Dredd

Dredd

Siebzehn Jahre ist es her, dass Sylvester Stallone als Judge Dredd den Verbrechern im düsteren Zukuftsszenario der „Mega City One“ das Fürchten lehrte. Zeit für eine Neuauflage. Pete Travis (8 Blickwinkel, Endgame) bringt den Comichelden ein weiteres Mal auf die Leinwand, diesmal mit Karl Urban (RED, Priest) in der Titelrolle und, ganz dem aktuellen Trend folgend, in 3D. Bemerkenswert an Travis’ Adaption ist, dass er eine sehr zeitgemäße Vision des Actiongenres hat. Wo Kämpfen früher reine Männersache war, sind nun auch Frauen vertreten. So ist nicht nur Dredds Sidekick (Olivia Thirlby) weiblich, sondern auch der Bösewicht. Hier handelt es sich um die Drogebaronin Ma-Ma (Lena Heady), die im größten Slum der Stadt ihren lähmenden Stoff verbreitet. In einem ganz auf Dynamik ausgerichteten Genre ist es ein spannender Kontrast, wenn der Held gegen den Vertrieb einer Droge kämpft, die den Konsumenten alles in Zeitlupe sehen lässt. Das Drehbuch stammt vom Schriftsteller Alex Garland, der vor allem für seinen von Danny Boyle verfilmten Roman The Beach bekannt ist, aber auch für andere Kollaborationen mit dem britischen Regisseur wie 28 Days Later und Sunshine.

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