vorabend-unterhaltung verplempert, damit man sich dann neo-liberal auf die schulter tätscheln kann.


Jassy

Ich habe ihn mir heute angeschaut. Und ich finde ihn großartig, denn diese Geschichte ist im echten Leben passiert. Er ist viel besser als diese Actionfilme. denn die vergisst man eh wieder, doch der Film regt zum Nachdenken an.


Pantalaimon77

Die Meinungen über Kitsch können doch sehr auseinandergehen…
Das Klischee des naturverbundenen edlen Wilden und seiner Überlegenheit gegenüber der verdorbenen Zivilisation ist nun schon über 200 Jahre alt. Von Rousseau bis heute galt der Naturmensch als Ideal, von dem sich unsere Kultur zunehmend entfernt hat, und wurde dazu instrumentalisiert, uns die Ausbeutung der Natur vor Augen zu führen, einerseits aufgrund der Vorstellung, dass er der Naturwelt noch mit Ehrfurcht begegnet, andererseits als Volk, dessen Lebensweise durch unser Verhalten vom Aussterben bedroht ist. Er ist unser ständiges schlechtes Gewissen – eine Rolle, die wir ihm ungefragt aufgestülpt haben, so dass sie inzwischen selbst zum Kitsch verkommen ist. Und dann kommt so ein Film daher, der sich erdreistet, die Defizite dieser Stammeskulturen zu zeigen und sie obendrein den ethischen Werten und naturwissenschaftlichen Kenntnissen unserer Hochkultur gegenüberzustellen.
Diese Geschichte ist uns im 21. Jahrhundert erzählt worden, nicht zu Zeiten des Kolonialismus um 1900 oder der Missionierung der amerikanischen Ureinwohner, also sollte sie auch vor dem heutigen Wertehintergrund gedeutet werden. Man kann Buch und Film somit schwerlich Rassismus vorwerfen. Zudem beruht sie nicht auf einer ideologisch vereinnahmten Phantasie, sondern auf realen Erlebnissen. Was das Thema so spannend macht, ist die Hinterfragung des altbekannten Klischees, das inzwischen selbst zum Kitsch verkommen ist. Die Möglichkeit, dass die Naturvölker auch von uns etwas lernen können, sofern sie von sich aus dazu bereit sind, besitzt das Potenzial, auch bei uns ein Umdenken zu bewirken. Hier geht es nicht darum, ihnen beizubringen, wie ein Fernseher funktioniert oder wie man eine Schusswaffe benutzt, sondern einzig um die humanistische Idee des friedlichen Zusammenlebens. Der Film beschwört dieses Ideal und entfernt sich dafür sogar vom Terrain der „political correctness“, die es verbietet, einem Naturvolk Primitivität zu unterstellen. In einem größeren Rahmen sieht sich die westliche Kultur heute wiederholt mit Sitten anderer Völker konfrontiert, die nach unserem Verständnis barbarisch anmuten: klitorale Beschneidung, Steinigung, Kinderheirat, um nur einige zu nennen. Wir haben uns das Schlagwort „Toleranz“ auf die Fahnen geschrieben und verstecken uns dahinter, wenn wir der Misere anderer Völker aus dem Weg gehen wollen. Zugegeben, prinzipiell haben wir kein Recht, uns in die internen Belange fremder Kulturen einzumischen. Doch wenn wir Probleme sehen, das sagt uns der Film, sollten wir auch nicht weggucken, sondern unsere Hilfe anbieten. Wo die Grenze dann im Einzelnen zu ziehen ist, darin besteht die Herausforderung unserer Zeit.


Meier Wilhelm

Meine Fam. und ich haben 5 Jahre in Neu Guinea gelebt.
Der Film hat alte Erinnerungen und Sehnsucht an Land und Leute aufleben lassen.
Gut gemacht!
W.M.






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